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PostScript 7G – L – Ü – C – K
EHE IST HEILIG, FICKEN GÖTTLICH, ZUHÄLTEREI KOSMISCH. Die Zuhälterei der Gangster der adeptischen „ko(s)mischen Hierarchie“ gibt sich als gönnerhafte und joviale „Glücksstiftung“ aus: Jedem Männchen sein Weibchen, jedem Weibchen sein Männchen - und der adeptische Kuppler kassiert die Gebühren aus der Parkuhr am Ehebett. Das spirituelle Ideal einer „Seelenehe“, also der Verbundenheit zweier individueller Seelen über eine oder mehrere Inkarnationen hinaus, gerinnt in ihren Händen zur Sauermilch erfolterter, erzwungener, konstruierter (oder einfach luderhafter) Partnerschaften, die nichts bindet und zusammenhält als der magische Kitt fremder Initiatoren und „Stifter“ - von kein bißchen hellsichtigeren Hohlköpfen inszeniert und zusammengeführt als die Verkuppelten selbst, für den Kuppler aber mit dem Bonus eines lebenslänglichen Dankbarkeits-Sympathie-Abhängigkeits-Schmarotzertums ausgestattet (falls diese Verbindungen überhaupt über den ersten Tag und zwei Tage und einen halben hinaus bestehen bleiben). Da werden Männer gebrochen und Frauen unterworfen, und die Frauen so gleichzeitig in Abhängigkeiten fremder Männer gestellt, als ehelebenslängliche Agenten fremder Autorität über ihren eigenen „beglückten“ Würstchen-Gatten „von Adeptenfreunds Gönnung und Gnaden“. Da werden Frauen Männern zugeführt, denen sie sich nie im Leben anvertraut hätten, nur weil ein „höherer Ratschluß“ sie zu seinen Huren und verfügbaren Objekten sachfremder Interessen machen will. Da werden wirklich sinnvolle Partnerschaften verhindert, weil es irgendwie andersgearteten Interessen der „ko(s)mischen Schicksalslenker“ und magischen Berserker nicht in ihren kriminellen Kram, nicht zu ihren verbrecherischen, ausbeuterischen Schmarotzer-Plänchen passt. Wenn Sie selbst nicht das Unglück haben, zu den so unselig um ihre wahre Partnerschaft betrogenen und „beglückten“ Paaren „von Adeptens Gutdünken“ zu gehören, von denen ich hier spreche, und damit bereits und nur zu gut im Bilde sind, dann will ich Ihnen an meinem eigenen Beispiel sagen, wie so etwas ablaufen kann und von den irren „Schicksalslenkern“ der adeptischen Mafia in der Praxis abgelaufen wird. Von früher Jugend an mit dem Ideal einer über begrenzte körperliche Lebenszeit hinausreichenden und über mehrere Inkarnationen dauerhaften und sinnvollen Partnerschaft, einer „Seelenehe“* vertraut und auf sie abonniert, wurde mir von meinem spirituellen Führer (einem Meister der wirklich „höheren Wirklichkeit“ des geistigen Universums, auf einer Existenzstufe, die den hirnrissigen Möchtegern-Adepten der selbstverfertigten Adepten“hierarchie“ nicht einmal für gelegentliche Anfragen erreichbar und zugänglich ist) im Jahr 1985, fotografisch und präzise, das Bild der Frau übermittelt, nach der ich zu suchen hätte. Der Frau, die in meiner letzten Inkarnation (als Rudolf Steiner) meine zweite und in mehreren Leben davor schon meine Partnerin war. Anfang 1987, nach meinem erneuten Umzug nach Frankfurt, begegnete sie mir hier. Bis 1990 versuchte ich, in denselben Lokalen wie sie verkehrend, immer wieder, sie anzusprechen, mit ihr in Kontakt zu kommen, mit ihr zu reden - was von den geisteskranken Adepten und ihrem dauerpöbelnden Fußvolk in allen Lebens- und Gesellschaftsbereichen, da ihren hirnrissigen und kriminellen Plänchen für mich und mein Leben nicht opportun, immer wieder vereitelt, unmöglich gemacht, deformiert und verhindert wurde; und nicht zuletzt auch durch ihre eigene („innengeleitete“) Beteiligung an dem kollektiven Terror und den allgegenwärtigen Inszenierungen von primitiven, destruktiven Pseudo-Ereignissen, mit denen man mich nun seit vielen Jahren schon und unausgesetzt terrorisierte, zu asozialisieren und kriminalisieren versuchte. Um mich von ihr abzubringen, hängte man beliebig-bedeutungslose Frauen an mich, die - allzeit bereit - nur zu gern „mal einspringen“ (und viel öfter, zu ihrem Leidwesen, nur zu gern mal eingesprungen wären), vertrödelte die Jahre meines Lebens weiterhin mit sinnleerem und ziellosem Terror „um des Terrors willen“, in der Hoffnung, ich würde aus Verzweiflung „aus dem Elend schon irgendwas (erwünscht Idiotisches) machen“ und so ihrem Terror, ihrer Folter, Lebens- und Arbeitsvernichtung ein Alibi, eine Erklärung nachreichen - und ging sogar so weit, diese Frau mit einem anderen Mann zusammen- und beide, an irgendeiner Bartheke kopulierend, mir vorzuführen. Mit dem Ergebnis, dass sie, weil doch nicht so von ihm überzeugt, von ihm vergewaltigt wurde und nun, um eine „schlimme Erfahrung“ reicher und immer noch einsam, wie zuvor durch ihre bedeutungslose Welt läuft, während ihre wie meine Lebensuhr nach wie vor und Jahr für Jahr belanglos und sinnleer, aber laut weitertickt. Erst als ich 1990, kurz zuvor von ihr ein letztes Mal, absichtsvoll „inszeniert“ und mit giftiger Deutlichkeit und Endgültigkeit, zurückgewiesen, erneut (und zum x-ten Mal) beruflich und existentiell am Ende, physisch und psychisch zum Wrack zugrundegefoltert und –terrorisiert, mein Leben wieder einmal ohne Perspektive oder auch nur die rudimentärste Grundlage war, und ich den „hellsichtigen“ Möchtegern-Schicksalslenkern offenbarte, was diese Frau und mich nun schon seit mehreren Inkarnationen verband und verbindet, „änderten“ sie schlagartig (und vor den Kopf geschlagen) ihre „Absichten“: Terror, Folter, Lebensverhinderung und –vernichtung wurden unvermindert fortgesetzt, sollten mich nun und von da an plötzlich nicht mehr von ihr abbringen, sondern „in ihre Arme treiben“ - als „gestrandeter Asozialer“ in die Zuflucht, das „Glück“ und die „Sonne“ einer - natürlich! - von ihnen „adeptisch gestifteten“ und erkuppelten Zuhälter-Seelenehe. Die beliebig-bedeutungslosen Willigweiber, die man (und sich) mir vorher angedient und aufgedrängt hatte(n), um mich von der von mir angestrebten Verbindung ab- und wegzubringen, änderten schlagartig ihre Qualität: Nur noch absurde, für mich inadäquate und indiskutable Frauentypen näherten sich mir nun, als psycho-terroristische „Antithese“ ausgegeben, die mich zu der mir nun aufzuzwingenden Seelenehe treiben sollten. Und der debile und bornierte Trampel von „Seelenehe-Partnerin“ fand sich - nach allem, was vorangegangen war und wie verbrecherisch-hirnrissig alles Vorherige sich nun offenkundiger denn je darstellte - auch dazu wieder ein und bereit, stellte sich als „Lockvogel“ für meine Unterwerfung unter den adeptischen Zuhälterwahn und meine Bevormundung und Einvernahme zur Verfügung und versuchte, unter Umkehr aller Vorzeichen, mir wie allen blind-verblendeten Zeugen, Mittätern, Medien-Marionetten und -Handlangern gegenüber (denen man, als letzte Rettung vor der drohenden Katastrophe der eigenen Blamage und Demaskierung, seither versucht, das rote Röckchen einer debil-banalen "Glücksstiftung" über die drögen Augen und Hirne zu ziehen - und sich selbst und ihre begangenen und fortgesetzten Verbrechen darunter zu verstecken wie der kleine Blechtrommler unter den Röcken der Großmutter) so die Verschleierung der wirklichen Vorgänge und Verhältnisse, eine bloße und diesmal „erfolgreiche Fortsetzung“ und Rechtfertigung der vorangegangenen Verbrechen und Idiotien aufzuzwingen und vorzugaukeln. Mit dem Resultat, dass nach wie vor (und nun schon seit neun Jahren und meinetwegen bis ans Ende aller Tage und einen Tag länger) zwei Menschen allein, einer davon in kaum mehr zu unterbietendem Elend, mit unbeschreiblicher Gewalt und hemmungsloser Skrupellosigkeit, um ihr Leben gebracht, betrogen und „lebendig begraben“ wurden und sind. Und nur, um mich dem kranken Willen einer selbsternannten okkulten „Weltherrschafts-Elite“ zu unterwerfen, die sich seit nunmehr zwei Jahrzehnten meine Biografie als ihr Produkt auf die Visitenkarte foltern wollte und will und dabei nur grenzenlose Lebensvernichtung produziert, ohne je auch nur einen sinnvollen Beitrag geleistet zu haben, zu dem ihr nieder-okkulter Spatzenhirn-Horizont ohnehin untauglich und unbrauchbar wäre - sich aber stattdessen noch all dessen brüsten will, was sie trotz Terror, Folter, Raub und Diebstahl nicht unterdrücken und/oder verhindern konnten. Mit diesem Ergebnis. Die Blinden wollen sich als Seher, die Ahnungslosen als wissend und die Ignoranten als Weise, die Wahnsinnigen als „mit höherer Einsicht ausgestattete Vernunft“ darstellen und sponsorn lassen - und zu diesem Zweck ist ihnen jedes Mittel, jede Machenschaft recht, und keine Brutalität und Lüge, kein Verbrechen, keine Gewalt und keine Grausamkeit ist ihnen zu brutal, zu verlogen, zu verbrecherisch, zu gewalttätig und zu grausam. Sie kennen weder Hemmungen noch Erbarmen - von Verantwortung, ethischer Orientierung oder gar „höherer“, „spiritueller Einsicht“ gar nicht zu reden. Im Alltag aber lassen sie - die Schmarotzer, die Ausgehaltenen, die Hofierten, die zu unrecht Geachteten und Geehrten, die Bedienten und Befolgten - sich als „gütige“, „selbstlose“ „Diener am Nächsten“ polieren,maniküren sich das Blut und den Dreck ihrer adeptischen Mord-, Folter, Totschlags- und Vergewaltigungsverbrechen aus ihren astralen Krallen, fassen sich vor Rührung ans „Herz“, wenn sie auf der Straße ihr um Leben und Glück berserktes Opfer treffen und machen jedem vor, sie seien die Erzeuger und Gönner und Spender und Organisatoren des Glücks, das sie anderen Menschen erst abpressen und abfoltern, um ihnen dann portionsweise das, was sie selbst davon übrig- und zulassen, als „großzügig-selbstlose Wohltat" - und selbstverständlich lebenslänglich zinspflichtig - „zu überlassen“. Selbst einem virtuoser Sprache und souveränem Denken mächtigen Menschen wie mir versagen angesichts der Tatsachen dieses okkulten Gangstertums von Geistes- und Psycho-Krüppeln „der parfümierten Sorte“, dieses „Innere Ebenen“-Gangstertums in Armani- und Mey-und-Edlich-Anzügen die Worte, gehen die Begriffe aus, die faktische Realität hinter den artigen Society-Fressen und –Schalmeien angemessen zu kennzeichnen. Geschminkter Abschaum, subhumane Monster als adeptische Bieder-Dressmen, oder auch Begriffe wie „Irre“, „Gangster“, „Berserker“, usw. sind nur unzureichend geeignet, da sie immer noch mit herkömmlichen Vorstellungs- und verständnisdimensionen besetzt sind, die diese zweibeinigen Produkte einer degenerierten und fehlentwickelten niederokkulten Intelligenz längst und weit hinter sich gelassen, überschritten und gesprengt haben: In die referenzlose Grenzen- und Formlosigkeit ihres astral-okkulten Allmachts- und Selbstherrlichkeitswahns. Ein Wahnsinn, der im Begriff ist, sich aller Aspekte des menschlichen und gesellschaftlichen Lebens in den westlichen Industrienationen zu bemächtigen, der sich, nur notdürftig und oberflächlich mit ethischen Schutzbegriffen, Alibis und verlogenen Etiketten verbrämt, dazu versteigt, das Leben aller Menschen und ihrer Geschicke zu beherrschen, über Glück und Unglück anderer „schicksalhaft“ und „göttergleich“ zu verfügen, und das jedem Menschen angeborene Leben samt dessen Ausstattung und Perspektiven im Namen missbrauchter und entwerteter Alibi-Ideale von „höherer Entwicklung“ sich zu unterwerfen, verfügbar und „hörig“, benutzbar zu machen und nach ihrem verbrecherisch-vermessen angemaßten Gutdünken und Belieben auszubeuten, auszuschmarotzen und dem Beraubten „zuzuteilen“ oder auch nicht - und das alles „zu seinem eigenen Wohle“. Also: Zu I h r e m Wohle! Und: Auf I h r Wohl! * siehe hierzu das einzige vernünftige Buch zum Thema: Dion Fortune, „Esoterical Philosophie of Love and Marriage“ (Aquarian Press, GB)
(© 1996 by the author
Alle Rechte vorbehalten – All rights reserved)
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„Alles ist wieder eingefangen in der Simulation. Die Landschaften in der Fotografie, die Frauen im sexuellen Szenarium, die Gedanken in der Schrift, der Terrorismus in der Mode und den Medien, die Ereignisse im Fernsehen. Die Dinge scheinen nur für diese seltsame Bestimmung zu existieren. Man fragt sich, ob die Welt nicht nur für die Werbung da ist, die eine andere Welt für sie macht.“ (Jean Baudrillard.
Amerika, München 1987) __________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Lesen Sie die vollständige Dokumentation des EICHLER-BLOG seit Beginn am 8.Okt. 2007 unter: http://docs.google.com/View?docid=dhjz6n4k_0dwqr6scs KO(S)MISCHE ZEITEN 3SECOND LIFE
Eine kurze Geschichte der Zeit vor dem Ende
Und das war so schön, daß sie buchstäblich über sich hinauszuwachsen, sich tatsächlich für wahre Götter und Größen zu halten begannen, denen der Planet Erde am unteren Ende ihrer kurzen Stummelbeinchen buchstäblich zu Füßen lag, verfüg- und gestaltbar nach ihrer Lust und Laune, und sie sich selbst fortan nur noch als "kosmisch", die wahre Realität der Menschen und des Planeten nur noch als ihr Spielfeld und ihr SECOND LIFE als maßgebliche Wirklichkeit zu betrachten pflegten. Schließlich klappte das ja auch alles ganz einfach: Mutti hat's geglaubt, die Tochter und der Sohn sowieso, und auch die Kollegen im Büro, in der Fabrik, am Arbeitsplatz - ebenso wie jeder andere, der noch nicht bewandert war im SECOND LIFE und deshalb noch halluzinativ zu faszinieren war von der fiktiven "höheren Realität" einer unvertrauten „Hinter-den-Fassaden“-Wirklichkeit, von der aus man erfolgreich das fiktive "Alter ego" einer "wahren", „höheren“ Identität in die blinde Umwelt projizieren, die nüchterne Betrachtung der realen eigenen Würstchenpersönlichkeit mühelos übermalen und ausblenden konnte. Und alle anderen ließen sich ja, ohne daß ihnen irgendwas explizit gesagt und wirklich mitgeteilt worden wäre, mühe- und widerstandslos davon faszinieren, glaubten blind, daß da etwas "Höheres" sein mußte hinter den Kulissen der gewöhnlichen Materiewelt, da man ja selbst nur ein niederer, blinder Zeitgenosse war, der davon nur wenig wußte und schon garnicht genug verstand.
Und so kam es, daß erst einige Beteiligte, dann immer mehr einzelne ganzer Familien, Gruppen, Organisationen, Institutionen, Administrationen, Länder und Nationen, schließlich eine ganze Menschheit zunehmend ihren Verstand verloren, geopfert auf dem Altar der Illusion, SECOND LIFE sei ein "höheres" Leben und damit auch eine "höhere" Perspektive als die wahrnehmbare und gewohnte, die belebte, bewohnte und bewohnbare, überprüfbar reale Wirklichkeit mit ihrem vertrauten und verläßlichen Kognitionsgefüge, ihrem Realitätskonsens und dessen philosophischen Vernunft-Paradigmen. Die Menschen verloren zunehmend das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung von Wirklichkeit, in die eigene Urteilskraft und das eigene Denkvermögen, mißtrauten zunehmend jedem anderen Menschen, da allen Menschen nur noch als "Fassade", "Maske", "Persona" eines dahinter liegenden "SECOND EGO" und damit distanziert zu begegnet war, mit "verborgenen", "unausgesprochenen", "symbolischen", also unan- und unausgesprochenen Haltungen, Absichten und Ambitionen, und nicht mehr auf der Basis eines geschichtlich gewachsenen, selbstverständlichen zwischenmenschlichen Gesellschafts-, Kultur- und Sozialitäts-Konsenses, eines mit anderen geteilten Grundverständnisses und –Grundvertrauens, und die Suggestionen und Halluzinationen einer schemenhaft-nebulösen, symbolisch-„repräsentativen“ Wahrnehmung von Wirklichkeit, die ihnen aus dem SECOND LIFE in ihre Gehirne gepflanzt und gesetzt wurden, ersetzten alle überflüssig gewordenen eigenen Denk- und Verstandesleistungen, überzogen alle eigenen Beobachtungen mit Projektionsfantasien, erstickten alle eigenen Analyse- und Urteilsprozesse und -ergebnisse in halluzinativer Alltagstrance, da sie ja "wirklicher als die Wirklichkeit" zu sein behauptet - und schlicht geglaubt wurden. In manisch-fanatischem Streben nach Eigenerlösung und -errettung vor dem finalen Aus, der zwangsläufigen Konsequenz ihres Wahns, die sie mehr fürchteten als den Teufel selbst, betrieben sie immer zwanghafter nichts anderes als die sichere, endgültige Selbstvernichtung (und die ihrer Mitgehangenen, Mitläufer und Mitmacher) im kosmischen "zweiten" Tod, dem Nieder- und Untergang im Chaos ihrer nach beschränkten Okkult- und Spatzenhirn-Horizonten erstellten Fiktion einer vermeintlich von Körperlich- und damit Vergänglichkeit befreiten "höheren" Existenz und Seeligkeit im niederen, geistleer-idyllischen Parallelebenen-Partykellermallorca eigener Machart und Tapete - ihres illusionär „höheren“, "kosmisch-überirdisch" halluzinierten und doch nur allzu weltlich projizierten und definierten, einfältig-biedermännisch beschränkten und insignifikanten SECOND LIFE.
Und so kam alles, wie alles kommen mußte - und verging, wie es zu vergehen hatte. ___________________________________________________________________________________________ "Die allgegenwärtigen technischen Bilder um uns herum sind daran, unsere "Wirklichkeit" magisch umzustrukturieren und in ein globales Bildszenarium umzukehren. Es geht hier im Wesentlichen um ein "Vergessen". Der Mensch vergißt, daß er es war, der die Bilder erzeugte, um sich an ihnen in der Welt zu orientieren. Er kann sie nicht mehr entziffern und lebt von nun an in Funktion seiner eigenen Bilder: Imagination ist in Halluzination umgeschlagen." (Villem Flusser) _______________________________________________________________________________________ Die vollständig Text-Dokumentation des EICHLER-BLOG seit Beginn im Okt. 2007 finden Sie unter: http://docs.google.com/View?docid=dhjz6n4k_0dwqr6scs E-CLIP 11"RICHTUNGSWAHL 2008" - oder: Willkommen in den hessischen Everglades!
Kaum hatten die Wahllokale geschlossen, hatten alle gewonnen: Der Koch und die Ypsilanti, die Grünen und die Gelben und - ja, auch die: die ROTEN! Und das schon vorher abzusehende GUM (Größte Unumgängliche Mißgeschick) stellte sich dann auch tatsächlich ein, messerscharf und präzise wie in aller Beteiligten schlimmsten Albträumen: Patt der Lager, mit den Newcomern der gefürchteten Unberührbaren, den GUM-roten Linken, als Zünglein und Gewicht an der Waage. Diese Last hatten/haben nun alle am Hals, die in Hessen Politik spielen. Dabei hätten sie doch von Schröder/Merkel lernen können! Erinnern wir uns: Vor der letzten Bundestagswahl tönte es aus allen Parteien, Fraktionen, Medienlautsprechern und dahintergeschalteten Mäulern aller Beteiligten: "Dies ist eine Richtungswahl!" Also: Rechts oder Links! Konservativ oder Sozial! Bürgerlich-rechts oder Bürgerlich-links! Und was machte der neodebileral-korrumpierte Schröder mit dem Ergebnis dieser "Richtungswahl", die der SPD, den Grünen und den Linken eine komfortable 52%-Mehrheit gegenüber einer schwarz-gelben Minderheit von knapp 43% verschafft hatte ? Er blieb seiner Richtung treu, eigentlich zur anderen Seite zu gehören (war er doch schon in seinen ersten Regierungsjahren sogar von der CSU in sozialen Grundfragen links überholt und desavouiert worden), trat lieber ab als den unbrauchbaren, ungewollten Wählerwillen an - und seine Partei opferte ihr "Richtungswahl"-Gesicht von gestern der bequemen Fort-Sitzung ihrer richtungslosen Gesäße auf gutbezahlten Amtssitzen von heute und morgen! Von morgen auch? Weil Wähler ja so vergeßlich sind, und schon heute nicht mehr wissen, wie man sie gestern noch belogen, ihre Absichten verhöhnt, sie administrativ entmündigt und um ihren deklarierten Wählerwillen betrogen hat, traten nun bei der Hessenwahl die Parteien erneut, und ebenso vollmundig tönend, zur - nein, nicht "Richtungswahl", da waren die Gedächtnisnarben der Wähler vielleicht noch zu frisch und empfindlich - zur (na bitte, geht doch) "Lagerwahl" an! Also: Links oder Rechts! Sozial oder Konservativ! Bürgerlich-links oder Bürgerlich-rechts! "Lagerwahl" also, diesmal, klingt doch (auch so) toll! Und nun das: hat der Wähler doch tatsächlich auch in Hessen - schon wieder! - ein klares Lager gewählt, sich klar für eine Richtung entschieden, nämlich mit 60 Sitzen die SPD, den Grünen und den Linken, also "Links" ("Sozial", "Bürgerlich-links") als Richtung und Lager mit der Regierungsbildung beauftragt, und "Rechts" mit 56 Sitzen auf die Plätze verwiesen! Und was macht die Politik ? Schon am Wahlabend lädt Ypsilanti die Gelben ein, darüber nachzudenken, ob man nicht eine Ampel hinbekäme - mit den Roten, dieser "Linken" wäre ein gemeinsames Lager ja ausgeschlossen! Hat sie zwar so an diesem Abend nicht mehr explizit wiederholt (nur Beck aus dem fernen Berlin tönte es herüber), aber es wurde ihr weiterhin unterstellt, obwohl die Wahl und damit der Kampf ja nun schon einige Stunden vorüber und damit das Geschwätz der Kämpfer nur noch Schnee von gestern zu sein hatte. Auch ich kann mit "Linken", die einen unerträglichen Gestasi-Spitzel und Denunzianten wie Dieter "Larryn" Dehm, der für mich schon 1966 ein guter Grund war, als Gymnasiast frühreif in Studentenkreisen zu verkehren und um Dehms Schüler-SDS einen weiten Bogen zu machen (ohne freilich von seinem Hintergrund zu wissen - Dehm "stank" nur schon damals so eigenartig für mich), heute doch tatsächlich im Bundestag auftreten und für sich reden lassen, statt ihn für immer ins hinterste Parteiglied zu verbannen, nichts, aber auch garnichts anfangen - aber Wahl ist Wahl, und "Lagerwahl" ist "Richtungswahl" und hat von den Politikern, den durch Wahl bestellten Angestellten der Wähler, als deren Wille befolgt und in die Praxis umgesetzt zu werden. Aber mitnichten - wie schon am "Richtungs"-Wahlabend war auch an diesem "Lager"-Wahlabend der Begriff aus dem Wortschatz und Gedächtnis aller Beteiligten getilgt, der "Lager"-Wahlauftrag für alle Beteiligten "nicht existent"! Dieser Verhalt der Sachen und der Dinge hätte am Wahlsonntagabend dringend denkfähiger Kommentatoren bedurft, ihn endlich einmal als das zu brandmarken, was er ist: Ein fortgesetzter politischer Skandal auf Kosten wesentlicher demokratischer Prinzipien und Grundverständnisse, die eine freiheitliche Gesellschaft konstituieren und erhalten sollen, darunter auch die von einer verblödet-willfährigen und unfromm lahmen Öffentlichkeit offenbar nur noch als Grauzone eines banalen Witzthemas betrachtete Verlässlichkeit von Wahlaussagen. Aber wie schon bei Schröders Merkel-Richtungswahl, so auch jetzt bei deren hessischer landespolitischer Blaupause: Auf beiden Augen (ARD wie ZDF) blind und unter'm Pony quotenblöd schien wieder mal kein Journalist und Kommentator etwas für kritik- und empörungswürdig zu halten an diesem Skandal-Lagerwahlausgang der gewohnt-gewöhnlichen Sorte. GEZahlt wird schließlich für Programm, und nicht für Können oder Kompetenz! Dafür mal wieder einer, der sich nach Bekanntgabe des vorläufigen amtlichen Endergebnisses beim Konzert der medienadrett-durchlaufenden Leerhülsendrescher im Bemühen um Verstand und Verständnis des Wahlverlaufs und -ergebnisses wie gewohnt ganz im Kognitionssumpf verirrte und darin versank, als sei er barfuß in die Everglades geraten: ZDF-Oberleuchte Claus Kleber. Denn woran erinnerte den immer danebenen Nicht-Santa und Fast-SPIEGEL-Chefredakteur diese Hessen-Lager- und Richtungswahl-Doublette der letzten Bundestagswahl? "An das Wahlergebnis in Florida", ganz klar, wo ja "auch nur ein paar Tausend Stimmen Mehrheit den Ausschlag gaben"! Vielfältige Parteien-Proporzwahl in Hessen und alternative Personenentscheidung zur Präsidentschaft in Florida: Wahltagsparallelen der Extraklasse! Deshalb, an dieser Stelle und vertretend für das ganze öffentlich-deutsche Bewußtseinselend, allen Wählern und Nicht-Wählern, Hessen und Nicht-Hessen, Beteiligten und Unbeteiligten, Zu- und Wegschauern: Welkam tu se Meenzer Tiwi-Klabb! Florida begrüßt euch in "Kleber's poliddical wöeld": On his dark side of America - the moon!
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E-NET 1KONSUMIEREN BIS ZUM UNTERGANG
Hier meine ungekürzte Übersetzung des Textes:
WIE HOCH IST IHR KONSUMFAKTOR ?
Jared Diamond (Professor für Geographie an der University of California, L.A., USA)
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PostScript 9M – A – C – H – T
________________________________________________ (© 1996 by the author
Alle Rechte vorbehalten – All rights reserved * * * * * (Guy Debord Die Gesellschaft des Spektakels (1967) Hamburg 1978) _________________________________________________________________________________________________________________________________________ Lesen Sie den ganzen EICHLER-BLOG seit den ersten Einträgen unter: http://docs.google.com/Doc?docid=dhjz6n4k_0dwqr6scs E-CLIP 10R E T T ET P E T E R K L O E P P E L !
Wer kennt ihn nicht, den artig-naiven Änkerboy und Klingelton-Moderator* von RTL mit dem etwas zu lang geratenen, immer etwas geistlos wirkenden Pferdegesicht, das uns im Lauf der Jahre so vertraut und sympathisch geworden ist ? Niemand! Und doch droht ihm jetzt vielleicht eine rabiate Kündigung durch seinen Sender, weil er im Verdacht steht, seit vielen Jahren heimlich bezahlte Schleichwerbung auf dem Bildschirm zu machen, wovon sein Arbeitgeber nichts weiß - ganz so wie seine Kollegin Andrea Kiewel, die erst kürzlich beim ZDF gefeuert wurde, weil sie ständig auf dem Bildschirm für Weightwatchers geworben, dem Sender aber verschwiegen hatte, daß sie dafür bezahlt wurde. Und nun Peter Kloeppel ? Seit Jahren ist uns Peter Kloeppel für seinen ungelenk-unbequemen "Kloeppel-Stelz" bekannt - das in Ganzkörperaufnahmen sichtbare ausgestreckte Bein mit der aufgesetzten Hacke, den Fuß steil nach oben gerichtet (völlig unanatomisch und gesundheitsschädlich - die dabei entstehende Kniebänderdehnung dürfte nicht nur unangenehm für Peter sein, sondern ihn darüber hinaus irgendwann am Stock gehen lassen)! Und nun stellt sich heraus, daß dieser "Kloeppel-Stelz" das Erkennungssymbol, das "Körperlogo", die CG ("Corporate Gesture") der Dresdner Bank ist, und zwar der Unternehmenssparte des "Dresdner Private Bankings". In langjährigen Anzeigenkampagnen, ganzseitig-vierfarbig, steht die Werbefigur der Bank im "Kloeppel-Stelz" in den Anzeigen herum und zeigt einer anderen, wechselnden Person, wo's im Banking langgeht (z.B. in "art" Nr. 10/1999, S.11)! Und Peter Kloeppels Aufgabe war es wohl, auf dem RTL-Bildschirm, immer wenn er Gelegenheit dazu hatte, also bei Wetterberichten und anderen Sondereinsätzen, mit dem "Kloeppel-Stelz" an das Dresdner Private Banking und seine Werbung zu erinnern! Die RTL-Geschäftsleitung, die ausgerechnet durch eine Mail von mir vor einigen Wochen von der Sache einen Windhauch bekommen zu haben scheint, will nun mit Sturm und Kündigung antworten - da half auch die beschämte Bildschirmabsenz von Peter während der ganzen letzten Woche nichts! Dabei hat's unser blauäugiges Peterchen doch bestimmt nicht böse gemeint! Ich rufe deshalb alle RTL-Zuschauer und EICHLER-BLOG-Leser zu einer Rettungsaktion für Peter Kloeppel auf! Mailen Sie Ihren Protest gegen die Kündigung an die von solidarischen Kollegen extra eingerichtete "Hilfe-für-Peter"-Email-Adresse: rtlhelp@rtl.de und sagen Sie dem Sender, daß wir alle Peterchen alles verzeihen - wenn er's nur nicht wieder tut! Es sei denn... - Es sei denn, es stellt sich heraus, daß unser Peter gar nicht so naiv und kindisch ist, wie er sich gibt und wirkt! Denn nach seiner Rückkehr auf den Bildschirm am Montag, 14.1.2008, machte er plötzlich, ebenso demonstrativ und ebenso abwegig, eine andere verräterische Geste: Er formte mit seinen beiden Händen aus Daumen und Zeigefingern ein abwärts gerichtetes Dreieck und streckte es der Kamera entgegen, ohne daß es dafür einen Zusammenhang mit seinen Meldungen oder einen anderen erkennbaren Grund gegeben hätte. Und dieses Symbol zumindest, das abwärts gerichtete Dreieck, ist uns nun viel besser bekannt: handelt es sich doch um das schwarze, untere Dreieck des Hexagramms ("Judenstern"), das im Okkultismus für alles Böse, Negative, Satanische, alles Abwärtsstrebende steht, im Unterschied zum aufwärts gerichteten weißen Dreieck des Symbols, das für alles Reine, Gute, Geistige und Aufwärtsstrebende steht. Ist also Peter Kloeppel dem Okkultismus verfallen, strebt vielleicht eine Karriere als "nächster Uri Geller" an, gar zu einer Marionette seiner undurchschaubaren und undurchschauten "Innenwelt"-Puppenspieler geworden, die ihm wer weiß was Harmloses vorgaukeln und weismachen, um ihn zu seiner satanischen Körpersymbolik vor der Kamera zu bewegen ?!? Dafür spräche, daß er den "Kloeppel-Stelz" eigentlich nicht selbst erfunden hat, sondern vor vielen Jahren vom Wetterkrampus des RTL, seinem urösterreichischen Kollegen Haekel abgeschaut und übernommen hat, der ihn als erster in die Bildschirmsichtbarkeit ein- und dort vorführte. Und der Krampus ist ja in Österreich bekanntlich - na, wer ? Richtig: der Gegenspieler des Christkinds - der Teufel! Ist Peter Kloeppel also, bedingt durch seinen schlechten Umgang bei RTL, auf die schiefe Höllenbahn in die schwarzmagische Tiefe geraten, nur noch die artige, aus naheliegenden Gründen immer demonstrativ gepflegte Kein-Wässerchen-trüben-können-Fassade aller Teufel als Alibi und Tarnung imagepflegend und schaustellernd ? Oder hat dieses debil scheinende Gebärde und Gehampel vor doch gelegentlich Tausenden Zuschauern etwa nur eine ganz harmlose Erklärung - nämlich daß er seiner amerikanischen Änkerehewoman überdrüssig geworden ist und bereits heimlich, via Bildschirm, mit einer anderen turtelt und flirtet, nämlich seiner Kollegin Anne Will ? Allzu auffällig ist doch die Tatsache, daß Anne Will ebenfalls schon in den ARD-"Tagesthemen" (7.12.2006) mit beiden Händen demonstrativ vor der Kamera das Satansdreieck formte und damit vor einem Millionenpublikum herumfuchtelte, ohne daß es auch dafür einen Anlaß oder Bezug gegeben hätte! Sind die beiden also heimlich ein Paar, zögern aber noch, mit Rücksicht auf die horrenden Scheidungs- und Unterhaltskosten für Peter, die man von amerikanischen Gerichten ja kennt, mit dem finalen Coming-Out ? Von ihrem Aussehen her jedenfalls (siehe oben: Peters Pferdegesicht, mit dem sich ihr ausgeprägt-gepflegtes Stutenantlitz hervorragend ergänzen würde, als kämen beide aus demselben Stall) wären sie das reinste Koppel- (oder Kloeppel-) Paar! Und RTL könnte endlich wieder eine andere seiner erfolgreichen TV-Show-Serien neu auflegen und mit zwei fernsehbekannten Gesichtern Auftakt und Eröffnung feiern: Die "TRAUMHOCHZEIT"! * * * * * * Schicken Sie einfach eine SMS mit NEWS3 an die 66555, und schon haben Sie Peter Kloeppel als Klingelton-Ansager auf dem Handy! Natürlich geht das, je nach Wunschtext, auch mit NEWS1 bis NEWS5! (Kosten erfragen Sie bitte bei Ihrem Provider!) __________________________________________________________________________________________________________________________________________ Lesen Sie den vollständigen EICHLER-BLOG seit den ersten Einträgen Oktober 2007 unter: http://docs.google.com/Doc?docid=dhjz6n4k_0dwqr6scs E-CLIP 9DES TEUFELS HARLEKIN
Uns bleibt nichts erspart - der Geller Uri ist wieder auf deutschen Bildschirmen! Pro7 mit seiner unsäglich hirnrissigen "Wissenwelt"-Show belebt den unterbelichteten Enkel des Teufels wieder, um mit einer eigenen DSDNSUG ("Deutschland Sucht Den Nächsten Super Uri Geller") - Serie den einst nicht ganz gelungenen Anschlag auf Denken und Orientierung der Deutschen zu wiederholen: "Sie werden Dinge sehen, die Sie nicht verstehen", ist das vollmundige Versprechen zur Recycling-Klamotte "THE NEXT URI GELLER - Unglaubliche Phänomene Live".
Der bedauernswerte Uri, der wohl in seiner letzten Inkarnation seine Seele dämonischen Kräften verkauft hat, um in diesem Leben ein besseres zu haben, wurde prompt, wie bestellt, in der Pubertät mit der erwünschten Fähigkeit ausgestattet, sinnlose magische Kunststückchen vorzuführen, und damit "all the famous and rich people" kennen zu lernen, von ihnen eingeladen, mit ihnen fotografiert und damit auch selbst ein bißchen wie einer von ihnen zu werden, so wie er es sich gewünscht und teuer erkauft hat. In seinem beschränkt-naiv-intensiven Unschuldsknabenstil betont er immer wieder, wie viele "rich and famous people" er getroffen habe, und alle hätten ihn gekannt, und alles wäre so wundervoll gewesen.
Alle und alles ? Bis auf die "Carson's Show" in Amerika. Carsons befreundete Eingeweihte hatten das Studio mit einem magischen Schutzkreis gegen negative Kräfte und dämonische Entitäten versehen, sodaß uns armes, kleines Uri ganz ohnmächtig im Studio saß und vergeblich sein Löffelchen onanierte - seine dämonischen Begleit-Erscheinungen und Helfer mußten buchstäblich "draußen bleiben", konnten nichts tun, und die Kirmes-Wunder-Nummer ging in die Hose. Uri fühlte sich ganz mies dabei!
Die halluzinative Sinnleere seiner lächerlichen "Kunst"stücke, die nichts zeigen, als daß die Gesetze der Physik mit Hilfe metaphysischer Kräfte problemlos aufgehoben und überschritten werden können, und das in nutzlosen, beschränkt eingleisigen Effekten an belanglosen Objekten, und seinen Harlekin-Status des bedeutungslosen Enkels der Unterwelt kaschiert er mit geheuchelter kindlicher Unschuld und Naivität, um ja nicht Aggressionsobjekt denkender (und vielleicht wissender) Zeitgenossen zu werden, die ihm die unsichtbaren kleinen Hörnchen entkaschieren könnten.
In allen Kulturen der Erde gilt schon das Zurschaustellen magischer Fähigkeiten als schwarzmagisch, und wird zum Beispiel im Hinduismus als "Fakirismus" verpönt. Selbst der zweithöchste der tibetischen Lamas, der bekannte (und inzwischen wiedergeborene) Lama Karmapa, galt in tibetischen Kreisen als schwarzmagisch, weil er mit seiner "Crown Ceremony" (er nahm seine Samtkrone vom Kopf, stellte sie in die Luft vor sich, ließ sie an allen Zuhörern vorüber durch den Raum schweben, dann zu sich zurückkehren, um sie wieder aufzusetzen) bis in die siebziger Jahre die westliche Welt bereiste, um mit dieser Vorführung die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer zu gewinnen.
Und nun taucht der Kindergarten-Enkel der absurden Kirmesknaben-Magie Uri wieder aus der Vergessenheit auf und will Zuschauer noch einmal mit in die Illusionswelt der Tarotkarte "7 Kelche" mitnehmen. In neun Folgen, jeweils Dienstag, dürfen sich dann, so ist zu befürchten, harmlose Bewerber an der dämonisch geliehenen Fremdpotenz des altgewordenen kleinen Uri messen lassen - und einer von ihnen vielleicht sogar zu seinem "Nachfolger" küren lassen, mit welcher "beeindruckenden", "verblüffenden" Varieté-Leistung auch immer. Und wozu das alles, neben der billigen Strategie, teure Zuschauerquoten zum Sender zu halluzinieren ? Einen weiteren kleinen Beitrag zur Kulturzerstörung des Abendlandes zu leisten, zur Entchristlichung des Denkens, zur weiteren Zersetzung der kulturellen Wurzeln und Zerstörung des spirituellen Überbaus, zur Desorientierung und Verwirrung, von der allein das Dunkle, Schwarze leben und zehren kann.
Um selbst "harmlos" und akzeptabel in einer nicht mehr akzeptablen gesellschaftlichen Realität zu sein, muß Uri uns nur immer wieder mit naivem Gesichtsausdruck, unschuldig und berechnend wie Florian Silbereisen, versichern, es ginge ihm doch nur um "Show Biz", um "becoming rich" und "bing famous", damit, (Bo-eyh!) "all these rich and famous people know me, and invite me, and let themselves photograph with me", and "to become rich and famous myself"!
Wer könnte dem kleinen Enkel des Leibhaftigen da böse sein - und begreifen, was da mit ihm als Zuschauer gemacht, wofür er da so "nett und unschuldig" in Anspruch genommen wird!
Sie nicht, andere nicht, niemand ?
Ich schon!
SILVESTER 2008: AFTERMATHBHAGDAD IN MAINHATTANWar das eine Silvesternacht: Ganz Frankfurt hatte sich bis zum Hals mit Böllern, Rakaten, Sternschnuppen und Streulichtern eingedeckt, besetzte Brücken, Plätze, Parkzonen und Vorstadtbalkone, erwartete den Abend, die Nacht - und dann kam der Nebel. Dicht, immer dichter, bis auf 1 Meter Bodennähe, graue Schattierungen und marmorisierte Wände, Wolken eines alles verschluckenden diesigen Nichts in grau!Dämlich der ausweglosen Zwangslage ergeben, versuchten die Frankfurter, blind dagegen anzuböllern, anzuraketen, sternzuschnuppen und zu streulichtern - vergeblich! Alles Geballere endete dumpf im Nebel, verschwand im wabernden Dunst, versickerte nach oben, als sei der Himmel eine trübe Brühe, in der man einen Stein versenkt. Farbige Blitze und Sternstreulichter verschluckte die schwadengesättigte Atmosphäre ebenso rasch, spur- und rückstandslos wie ein Stapel Löschpapier einen Wasserguß. Frankfurt hatte sein Omen für das kommende Jahr: Der innere, geistige Nebel seiner Bewohner, die sich nur projektionsblind durch Stadt und Leben bewegen, findet seinen äußeren Ausdruck, seine Entsprechung, seinen Spiegel im äußeren Kontext des objektiven Seinszustands. Man taumelt Irrlicht-trunken durch die Innenwelt eigener Projektionen und Halluzinationen, als Wahrnehmung im Außen gespiegelt, schießt vermeintlich gezielt Geböller und Raketen in die Seinsumgebung - die sich doch nur, blind verstreut, ins Nichts eines undurchschaubaren Nebels auflösen.Das milchige Olivgrün der Nebelschwaden, das zuckende Verlöschen kaum aufgeblitzter Raketen als farbige Spritzer im dunklen, von unten kaum erleuchteten Grau eines konturlosen Himmels versetzte ganz Frankfurt für eine halbe Stunde in die Ästhetik des bombardierten Bhagdad zu Zeiten amerikanischer Luftangriffe - aber was der Mensch nicht wahrhaben will, kann er gut verdrängen, abspalten, sich und andere darüber hinwegtäuschen. Und so prosteten sich die Frankfurter zu, als sei draußen nichts gewesen, und beglückwünschten sich vorauseilend zu einem neuen Jahr, das doch noch keiner kannte, aber mit Sicherheit zumindest schon eingetreten und ein paar Minuten alt war. Alles andere wird man, nicht nur in Frankfurt, sehen - spätestens wenn aller Nebel sich wieder entdichtet hat, vom Dunstabzug nach oben, in die Atmosphäre zurückgeholt und vielleicht zum nächsten Regen versammelt.
Der Nebel in den Köpfen aber bleibt. Und findet nur im Leben, täglich, seine Verdichtung, seinen Niederschlag.
SILVESTER 200840 JAHRE PRIMA KLIMA: 1968 - 2008 "DIESER PLANET STECKT MITTEN IN EINER WOMÖGLICH TÖDLICHEN KRANKHEIT; ZU DEN NEBENPRODUKTEN DIESER KRANKHEIT GEHÖRT NICHT NUR DIE POLITISCHE BRUTALITÄT... - DAS ENDE DIESER KRANKHEIT WIRD DIE VERNICHTUNG UNSERES EIGENEN PLANETEN SEIN. EINSCHLÄGIGE WERKE ÜBER BIOLOGIE UND ÖKOLOGIE WEISEN NACH, DASS WIR DIE ERDE MIT BLIND ANGEWANDTER TECHNOLOGIE, VERANTWORTUNGSLOS GEPLANTER MILITÄR-KONSUM-INDUSTRIALISIERUNG UND RESSOURCENVERGEUDUNG BUCHSTÄBLICH ZERSTÖREN. BURROUGHS IST DER MEINUNG, ES HANDELT SICH UM ÖKOLOGISCHEN KREBS. DAS IST WIE MIT DEM RAUCHERHUSTEN: MAN ÜBERHÖRT IHN LIEBER, ALS DER TATSACHE INS GESICHT ZU SEHEN, DASS MAN KREBS HAT. INSBESONDERE JENE "HÜTER DER KOSMISCHEN ORDNUNG", DIE DEN MENSCHEN IN SEINEM KÖRPERSTUMPF GEFANGEN ZU HALTEN SUCHEN: DAS WELTLICH-OKKULTE ESTABLISHMENT." (ALLEN GINSBERG, 1968) E-Clip 8
SANTA, NOT CLAUS,
Wird sich also Hamburg im Allgemeinen wie auch die "Spiegel"-Mannschaft im Besonderen dieses Jahr weniger mit "Jingle Bells" auf Weihnachten einstimmen, und schon garnicht mit einem metereologischen "White Christmas" das Jahr ausklingen und auf Schneeschuhen erwartungsfroh ins neue Jahr stapfen können, sondern es mit einem bedrohlich finalen "CLAUS, NOT SANTA, IS COMING INTO TOWN!" einsingen müssen ? Nichts dergleichen - Claus Kleber, meldete sein Junior-Pendant (ZDF-"heute", 12.12.2007), habe abgesagt, die "Spiegel"-Entscheider erneut in die Bredouille der Nachfolgersuche und Benennungsnot gestürzt. Vor diesem Hintergrund, und da man weiß, wie lange Gremien tagen, ehe alle Teilnehmer sich auf die nächsteKonsensnull einer unanfechtbaren Entscheidung als Lösung einigen können, hätte ich da einen viel besseren, ja geradezu richtungsweisenderen Vorschlag für die "Spiegel"-Mitarbeiter-KG wie auch den ZDF-Vorstand, der sie für einige Zeit zumindest eines ihrer Personalkarussell-Probleme entheben dürfte: Man führe die beiden Oberleuchten der deutschen Zeitgeschichts-Publizistik endlich zusammen und schaffe ihnen ein gebührendes Format des gemeinsamen Auftritts, sowohl im ZDF als auch im "Spiegel". Nach dem Vorbild von "Schmidt und Pocher" oder auch "Kienzle und Hauser" dürfen von nun an die Kognitionszwillinge "Aust und Kleber" einmalig wöchentlich im ZDF in ihrer gewohnt lockergewandeten und kalendergedrechselten Art die Zusachauer ins Licht ihrer eineiigen Erkenntnisse und Einsichten zur Welt und deren Ereignishaftigkeit rücken, crossmedial flankiert vom wöchentlichen Abdruck ihrer Zweispur-Monologe im "Spiegel"; exklusiv, versteht sich. Na, ihr konzertierten Entscheidergremien, wie wär's damit? Und in beiden Häusern könnten sich alle doch noch unter den Kantinentannen erleichtert mit einem "SANTA, NOT CLAUS, IS COMING INTO TOWN!" ins neue Jahr singen. PostScript 6
S - A - C - R – A
SACRA, SACRA, SACRA, SOG I, SACKELZEMENT, UND: LLELUIJAH!!! Wer einen Crash-Kurs in adeptischem Denken, in esoterischem Weltbild und okkulter Philosophie sucht, dem sei das Schlüsselwerk der filmischen Selbstdarstellung der „Illuminaten“ der „kosmischen Hierarchie“ empfohlen: „MONTANA SACRA / Der heilige Berg“ von Jodorowski. Anfang der siebziger Jahre ein Kult-Film, in den Achtzigern nur noch gelegentlich in Programm-Kinos gezeigt und heute so gut wie nicht mehr zu sehen, aber die Mühe, sich ihn zu beschaffen, lohnt sich auf jeden Fall und für’s Leben, denn mit einer Besichtigung allein ist der Film ohnehin nicht zu bewältigen, bei zweien gewinnt man einen Überblick, und beim dritten Ansehen fängt man an, in ein substantielles Verständnis einzutreten. Denn der Film, von unbedarften Zuschauern nur als absurd und surrealistisch erlebt (und von Freaks als „Trip“) offenbart nicht nur das okkulte Weltbild der adeptischen Eingeweihten, deren Gangstertum heute Gesellschaft und Wirtschaft der westlichen Industrienationen beherrscht (und, bedingt und mehr oder weniger im Untergrund, auch die der anderen), sondern stellt es auch in esoterisch-qabbalistischer Symbolik dar. Der Film erläutert nichts, sondern nimmt den Betrachter mit auf die initiatorische Reise vom Neophyten zum Adepten, wie sie heute überall im Westen mit Angehörigen aller Gesellschaftsschichten, sofern sie „geeignet“, also für die „sanfte Verschwörung“ nützlich und (miß-)brauchbar erscheinen, veranstaltet und durchgeführt wird: „Mitten im Leben selbst“ und „unter aller Augen“. Im Film werden die ahnungslosen Neophyten durch eine Gruppe von unterschiedlichen Geschäftsleuten und durch Jesus (!) repräsentiert, die vom „Ipsissimus“, dem Kopf und obersten Adepten der okkulten „Hierarchie“, in das wahre Verständnis des weltlichen und vermeintlich spirituellen Universums eingeführt und zu persönlicher „Befreiung“ geführt werden.
So weit, so vermessen und dumm wie (be-)trügerisch. Denn der ganze Film, sein Wert und seine Bedeutung steht und fällt mit dieser Prämisse: Daß Jesus nur ein verblendeter Knallkopf und ahnungsloser Idealist war, den nur ein wirklich Wissender, ein zeitgenössischer Adept mal richtig einweihen und initiieren hätte müssen. In dieser Prämisse - und vor allem nur in dieser, die allerdings den Handlungsverlauf des ganzen Films begleitet (in dem sich Jesus, im Unterschied zu den anderen, den Geschäftsleuten der Neophytengruppe, bei der Initiation als besonders dumm und schwer von Begriff darstellt) - verrät sich die ganze ideologische Krankheit, der herätisch-antichristliche Charakter, die irrwitzige These des Films (und damit des Adeptentums selbst), der im übrigen in jeder Szene, in jeder Einstellung, in jeder symbolischen und inszenierten Aussage und Darstellung richtig ist, einer verlässlichen spiritualpsychologischen Weltsicht entspricht und ein klares Bild der weltlichen wie esoterischen Dimensionen eines niederen metapsychologischen Wirklichkeitsverständnisses vermittelt. Der Film dokumentiert in einzigartiger Klarheit also zwei völlig verschiedene Dinge, die in ihm aber intentionell ineinander verwoben werden, um das eine durch das andere zu insinuieren und zu legitimieren, und offenbart dadurch die unerleuchtete, vermessene, orientierungslos gewordene okkulte Adeptenphilosophie, die heute alles Geschehen bestimmt und beherrscht: 1. Er präzisiert das klassisch-esoterische Welt- und Wirklichkeitsbild, wie es rudimentär schon seit Jahrtausenden in allen Mysterienschulen der Welt hinter verschlossenen Türen und außerhalb des Körpers von Mund zu Ohr weitergegeben wurde und wird („Qabbalah“, hebr., von „qebal“ = „flüstern“), auf moderne, zeitgenössische Weise und in der Praxis, wie ein okkultes Weltbild und eine Initiation in der heutigen industriellen Zivilisation weitergegeben und vermittelt wird. 2. Und er behauptet im selben Atemzug die souveräne und erleuchtete Überlegenheit der Adepten gegenüber einer kleinkariert-egozentrisch verblendeten Haltung eines Jesus, der nur einer persönlichen Illusion von Messiastum aufgesessen sei und von „erleuchteten Adepten“ und „Halbgöttern in Menschengestalt“, wie sie heute in jeder Firma, in jedem Amt und in jedem Pissoir zu finden seien, nur mal richtig eingeweiht und initiiert hätte werden müssen. Und die Plausibilität und Wahrheit des einen Aspekts des Films, des Wahrheitsgehalts seiner esoterisch-psychologischen Weltsicht, nötigt illegitimerweise zu dem Trugschluß, die Diffamierung von Jesus habe dieselbe solide Erkenntnisgrundlage und Berechtigung - was aber weder im Film belegt noch tatsächlich der Fall ist.
Im Gegenteil - da wird, im ersten, dem „weltlichen“ Teil des Films, unlogisch wie von allen und den dümmsten Anti-Christen schon seit je, die pervertierte kirchliche Praxis eines falschen Personenkults als bildlicher „Nachweis“ für die Irrelevanz seiner Lehre in Anspruch genommen und missbraucht (und der nun „klarer“ sehende Jesus zerstört daraufhin alle seine körperlichen Repliken). Und damit hat sich auch schon die Argumentation und Beweislast für die erwünschte Selbstglorifizierung und Überlegenheitsphilosophie der Adepten. Der Rest ist dümmliche Clownifizierung der Person Jesu. Und das ist ebenso geistlos wie schade.
Denn um diese ideologische Ketzerei bereinigt, böte der Film alles, was als Muster einer esoterischen Einweihung nach westlicher Tradition anzusehen und zu verstehen wäre: Von einer klaren Sicht auf die verschiedenen Aspekte des „Jahrmarkts weltlich-vergänglichen Lebens“ über die (nun außerhalb des Körpers, am „anderen Ufer des Wassers“) Pseudo-Geistigkeit falscher Poesie und niederer magischer Praktiken (Okkultisten mit Rucksack, also dem Ballast ihrer weltlichen Identität und persönlichen Historie, die „durch Wände gehen“ und zaubern, aber nicht höher steigen können) bis hin zu psychischen Reinigungsprozessen und der Überwindung und Beherrschung der Triebstruktur („Walking the Tiger“) als Weg zum „Gipfel“ des „heiligen Bergs“, wo - man hat es fast erwartet - kein weißbärtiger Überichgott mit Sonnenscheibe als Hut seine Menschenkinder empfängt, sondern die Mitgötter der Mitadepten, die einen dorthin geführt haben, und der Film (im Film) ist zu Ende, alle Mysterien sind gelüftet, alle Rätsel gelöst, die Grundlagen aller Religionen geklärt.
Wirklich ?
Abgesehen von der Tatsache, dass diese Darstellung lediglich die Idealisierung einer viel weniger idealen Realität und Praxis repräsentiert, dass die Adepten heute und im richtigen Leben keineswegs die sauberen, sicheren, selbstlosen und unfehlbaren Initiationsführer sind, als die sie sich da ein Denkmal haben setzen lassen, sondern längst zu verblendeten Epigonen und Egomanen degenerierte Halbwissende, die ihre okkulten und weltlichen Mittel und Möglichkeiten vor allem zur Vermehrung ihrer okkulten und weltlichen Mittel und Möglichkeiten, als Selbstzweck und zur Selbstverherrlichung und zur Vergrößerung ihres Aktienportfolios einsetzen, und kaum mehr für den Dienst eines wie auch immer gearteten Fortschritts von Menschen oder gar einer „Menschheit“ (es sei denn, auch diese Fortschritte anderer dienen, nach dem Kettenbriefschneeballprinzip von Betrugsunternehmen, dem eigenen Nutzen), abgesehen davon, dass die proklamierte ideal-idealistische Haltung längst nur noch eine aufrecht erhaltene Alibi-Sage von unzulänglichen Menschheitsschmarotzern ist, die ihre okkulte und weltliche Macht rücksichts-, skrupel-, verantwortungs- und erbarmungslos für ihre egomanischen Zwecke einsetzen, und abgesehen von dieser selbstverblendeten, den eigenen Glanz und die eigene Glorie erhöhen sollende Diffamierung des Propheten Jesus, die nur zeigt, dass sie außer psychotechnischen Läuterungsprinzipien überhaupt nichts begriffen haben von den Mysterien ihrer eigenen reklamierten Esoterik und Initiation, da sie zu einer Mentaltechnik von kosmisch-spiritueller Welt- und Einsicht noch gar nicht vorgedrungen, sondern lediglich auf ihrem astral-psychologischen Maulwurfshügel sitzengeblieben sind, wo man sich so schön und leicht als „Gott auf heiligem Berg“ feiern und feiern lassen kann. Abgesehen von diesen prinzipiellen und hanebüchenen Fehleinschätzungen und Defiziten sowohl des Films als auch der aktuellen Personen, die in der heutigen Welt und Wirklichkeit unseres Planeten diesen Film „leben“ und praktizieren, ihrer unzulänglichen spirituellen Einsicht und verkommenen charakterlichen Integrität, wäre noch die Tatsache zu erwähnen, dass es diesen Schmarotzern in Adeptengestalt am Wesentlichen fehlt, was einen Menschheitslehrer und Propheten auszeichnet und über andere „weise“ und weise Menschen erhebt: nämlich eine Botschaft, eine Vision - und ein Verständnis sowohl der philosophischen Grundlagen wie auch der kosmisch-evolutionären Dynamik der Welt, ihrer Zukunft und Zielrichtung, über ihre bloß okkult-esoterisch-hellsichtige Psycho“himmels“beschreibung und –bestandsaufnahme hinaus. Die „erleuchteten“ Hohlschwätzer der „kosmischen Adeptenhierarchie“ haben weder eine Ontologie zu bieten noch eine Kosmogonie, weder eine Seins- noch eine Sinnerklärung des Menschen und des Universums, weder eine Herkunfts- noch eine Zielvorstellung - geschweige denn eine Einsicht in die spirituell-evolutionären Prozesse, die die menschliche Aufbringung zu unsterblichen Geistwesen auf diesem Planeten tatsächlich leiten und fördern. Alles, was sie haben, sind psychisch-ätherische Wanderkarten durch das kollektive wie individuelle Unbewußte - und mit diesen pfuschen sie in der kollektiven wie individuellen Seele, im ätherischen und niederastralen „Himmel“ ebenso wie in der materiellenWelt nach ihrem beschränkten Gut- und häufig genug Schlechtdünken herum, lassen sich für ihr unerbetenes, ganovengleiches und ohnehin meist nur destruktives Einmischen in anderer Leute Leben und Angelegenheiten auch noch teuer bezahlen und gar als „Demiurgen“ und „Halbgötter“ feiern und aushalten, und vertrauen im Übrigen darauf, dass ein sinnvolles, göttliches Universum ihrem Wahn schon den Sinn, ihrem Tun schon eine Legitimation nachliefern, in ihrem Chaos schon wieder eine Ordnung schaffen und erkennbar werden lasse, die sie sich dann als Ergebnis und „Frucht“ ihrer „erleuchteten adeptischen Bemühungen und Dienste“ auf die selbstglorifizierende Sagenfahne schreiben können.
Der inspirierte „Spitzhut“ des Ipsissimus im Film ist in Wirklichkeit die schlaffe Zipfelmütze eines geistigen Vorgartenzwergs, der sie nur als Zuckertüte zum Einsammeln von Sponsorengaben nutzt, der (Tsade-) „Fischhaken“ im Film, der zur Vervollkommnung der höheren Persönlichkeit des Menschen führen soll, ist zum Köder eines Schutzgeld-Erpressertums deformiert, mit dem man Menschen ihr eigenes, angeborenes Eigentum auf Himmel, Fortschritt und Erleuchtung buchstäblich verkauft (und wer nicht zahlen, den Herrn Adepten nicht am fremden Besitzstand beteiligen will, dem wird er geraubt und abgefoltert und abgepreßt, bis er dankbar ist, von Adeptens Gnaden wieder leben und atmen zu dürfen und seinen Namen erfahren zu haben und den ihm von anderer, göttlicher Seite mit in die Wiege gelegten Himmel wieder sehen zu dürfen), und die Jesus-Schaufensterpuppen im Film sind in der heutigen Praxis längst adeptischen Abziehbildern von weisen, hellen, jovialen, guten Übervaterfiguren gewichen, die man jedem ins Hirn pflanzt, der sich fragt, wer ihn da ungefragt und gewaltsam und unlegitimiert für unklare Ziele und Zwecke in Anspruch nimmt und beherrscht und zwingt und vergewaltigt und über ihn und sein Leben zu verfügen und hauszuhalten und teilzuhaben sich anmaßt - Abziehbilder der übelsten, verlogensten phantasmagorischen Sorte, hinter denen sich kleinkarierte Bankprokuristen, primitive Industriemanager, schäbige Amtsschimmel und charakterlose Börsenmakler auf Jahrmarktspsychologen-Niveau verbergen, die sich alle im astralen Illusionstheater auf XXL-Größe trimmen, um teilweise potentiell sogar überlegenen, nur noch nicht zu außerkörperlicher Funktion gelangten „Materiemenschen“ die „Halbgötter“ und „Führer“ vorzugaukeln, die sie nicht sind, nie waren und oft genug von ihrer persönlichen Unterentwicklung her auch in diesem wie vielen künftigen Leben gar nicht sein können und werden. Ihre weis/ße Haartracht ist von der Beschaffenheit des Schneider’schen Toupets, ihre heiligen Schwüre haben den Wert und die Qualität von Barschel’schen Ehrenwörtern, und ihre kosmisch-klangvollen, tiefen „Götterstimmen“ den verräterischen Klang von qabbalistisch-magischen Megaphonen, die ihre wirklichen, quäkenden Preß-Stimmchen aufmotzen wie Fuchsschwanz, Spoiler und Rallyestreifen einen Manta.
In diesem Illusionstheater ist jeder ein „Gott“, der sich nur irgendwie aus seiner sterblichen Jauchehülle geschält und gewunden hat, ist jeder ein „vollkommener Herrscher im Mikro- und Makrokosmos“, der es verlernt hat, sich mit seinem Spiegelbild zu identifizieren, und jeder ein „perfekter Mensch und Demiurg“, der im Kindergarten der Welt das Spielzeug als Spielzeug identifiziert und als solches zu gebrauchen gelernt hat - und kann die Welt als Spielzeugland für sich beanspruchen und in Besitz nehmen, ob „im Guten“ oder mit okkulter Gewalt. Welcher „Adept“ hätte schließlich nicht schon als Kind davon geträumt, einmal eine Nacht im Kaufhaus eingeschlossen zu sein und nach Belieben die Bedürfnissau rauslassen zu können ? So, jetzt, als „Adept“ geht das endlich - und entschädigt für die vielen Frustrationen und Unzulänglichkeiten des Lebens, die man als kleiner Häusermakler und Buchhalter und Werbekaufmann täglich hinzunehmen hat. Schließlich kann man Banker und Großindustrielle und Politiker nach der eigenen Zwergenpfeife tanzen, sich von ihnen ein üppig-luxuriös-unbeschränkt mächtiges Zweitleben als „Menschheitsdiener“ (und den getönten Tagescreme-Appeal) finanzieren und auf Society-Parties in Kampen und St. Moritz mit allweiser, selbstloser Bescheidenheitsglorie beehrfürchten und der Würstchenrealität der eigenen Person eine imaginäre „Schattengröße“ andichten lassen.
Oder war da noch etwas, irgendwas, was einen Menschen unsterblich und einen Gott zum Gott macht ? Rosa Aura ? Kein Problem - einmal tief Luft holen und ins innere Universum singen. Artiger, gütiger, klarer Blick ? Kein Problem - solange man so gehätschelt wird. Ruhe und Besonnenheit ? Worüber sollte man sich aufregen. Weisheit ? Solange niemand etwas wirklich Wichtiges und Schwieriges fragt, solange alle nur wissen wollen, was ein halbes Pfund Butter kostet und ob außerhalb des Körpers Liebespaare auch Händchen halten - kein Problem. Unsterblichkeit ? Mein Gott, da gibt’s so gewisse Tricks - also zum Highlander reicht’s allemal.
Und dabei war, hier und heute, nur von den „Guten“, den „weißen Adepten“ die Rede, und nicht von den „Bösen“, den „schwarzen“, von „Panther, Kater und Co.“. Aber so groß sind die Unterschiede ohnehin längst nicht mehr: „Ich schwöre, die Wahrheit zu sagen, der zu sein, für den Sie mich halten, ein treuer und selbstloser Menschheitsdiener und Adept, von der „kosmischen Hierarchie“ des „geistigen Universums“, also von uns selbst, mit Legitimation und „höheren“ Weihen und Auftrag ausgestattet, so wahr ich mir helfe und der 31. Februar immer ein Sonntag ist.“
Amen!
(© 1996 by the author Alle Rechte vorbehalten – All rights reserved)
* * * * *
„Damit etwas Bedeutung bekommt, braucht man eine Szene, aber eine Szene gibt es nur, wenn es eine Illusion gibt, ein Minimum an Illusion, an imaginärer Bewegung und Herausforderung des Realen, das einen mitreißt, verführt und in Aufruhr versetzt. Ohne diese im eigentlichen Sinne ästhetische, mythische und spielerische Dimension gibt es nicht einmal mehr eine politische Szene, in der irgendetwas zum Ereignis werden könnte.“
(Jean Baudrillard Die fatalen Strategien München 1985) KO(S)MISCHE ZEITEN 2
SECOND LIFE
IM "SECOND LIFE" DER HALLUZINIERTEN SPATZENHIRN-EGOS IST ALLES ANDERS. DER ZEITLOSE SPIEßER, BLIND UND SPIRITUELL UNTERENTWICKELT WIE EINE RAUPE VOR IHRER METAMORPHOSE, KANN SEINE DIESSEITS-"WEISHEIT" DER BELANGLOSEN WELTSICHTEN UND BANALEN ERKENNTNIßE HINÜBERRETTEN INS "SECOND LIFE" DES PARALLELEN JENSEITS - UM SIE DANN ALS "HÖHERE ERKENNTNIS" UND "HÖHERE WELTSICHT" DER "JENSEITS"-RAUPE ZURÜCKZUSPIEGELN, ZUR "HÖHEREN" LEGITIMATION SEINER MINDERBEMITTELTEN, NIE GESCHLÜPFTEN EXISTENZ UND DASEINSFORM. DAS GEÖFFNETE, MILCHIG-TRÜBE ZYKLOPENAUGE DES PARALLELEBENEN-NEANDERTALERS GLAUBT SICH IM "HÖHEREN" ANGEKOMMEN UND IST DOCH BLOß AUSGEBÜXT: INS "ALTER EGO" DER STAMMTISCH-TRÄUME VON EIGENER GRÖßE, MACHT, HERRSCHAFT UND HERRLICHKEIT. VON HÖHERER EINSICHT, VERSTÄNDIGKEIT, GAR WEISHEIT UND GEIST ABER KEINE SPUR. NUR DIE GÄHNENDE LEERE EINES FUNKTIONSREDUZIERTEN GEHIRNS, DAS SICH DIE WELT ALS HOLZSCHNITT-SCHABLONE, IDIOMETAPHER, SCHATTEN- UND HÖHLENWAND-REPRÄSENTATION DER UNVERSTANDENEN PARALLEL-REALITÄT DES "WIRKLICHEN" AUSMALT - UND DAS, AUSWEGLOS, FÜR EIN PAAR JAHRHUNDERTE ODER SO, ALSO EINIGE KOSMISCHE SEKUNDEN LANG. IM "SECOND LIFE" SIND ALLE RICHTIG, WEIL ALLES FALSCH IST - UND ALLE EINÄUGIGEN SICH DEN "BLINDEN" DES "FIRST LIFE", ALSO DER PHYSISCHEN REALITÄT UND EXISTENZ, ALS "SEHER" VERKAUFEN KÖNNEN, OHNE ES ZU SEIN. SIE MANIPULIEREN, TÄUSCHEN, VERBLENDEN IHRE "INNENGELEITETEN" HANDLANGER DES "FIRST LIFE" NACH STRICH UND FADEN, MACHEN SIE SICH NACH LUST UND LAUNE NÜTZLICH UND GEFÜGIG, BEUTEN SIE UND IHRE BESITZSTÄNDE AUS, IHRE ENERGIEN, LEBENSZEITEN, ENTWICKLUNGSPOTENTIALE UND GEFÜHLE. UND SOLANGE DER "INNENGELEITETE" ZWEIBEINIGE HUND IHNEN VERTRAUT, GEHORCHT UND FOLGT, SOLANGE SIND AUCH DIE MINDERBEMITTELTSTEN "SECOND LIFE"-ADEPTENKAFFER IM ARTIGEN SPIEßERGEWAND SEINE "HERREN" UND "MEISTER", OHNE DAß ER REALISIERT, WAS ES IHN AN EIGENSTÄNDIGKEIT, EIGENER ENTWICKLUNGSPERSPEKTIVE, EIGENEM LEBENS-"KAPITAL" WIRKLICH KOSTET, SEINEN GEISTIGEN HORIZONT UND DESSEN AUSRICHTUNG UNÜBERPRÜFBAREN HALLUZINATIONS-SUGGESTIONEN ANZUVERTRAUEN - VON DER FEHLENTWICKELTEN WELT, DIE VON DEN BLINDEN "SEHERN" MIT "HÖHERER" LEGITIMATION OHNMÄCHTIG UND UNBEDARFT IN DEN ABGRUND GESTEUERT WIRD, NICHT ZU SCHWEIGEN!
* * * * * "Sie treten in jeder Generation auf: Die Einäugigen, Großmeister im Verdrängen, die Weißwäscher, denen das Weglassen zur zweiten Natur geworden ist." (Axel Hecht, sich und Seinesgleichen charakterisierend; Editorial, art 2/1991)
AUS FÜR AUST!PhiLoSopHIe
"Mach Dir nichts draus, Aust!
Die Wahrheit ist immer ganz einfach,
nur Lügen und Irrtümer sind kompliziert.
Die Erde ist rund,
der "Spiegel" ist eckig,
und ein Aust dauert 90 Minuten!"
* * *
(aus:
R.Crumb/N.A.Eichler - AUSTMITTEILUNG!
(c) 2005 Hermes Verlag;
siehe Album "DOCS" am Fuß des Blogs;
s. auch:
"DER NEUE SPIEGEL -
Der Spiegel-Reader von N.A. Eichler",
ebda.)
E-Clip 7WEISSES RAUSCHEN,
BLOND UND SCHWARZ
((C) 2007 by the author) PostScript 5P – Ä – N - G - !
URPS! ZOOIIINNNNG! KRATZ! KRACH! KICHER! BOOIIING! ZISSCCCHHHH! Das wesentliche Merkmal, das den Menschen vom Tier unterscheidet, ist die Fähigkeit der Anteilnahme am Außer-Ich, dem anderen, die Möglichkeit einer, wenn auch noch so rudimentären, Identifikation mit seinen Artgenossen, die in Mitfreude und Mitleid, Gemeinsinn und sozialem Interesse sich manifestiert. Dieses „menschliche" Potential steht und fällt mit der Kommunikation zwischen den Menschen - es entfaltet sich, wo Kommunikation und Information möglich, es entfällt, wo sie unmöglich, verhindert und ausgeschlossen, „der/die andere/n" außer Sicht-, Hör-, Reich- und Fühlweite sind, zumindest weit genug auf Distanz zur inneren und äußeren Begrenzung des eigenen „Welt"-Kreises. Wer Menschen beherrschen will, und verhindern, dass sie sich über ihren Status austauschen, sich erklären, aufklären, verabreden und zur Erkenntnis ihrer Unterdrückung kommen können, der muß nur ihre Möglichkeiten dazu beschneiden oder zumindest kontrollieren, und das System „funktioniert". Kommunikation ist Sprache, welche Form - verbal, visuell, akustisch, gestisch - sie auch annimmt, auf welcher Ebene sie auch stattfindet. Wer die Sprache kontrolliert, kontrolliert den Menschen, sein Bewußtsein, sein Weltbild, sein Leben schlechthin. Und wer Menschen verblöden will, der muß a) jeder ernsthaften und inhaltlichen Auseinander- (oder Zusammen-) setzung aus dem Weg gehen, und b) billige, nicht angreifbare Repräsentationen für sein erwünscht falsches Weltbild anbieten, die das Bewusstsein scheinbar mit Inhalten und Aussagen bedienen und zufrieden stellen, in Wahrheit aber im Autodelirium von nicht erkannten Verblendungen halten. Beides gelingt mit jeder Art von Symbolsprache, da unpräzise und übersetzungsbedürftig und als Vehikel für jede Projektion, jeden schwachen Sinn, jede manipulative Kommunikation, die sich konkreter Überprüfung entziehen will, hervorragend geeignet. Und beides ist das, was die adeptischen Gemeinplätzchenbäcker der selbsternannten „kosmischen Hierarchie" praktizieren, worauf sich das lächerliche Machtgefüge ihres okkulten Biederkeitsimperiums stützt. Wer also vom Gangstertum der Eingeweihten redet, das als Schattenmacht heute weitgehend alle öffentlichen und privaten Lebensbereiche beherrscht und kontrolliert, der „kosmischen Hierarchie" der „Illuminaten" und „(Frei-)Maurer" jedweder Benennung und Provenienz, ihrer „sanften Verschwörung" (und wie sich diese - „Mister Bombastic, Mister Phantastic" - okkult-weltliche Bewegung wild und größenwahnsinnig gewordener Klein- und Großbürger, potemkinsch aufgeblasen, beschönigend und gigantoman wie in allen ihren Dingen, sonst noch so nennt) und ihrer Macht über Menschen, muß auch von ihrer Sprache reden, dem wichtigen Herrschaftsinstrument, das, neben den okkulten Praktiken der Verblendung, Verblödung und Vergewaltigung von den „inneren Ebenen" der Wirklichkeit her, auch auf der äußeren, weltlichen Ebene funktionabel und effizient ist. Ihrer Kommunikation, die die Herrschaft weniger über viele im gesellschaftlichen Alltag erstellbar und offene Verbrechen praktikabel macht, ohne daß eine unerwünschte Nachweisbarkeit durch Öffentlichkeit möglich ist. Einer „Geheimsprache" also, die Informierten etwas sagt und Nicht-Informierte zugleich ausschließt. Denn Geheimhaltung - wie auch die Aufrechterhaltung eines imaginären Feindbildes der „anderen", „primitiven", „materieblinden" Menschen (obwohl kaum primitivere Zeitgenossen denkbar sind als viele derer, die sie sich selbst verpflichtet haben) sowie die Möglichkeit zu offenen Verbrechen in einer noch nicht rechtlosen Gesellschaft - basiert auf dem Ausschluß einer nicht-eingeweihten Öffentlichkeit durch Gebrauch von eigenen Codes, Signalen, Zeichen: einer Geheimsprache, die nur der unglücklichen Bezeichnung wegen mysteriös erscheint, in Wirklichkeit aber recht banal ist. Das einzig „geheime" nämlich an dieser wie allen Geheimsprachen ist nur ihr Prinzip und Code, und die Information über diese macht ihre Existenz und Verbreitung sofort augenfällig und plausibel. Mit Geheimsprachen verhält es sich wie mit Punk-Haarschnitten: Sie sind überall gegenwärtig und sichtbar, jeder kennt sie, misst ihnen aber keine Bedeutung bei. Erst wenn man weiß, daß der aufrechte Irokesenstreifen oder die nach allen Seiten abstehenden Igelsträhnen Glaubensbekenntnisse bedeuten, ihre täglich wechselnden Farben Gemütszustände ausdrücken und Farb-/Formkombinationen vielleicht soziale Anlässe, erst wenn man den „Code" kennt, „sieht" man statt nichtssagender Frisuren plötzlich eine „Sprache", „liest" ihre Kommunikation so wie Punks untereinander auch, kann sich darauf einstellen - und das einzig „geheime" an der Geheimsprache war nur der eigene Mangel an Information, die Sprache selbst aber immer schon sichtbar und offenkundig. Und wer da enttäuscht nur ein primitives Signalsystem erkennt und das, was er als gebildeter und zivilisierter Zeit- und keineswegs mehr archaischer Stammesgenosse unter „Sprache" versteht und als solche kennt, in allen wesentlichen Merkmalen und Eigenschaften vermisst, - nämlich die Möglichkeit zu differenziertem Ausdruck, zu Analyse, präzisen Definitionen und wirklicher Kommunikation im Sinne von Informationsaustausch zum Zwecke gegenseitiger Bewusstseinserweiterung und Instruktion -, der sieht sich zu recht ent-täuscht und erkennt zugleich, was das „geheimste" und „mysteriöseste" an solchen „Geheimsprachen" ist: nämlich ihr Anspruch, eine „Sprache" zu sein. Und der nur beispielhaft erfundene Punk-Code ist dabei in keiner Weise dümmer oder archaischer als die „Geheimsprache" der „Adepten", von der hier die Rede ist. Denn ganz genau so, genau so „geheim" und genau so substantiell verhält es sich mit der Sprache und Kommunikation des adeptischen Gangstertums und des gesellschaftlichen Apparats ihrer allgegenwärtigen (un-)„sanften Verschwörung". Geleistet wird das nur scheinbar schwierige Unterfangen einer öffentlichen Kommunikation „unter Ausschluß der Öffentlichkeit" durch diverse Formen von symbolischer Kommunikation, die von alltäglich-trivial bis okkult-esoterisch reichen können, in jedem Fall aber das Niveau primitivster Zeichen und Gebärden, mit allen erwähnten Defiziten und kommunikatorisch-rudimentären Unzulänglichkeiten, nie übersteigen. In plump-symbolischer Weise wird alles, was ein Mensch an einfachen Alltäglichkeiten sonst auch tut, sagt, ausdrückt, mit einem zweiten, einem Doppelsinn ausgestattet, der von dem, der die Mechanik kennt und in ihren Gebrauch eingeführt ist, schlicht in seinem zweiten Sinn gelesen wird, während er für alle anderen unverständlich oder banal bleibt, vordergründig trivial oder „normal". Die „Geheimsprache" der Adepten und ihres Fußvolks, die ein wesentliches Instrument und eine wichtige Basis ihres öffentlichen und allgegenwärtigen und doch nicht nachweisbaren, dingfest zu machenden Terrors, von Verfolgung und Erpressung und Tyrannisierung anderer und des Funktionierens ihres ganzen verbrecherischen Systems darstellt, ist zwar an Aussagelosigkeit, Primitivität und Verblödungswirkung auf die, die sich ihrer bedienen, kaum zu überbieten. Ihr Erfolg aber bei buchstäblich „Jedermann" ist genau in diesen Tatsachen begründet: Nie war es für schlichte Gemüter einfacher, sich „zugehörig" und „überlegen" zu fühlen, nie war es für jemanden, dessen Intelligenzquotient seiner Körpertemperatur entspricht, leichter, sich als „informiertes Mitglied einer Elite", das sich einer Insider-Sprache bedienen und über andere erheben kann, zu fühlen und darzustellen - wie wenig man auch in Wahrheit von den tatsächlichen Vorgängen begreift und versteht, wie sehr man auch selbst am (des-) informativen Tropf (s)eines Adepten-„Gurus" hängen mag. So einfach werden Idioten nützlich - und über diesen ihren Status erfolgreich hinweggetäuscht. Die benutzte „Symbol-Sprache selbst besteht im wesentlichen aus drei Kategorien von Zeichen, die aufeinanderfolgende Entwicklungsstufen desselben Prinzips darstellen: 1. Die ganz normale, jedem Menschen zu eigene Kinesik, also Körpersprache, die nun halt nicht mehr unbewußt, sondern bewusst und gezielt, als Kommunikationssymbolik zum Einsatz kommt (Haltungen, Gesten, Mimik, Berührung von Körperteilen, etc.). 2. Die erweiterte Kinesik, also eine Art Gebärdensprache, die sich der Elemente der klassischen Kinesik noch bedient, aber bereits durchsetzt ist mit „schöpferisch" gestalteten Zeichen, Gesten, Gebärden, Verhaltensformen, usw. (Hand vor die Stirn halten: „Brett vor’m Kopf"; Zeigefinger an Mund: „Fressen wollen" bzw. „Friß es!"; Finger an Nase: „Riecher haben; etc.). Meist, weil dem schlichten Gemüt der symbolischen Kommunikatoren entsprechend und geläufig, also bloß gestische „Übersetzungen" idiomatischer Redewendungen auf Bauernkalender-Niveau. Gelegentliche „virtuose" Varianten (Finger an Nase kann auch „die Nase raufschieben" statt „Riecher" bedeuten, etc.) sorgen dabei für die Spannung und Abwechslung, die auch ein Bewusstsein und Nervensystem vom Raffinement eines Engerlings braucht, um als geistvoll brillieren zu können. 3. Der „schöpferische" und „freie" Gebrauch aller Elemente von Wirklichkeit zur Repräsentation eines anderen Sinns, einer anderen Bedeutung als der, der ihnen natürlich oder gewöhnlich anhaftet. Diese „Symbolsprache" ist kein fester Code, sondern reicht von einfachsten Handhabungen von Gegenständen auf banaler Alltagsebene - wie dem Zerreißen eines beliebigen Stücks Papier, um zum Ausdruck zu bringen, dass man von einer gemachten Äußerung nichts hält (eine der Lieblingsbeschäftigungen unseres Kanzlers Kohl bei Reden politischer Gegner) - bis hin zu hochgradig esoterischen Symbolstufen, die nur noch fortgeschrittenen Adepten und Eingeweihten vertraut und verfügbar sind - wie etwa der gezielte Gebrauch eines bestimmten Fingers an einer bestimmten Hand, der einen bestimmten Planeten und dessen Symbolik repräsentiert, oder das Berühren eines Körperteils bzw. Organs, das eine präzise (qabbalistische) Energie im Persönlichkeitshaushalt bedeutet, oder der Hinweis auf eines der Chakren im Körper (Joseph Beuys: „Ich denke sowieso mit dem Knie), usw.. Kurz: das Spektrum findet seine Grenze nur im Informations- und Bildungsstand dessen, der sich dieser Symbole bedient und auf ihrer Ebene „kommuniziert". Allen Varianten gemeinsam ist aber dieses eklatante Defizit jeglichen intellektuellen Anspruchsniveaus an „Kommunikation" - und damit dessen Aussagefähigkeit. Ein als „einfach" missverstandenes, in Wirklichkeit aber bloß rudimentäres Funktions-Niveau von Bewusstsein bildet alle mühsam erworbenen sprachlichen Fähig- und Fertigkeiten, sich Wirklichkeit auf höheren Bewußtseinsebenen zu repräsentieren, in sprachlichen Abstraktionen zu denken und sich mitzuteilen, von Intellekt zu Intellekt (und nicht von Psycho-Krüppel zu Psycho-Krüppel auf Malbuchniveau), zurück auf Höhlenmaler-Status. Statt Volksbildung für Zurückgebliebene die Ent-Bildung für Fortgeschrittene, zurück auf die Bäume und ins Neandertal und zu analphabetischen Gebärdensprachen, wo man mit Grunzen, Jucken, Schädelkratzen und Hinterteil-Hinhalten als „Kommunikationsspektrum" seinen Artgenossen alls Bewusstseins- und Lebens-Notwendige mitteilen konnte und darüber hinaus nichts mitzuteilen hatte - von wirklich erkenntnisspendenden Abstraktionen der konkreten, sambolisch-vagen Umrißwirklichkeit ganz abgesehen. Das „Zack", „Grunz", „Fauch" der Comics als gestische Form des Denkens und der Wirklichkeits-Lektüre für degenerierte Angehörige einer esoterischen „Elite"! Dieser wie allen Symbol- und Doppelsprachen und ihren Inszenierungen durch Pseudo-Ereignisse im Alltag ist eines gemeinsam: Sie kündigen den sozialen Konsens unseres von Kindheit an trainierten und geschulten Kommunikationsbewußtseins und Wirklichkeitsverständnisses und etablieren eine Art Meta-Ebene, die noch dazu den Anspruch erhebt und den Schein erzeugt, aufschlussreicher und bedeutender zu sein als die ursprüngliche. Eben darin liegt ihr fataler Charakter, ihre Gefahr, ihre destruktive Wirkung - und ihre beliebige Benutzbarkeit und Einsatzfähigkeit für alle kriminellen und nicht kontrollierten Zwecke und Ambitionen. Sprachevolutionär gesehen ist die Etablierung solcher Symbolsprachen die Reduktion und Regression des Menschen auf urzeitlich-primitive Stufen signalhafter Kommunikation, die ihn aller Kultur und Finesse, aller Komplexität der sprachlichen und damit intellektuellen Kultur berauben, die er sich in nun vieltausendjähriger Evolution nur allzu mühsam erarbeitet hat. Der Ersatz der gesprochenen und gedachten Sprache durch archaische Psycho-Piktogramme transformiert sein Wachbewußtsein in das trancehafte, von Psychobildern geleitete Traumbewußtsein des somnambulen Schlafwandlers - und das bei Tage, im „richtigen" Leben. Das ihm als „bildliche Abstraktion" und „astral-symbolisches Training angediente und verkaufte debile Gestikuliere, Gebärde und Gehampel anästhesiert seine kritische Intelligenz und reduziert sie auf eine bloß äffische Schematisierung von Wirklichkeit, die ihr wirklich abstraktes und damit weit überlegenes, differenzierteres sprachliches Denk- und Kommunikationsvermögen weit hinter und über sich zurückgelassen hat - und entzieht sich zugleich jeder kritischen Überprüfung, Verifizierung und Kontrolle, da die so Manipulierten niemals wirklich miteinander kommunizieren, niemals wirklich in Austausch treten, zueinander finden und ihre Bewusstseinsinhalte und –haltungen überprüfen können. Sie eröffnet das endlose Feld der Projektionen: Was nicht ausgesprochen wird, kann auch nicht widerlegt, als falsch oder diskutiert werden. Die ideale Kommunikationsform für Despoten, die Menschen in nichts-sagender Pseudo-Kommunikation aufeinander loslassen und die darum doch nicht zueinander oder zu einem besseren Verständnis finden können: Denn eine „Kommunikation" (communicare = gemeinsam machen) findet gar nicht statt - nur zwischen dem befehlserteilenden Despoten und seinen rezipierenden Untergebenen. Der Herr führt jeden Hund an seiner Leine - nur die Hunde untereinander verbindet nichts. Und wenn sie nicht gestorben, sich angesichts der wirtschaftlichen, ökologischen und menschlichen Realitäten auf der Erde und um sie herum nicht (nach dem Insassen-Prinzip „Don’t worry, be happy") um den letzten Rest von Verstand gegrinst oder von einer immer deutlicher sie widerlegenden Wirklichkeit eingeholt und geweckt worden sind, dann - „SPUCK", „VERRENK", „HETZ", „KRATZ", „KEUCH" - hampeln sie noch heute, hacken die Fersen und spitzen die Zehen, dass es die Kniebänder nur so ausleiert, kostümieren sich im Ganzjahresfasching, dass die Wirklichkeit nur so graut - und folgen ihren an ihrer Stelle denkenden und noch viel dürcher als sie blickenden Adepten bis ans Ende der Welt und weit, weit darüber hinaus - dorthin, wo jeder Sinn und Verstand und alles Denken ein Ende hat und die große kosmische Nacht kein Oben und Unten mehr kennt und wir alle eins und zusammen und unterschiedslos eine Soße in der dunklen Ursuppe des Lebens sind und keiner mehr weiß was eigentlich los ist - aber wozu das dann auch noch. Oder so.
(© 1996 by the author
Alle Rechte vorbehalten –
All rights reserved)
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„Dem gegenwärtigen System der Dissuasion und der Simulation gelingt es, alle Finalitäten. Alle Referentiale und jeglichen Sinn zu neutralisieren; es scheitert allerdings an der Neutralisierung des Scheines. Das ist unsere letzte Chance." (Jean Baudrillard Laßt euch nicht verführen! Berlin 1983)
PostScript 2
H Y M N E UNSER FREUND, DER GROSSE ADEPT(zu singen nach der Hymne von Nic Niobe/Arr. Herbert Ziegler – Deffu-Ton-Verlag)
Wir sind die kosmische Hierarchie, und ficken alle nur in das Knie! Wir sind auserwählt, wir sind abgezählt, denn wir haben die Zeichen der Zeit erkannt. Schon geht der himmlische Segen los, „Ich-auch-Übermensch" freue mich groß. Es dient unsrem Wohl! Ach, fühlt man sich toll! Wenn man so hohl adabei sein kann! Unser Adept, weise und gut, weiß genau was er tut! Wir glauben, folgen, dienen ihm, treugläubig für sein Ziel! Es ist so gummizellenschön, die Welt als Faschingsjux zu seh’n. Wir laufen für ihn, hampeln, pöbeln ’rum, für uns sind nur die andren dumm. So merken wir nicht, was da keimt, wie man uns zu Idioten schleimt. Wir sind so informiert, und nützlich, in! Wir blicken durch, ganz voll durch! Denn unser Hausfreund, der Adept und seine Frau, die blicken noch viel dürcher! Und so stehlen sie uns mit Erfolg die Lebenszeit!
(© 1996 by the author Alle Rechte vorbehalten – All rights reserved)
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„Pseudoereignisse (pseudo-events) erzeugen in geometrischer Progression weitere Pseudoereignisse. Das ist zum Teil deshalb so, weil jedes Pseudoereignis (also etwas Geplantes) leicht zum Ritual gerät, mit eigenem Protokoll und einer ihm eigenen Rigidität. Wenn nun jedes Pseudoereignis in diese Rigidität verfällt, entsteht der Zwang, andere, abgeleitete Formen von Pseudoereignissen zu erzeugen, die fließender, unwiderstehlicher und auf interessante Weise doppelsinnig sind. Sobald wir einmal Geschmack an Pseudoereignissen gefunden haben, neigen wir leicht zu der Annahme, es handle sich um die einzigen interessanten Ereignisse überhaupt. Unser Fortschritt vergiftet die Quellen unserer Erfahrung. Und das Gift schmeckt derart süß, dass unser Hunger auf harte Tatsachen zunichte gemacht wird." (Daniel J. Boorstin:The Image. A Guide to Pseudo-Events in America (1961), New York 1977)
E-CLIP 6
„IHR WERDET ES LIEBEN, IHR WERDET ES HASSEN"
Kaum hat die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter dem Titel „Schluß mit geizig" (21.10.07) gemeldet, daß Saturn den „Geiz ist geil"-Slogan einstampft, meldet sich Elke Heidenreich in der FAZ (23.10.) zu Wort, um ihre Meriten, „Wie ich jahrelang gegen die erfolgreichste Werbekampagne aller Zeiten gekämpft habe", zur gfllg. Kenntnisnahme einer breiteren Öffentlichkeit zu bringen - und vorzuführen, wie man in Deutschland ohne jeden Sachverstand, aber mit der ganzen Kraft des gesunden Volkes Empfindens und Stimme Beachtung und immerhin zwei Literaturpreise bekommen kann. "Als ich 1996 von der Gesellschaft für deutsche Sprache den Medienpreis für Sprachkultur bekam", hatte sie zwar genauso wenig Ahnung von Sprache und Kommunikation wie heute, aber, mit der erwähnten Kraft der belesenen Meinungsverkündigung einer Else Stratmann, die „moralisch, ästhetisch, semantisch" bedingten Beschwerden des Normalbürgers, sodaß ihr nun, aus der Sicht der werbungtreibenden Firma, wunschgemäß „schlecht wurde" bei dem Versuch, „sich das auf der Zunge zergehen zu lassen" - dieses „Geiz ist geil"! Um den kognitiven Leerräumen von Elke Stratmann ein wenig orientierende Fülle zukommen zu lassen (den physischen wie psychischen Beschwerden ein wenig abzuhelfen ist die keineswegs geeignet, nur sie versteht dann endlich ein wenig besser, worüber sie sich wirklich zu echauffieren hätte), soll ihr hier ein wenig Sachkunde in Linguistik, Sprachgebrauch und Lektüre von Kommunikationsmitteilungen vermittelt werden, damit sie nicht künftig noch naiv wie Gärtnerin Pötschke durch den Dschungel der heutigen Medien(markt)landschaft streift und rein überhaupt nichts begreift - schon gar nicht, daß keineswegs irgendein Beteiligter oder gar „Ihr Werbeberater Sparsamkeit mit Geiz verwechselt" hätte, wie sie treuherzig an die Saturn-Geschäftsleitung und auch in ihrer „von Millionen gelesenen „Brigitte"-Kolumne" geschrieben hat - „und das hat mir wieder einen Preis eingebracht: den Journalistenpreis des deutschen Mittelstands". Sprache und ihr Verständnis, liebe Elke Stratmann, insbesondere die im intentionellen kommunikativen Einsatz, sind längst nicht auf ihre Grimmsche Wörterbuch-Semantik, auf die Sie so stolz hinweisen, zu reduzieren, und waren es noch nie. „Syntax" und „Pragmatik" definieren sie erst in ihrer kommunikativen (semiotischen) Bedeutung. Und dann gibt es da noch den Sub- und den Metatext; lauter komplizierte Sachen, mit denen die Stratfrau und ihr –mann von der Straße nichts anfangen könnten, hätten sie je davon gehör, die nichtsdestotrotz erst Sinn, Bedeutung, Aussage und „Impact", also nachhaltige Kommunikationsleistungen bzw. Bewusstseinsveränderungen herbeiführen und bewirken - so wie der unselige „Geiz ist geil"-Slogan es bei Ihnen stellvertretend für die vielen anderen auch offenkundig geleistet hat. Wunschgemäß, wie gesagt! Denn genau das, die Empörung über die „Verletzung des gesunden Volksempfindens" war die kommunikative Absicht - und nicht etwa eine Serie von Lehrspots zur Tugend der „Sparsamkeit". Worüber reden wir ? Über Werbung, den medialen Schaufenstergestalter der Industrie. Und die hat nur ein sehr wenig altruistisches Interesse: Im Konkurrenzkampf um das Bewusstsein und die Aufmerksamkeit der Menschen mit ihren Warenangeboten gegen Kriege, Waldbrände, Überschwemmungen, Arbeitslosenquoten, Vorstandsgehälter, Meteroitenbedrohungen, Bahnstreiks, Milchpreissteigerungen, Drogentote, Terroristenanschläge, Atomrüstungen, Ehebrüche, Kindesentführungen, Ehrenmorde und Gaspreiserhöhungen nicht unbemerkt, uninteressiert im Papierkorb des Interesses „abgelegt", also schlicht „übergangen" zu werden. Und außerdem - im Unterschied zur „Konkurrenz" aus dem realen Lebens- und Weltgeschehen - ist sie keinem moralisch-ethisch-philosophisch-weltanschaulichen Überbau verpflichtet, nicht einmal dazu, einen solchen vorzutäuschen. Ihre einzige Maxime, ihr einziges Credo, ihre einzige Destination ist: Profit. Verkauf. Maximierung von Profit. Steigerung des Verkaufs. Damit der Produktion. Zur Verringerung der Kosten. Und damit Erhöhung des Profits. Und auf Kosten ihrer wahren und wirklichen Konkurrenten, nämlich der anderen „Wettbewerbern im Markt", die mit denselben, ausschließlich denselben - und identisch begrenzten - Interessen und Intentionen im Produktions-, Kommunikations- und Handelsmarkt unterwegs sind. Auf Kosten aller anderen realen und fiktiven Bedingungen und Werte der Menschen und ihres Lebens und -Raumes, der Welt. In zynischen Werbeagenturen (und je weniger Sachverstand und Kommunikations-Knowhow jeweils vorhanden ist, umso zynischer die Haltung - und in deutschen Werbeagenturen arbeiten, von den Grafikern abgesehen, die wenigstens ihr Handwerk gelernt haben, nahezu ausschließlich angelernte Laien ohne Kommunikationsbildung und -sachverstand) gibt es ein paar „Faustregeln", die als Ersatz für wirklichen Kommunikationsverstand als Lapidar-„Knowhow" im Umlauf sind - und von allen für professionelle Ahnung gehalten werden. Eine der Faustregeln lautet: Wenn du die Leute nicht betören kannst (mit Charme, Witz, Phantasie, etc.), dann musst du sie empören (schockieren, verletzen, auf die Barrikaden treiben). So einfach ist das, Frau Stratmann - und genau das, nicht weniger und nicht mehr hat die Agentur von Saturn gemacht! Aufmerksamkeit, genährt durch Empörung, also Emotionalität, die alle wichtigeren und tatsächlich wertvolleren „Inhalte" (also Weltereignisse und Themen, die so genannt werden dürfen) aus dem Bewusstsein verdrängt und alle zwingt, über Saturn zu reden - mit dem bekannten und bei Ihnen wie allen Männern und Frauen von der Straße zu besichtigenden und zu beobachtenden Erfolg. Und glauben Sie bloß nicht, was Sie da behaupten, sonst nimmt’s Ihnen vielleicht noch jemand ab: daß Sie sich „vor einzelne Filialen gestellt und Kauflustige so lange in Diskussionen verwickelt" hätten, bis „sie eben nicht mehr kauflustig" gewesen seien! Das Gegenteil ist der Fall: Im Marketing ist das ein alter Hut, daß im Fall eines Kaufinteresses jede Aversion, jede Empörung, jede Verletzung des „gesunden Volksempfindens" problemlos abgespalten wird - und man trotzdem hingeht und kauft. Schließlich geht’s doch ums Sparen, wie Sie sagen. Und bei Geld hört die Moral und das Gewissen auf - wie der Erfolg dieser Werbekampagne, keineswegs überraschend und zum x-ten Mal, bewiesen und vorgeführt hat. (Jede ?!? Fast jede: Die Cosmos-Versicherungswerbung, in der das Töchterchen es gar nicht erwarten kann, dass „Papi tot ist", damit sie sich von der Lebensversicherung „einen Ponyhof kaufen kann", wird der Firma wohl noch eine kurze Weile nachhängen - aber dann? Schwamm drüber, wie üblich!) Und Ihre vermeintlich „abspenstig gemachten" Käufer von Saturn, Sie wissen es wirklich besser als Ihre großen blauen Augen dem Leser da selbstschmeichlerisch weismachen wollen, sind sofort nach Ihrem Abzug wieder zu Saturn gegangen - um endlich ungestört und unangenörgelt kaufen zu können! Im Übrigen ist es auch nicht unbedingt logisch, die Tugend des „caffè sospeso", des "gespendeten Kaffees" für Arme, g e g e n die „Geiz ist geil"-Propaganda zitieren zu wollen: das nicht verschwendete Geld, das der „Geiz" beim Kauf gespart hat, kann man ja sehr wohl dann dem von Ihnen genannten Bettler, an dem Sie selbst wohl nie vorübergehen, zuwerfen! Oder ? Welches sonst ? Sie sehen, Ihr ganzer Diskurs ging und geht an dem einfachsten Grundverständnis der Sache und ihres Verhalts vorbei. Vielleicht hätten S i e „mal einen zweiten Gedanken auf diesen Satz verwenden sollen": Der Metatext wie die Pragmatik von Werbeaussagen wie "Geiz ist geil" haben mit Ihrer Reader’s Digest-Semantik und –Moral nicht das geringste zu tun. Einzige "Aussage" und "Absicht" solcher Kommunikationsleistungen sind frei von allen konkreten Inhalten, haben als einzige "Mitteilung" das möglichst wirkungsvolle: "Nehmt MICH wahr - und merkt MICH euch! Ich will Aufmerksamkeit, Aufregung, Verdrängung anderer Interessensinhalte"! W o m i t dies erreicht werden soll und wird, die jeweilige „Aussage", „Begrifflichkeit", „Thematik", ist dabei nicht existent, völlig irrelevant. Nur der Journalistin und den Medien gegenüber heuchelt man eine solche, „semantische", "inhaltliche" Rationalität und Intention vor, um für die Dauer des Interviews im Kinderlaufstall ahnungsloser „Realwelt"-Gutmenschen passabel zu bestehen und auszusehen. Und so warne ich Sie nachdrücklich, um Ihrer selbst und Ihres Rufs als Literaturkritikerin (Literatur hat schließlich auch etwas mit Sprache und Kommunikation zu tun, von denen Sie so wenig zu verstehen scheinen) willen davor, sich von der neuen Saturn-Kampagne „IHR WERDET ES LIEBEN, IHR WERDET ES HASSEN" erneut in die semantische Verständniswüste schicken zu lassen und kein Wort, keine Silbe zu verstehen: Es geht nicht um LIEBE, es geht nicht um HASS! Es geht um AUFREGUNG! EMOTIONALISIERUNG! EMPÖRUNG! Und damit: Einige graue Zellen in den Hirnen des Publikums zu besetzen, andere Inhalte daraus zu verdrängen, sich darin einzunisten und - im Fall einer konkreten Kaufabsicht - sich zu melden und an Saturn zu erinnern! Mit LIEBE, mit HASS - wie mit anderen solchen Aussagen aus dem „richtigen" Leben der „richtigen" Menschen im „richtigen" (semantischem) Verständnis der Begriffe - hat kein Kommunikator der Kommerzbranche irgendwas am Hut! „LIEBE ? HASS ? Was ist d a s denn ?!?" FLACHBILDFERNSEHER, Frau Stratmann - d a r u m geht es! Und um nichts sonst! Halten Sie deshalb, bitte, diesmal bloß Ihre Mütze fest! Und machen Sie, solange S i e nichts kaufen wollen, einen großen Bogen um Saturn!
E-CLIP 5DEPPENPREIS FÜR BEHINDERTENQUOTE
Hanns Joachim Friedrichs mag ja ein routinierter Nachrichtenvorträger gewesen sein - eine Leuchte oder gar beachtlich-befähigter Vor-/Nachdenker war er jedenfalls nicht. Auch nicht, was sein Metier, den Journalismus, die Publizistik, die Medien angeht. Umso kurioser erscheint seit Jahren der Schwachsinn des „Hanns Joachim Friedrichs-Preises", der sich obendrein auf seine hanebüchen unreflektierte Fehlleistung beruft, der Journalist habe „sich nicht gemein zu machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten". Selten hat einer einen ahnungsloseren Stuß zu seinem eigenen Beruf abgesondert als diese Verkennung aller medienrelevanten Dimensionen und Implikationen: Die laienhafte Ansicht, man könne „neutral" oder „positivistisch" von/über eine/r Sache und die Welt reden, würde jeder Kommunikationsfachmann als lächerlich und naiv beiseite wischen – wäre, ja wäre derjenige, der so etwas absondert, nicht jahrzehntelang eben in einem dieser Medien mit genau jener Sichttrübung, in schläfriger Routine die Verantwortung der eigenen Tätigkeit scheuend und deshalb die dazu notwendigen Klappen fest an beiden Seiten des Sichtfeldes tragend, am Werk und bei der Arbeit gewesen. Aber den Diskurs, warum allein Themenwahl, Materialselektion, Quantifizierung und Anordnung von Aussagen und Bildern zu einem Thema schon einen „Kommentar", eine „Ansichtsweise" und „Bewertung" eines Themas, einer „Sache" implizieren, und damit ein „gemein machen" mit der dargestellten Bewertung und Einordnung der Sache, ob „für" oder „gegen" sie - warum es also keinen „neutralen", positivistischen Journalismus gibt, auch wenn zumindest die Nachrichtenredakteure und –sprecher täglich den vergeblichen Versuch machen müssen, diese Selektions- und Präsentations-Stellungnahmen auf ein Minimum zu beschränken -, überlassen wir lieber den Kommunikationsfachleuten an den Akademien, die jeden Lernwilligen gern darüber aufklären werden, ausgenommen des offenbar völlig ignoranten, voraufgeklärten „Fach"personals der Henri-Nannen-Schule, wo dieses Zitat und sein Stuß offenbar nach wie vor als „Lehrsatz" gilt und nicht endlich als benommenes Pseudosinngefasel entsorgt wird. Wo wäre die Nachkriegsrepublik Deutschland heute, wären es nicht die größten publizistischen Leistungen gewesen, die diesen wichtigen Beruf noch anders und richtig verstanden und praktiziert haben – dass der Journalist (vom erwähnten Nachrichtensprecher mal abgesehen) sich s e h r w o h l und i m m e r „gemein" zu machen habe mit Sachen, die er für eine „gute", und gegen eine, die er für eine schlechte hält (es bleibt ihm ja unbenommen, w a s er jeweils für das eine oder andere hält); nicht zuletzt die Zeitschriften, auf die sich das geistige Deutschland zu recht und stolz immer wieder beruft, aus genau diesem gepflegten Grund: Hat nicht ausgerechnet der Schule-Namensgeber Henri Nannen mit seinem „stern" HaJos belanglose Blauäugigkeit der eigenen Berufsbetrachtung immer wieder widerlegt - mit genau den gesellschaftlich und politisch bewegenden publizistischen Leistungen des „Sich-gemein-Machens" mit den richtigen „Sachen", auf die die Republik und die Zunft bis heute und immer wieder stolz ist, als wären es ihre eigenen, in die tägliche Praxis hinein ? „Wir haben abgetrieben!" schrie der „stern" 1971, sich mit den Frauen und ihren Rechten „gemein" machend, den Politikern vom Titelblatt entgegen, die den von den Nazis verschärften §218 immer noch nicht kassieren wollten. Und legte 1980 mit „§218-Protokolle" noch mal nach! Dazwischen empörte er sich über den Umgang mit der Seveso-Katastrophe: „Jetzt frisst das Gift die Kinder" (1976), protestierte 1981 gegen den „Wahnsinn Rüstung", giftete den Atomstaat Frankreich 1979 als „Babylon heute" an, demaskierte schon 1981 den Datenschutz als irregeleitetes Interesse am „Gläsernen Untertan", hakte sich schon 1987 bei den Öko-Aktivisten in der Demonstrationskette unter: „Wie wir die Umwelt retten können", und rempelte alle gegebenen und Möchtegern-Kriegsmachthaber des Planeten 1988 mit „Wann hört der Wahnsinn endlich auf ?" gebührend an! Und der „stern" ist nur ein Beispiel, auch das „Blatt des militanten Nonkornformismus" (Le Monde), „Der Spiegel", hat, als es vor Aust noch eines war, von der Forderung „Freiheit für Rudolf Augstein" (1962) bis zu den „Amerikanischen Kriegsverbrechen in Vietnam" (1969) seinen gewichtigen Beitrag zur Erstellung und Entwicklung einer freiheitlichen Selbstverständlichkeit eines mündigen Menschenlebens in einer offenen Gesellschaft geleistet - bis der angepasste „Positivismus"-Journalismus nachgekommener Ignoranten offenbar die Vierte Macht nur noch für einen Sowohl-als-auch-Chatroom und eine Spielwiese eigener Horizonte hält – statt sich um erweiterte und größere als die eigenen zu bemühen; und „gemein" macht man sich nur noch mit den unreinen Geistern der eigenen Innenwelt-Verblender. Und so wundert man sich auch dieses Jahr nicht, dass der nach H.J.Friedrichs genannte Deppenpreis wieder unhinterfragt und unbezweifelt an jemanden „verliehen" werden konnte - diesmal an die promovierte Behindertenquote der ARD, Ännchen Will, die die Jury offenbar schon länger mit ihrem schizoidem Dauergrinsen (egal worüber sie redet – ob es sich um Kriegstote, Tsunamis, Senderkantinen, Kindesmißhandlungen oder Strompreiserhöhungen handelt), bezaubert hat, während sie bemüht ist, mit ihrer ausgeprägten Gebärdensprache dem Zuschauer Unverständliches zu vermitteln (z.B. Tagesthemen, 7.12.06, bei der Ansage von J. Schönbohm, ein „Finger-Dreieck", auf das sie bei der darauf folgenden Ansage nochmal demonstrativ hinweist), während eine Synchronsprecherin aus dem Off ihre Lippenbewegungen vertont. Der ebenso dämliche wie dämlicherweise vergebene wie lukrative Preis soll Frau Will jetzt angeblich auch in die Lage versetzt haben, einen Braille-Kurs zu belegen, da sie selbst nicht einmal Gesten- und Zeichensprache versteht, die sie garnicht wahrnehmen kann, und die Entwicklung eines Braille-Sprachcomputers, mit dem sie bei der Sendung dann ihre Texte zur sofortigen Stimmvertonung selbst eintippen kann, würde die Synchronsprecherin überflüssig machen sowie kleine Irritationen und Verwechslungen ausschließen, die selbst bei der besten Lippenlektüre-Fachkraft immer wieder vorkommen und nie auszuschließen sind. Wir wünschen ihr dabei viel Erfolg - und weiterhin viel Pampering mit adäquaten Preisen für Regal und Wände im Stutenstall!
„Irgendwann ist eben Ende." (H.J. Friedrichs, DER SPIEGEL, 1995)
PostScript 3L – O – V – E
MORD IST LEBEN, FOLTER IST SEGEN, GEWALT IST GLÜCK. Sie morden, stehlen, rauben, plündern, erpressen, vergewaltigen – vor allem aber verblöden, täuschen, lügen, verblenden sie. „Es gibt keine Wahrheit(en) – nur Geschichten" - nach diesem zynischen Prinzip machen sie jedem alles vor, was in seinen mentalen Kram passt, seinem Gemüt entspricht, seiner Vorstellung von Moral, Ethik, Sinn, Vernunft ein passendes Gerüst und Alibi liefert, um sich „guten Gewissens" als Handlanger, Bote, Helfer und Helfershelfer, Mit-Mobber, Mit-Pöbler, Mit-Erpresser, Mit-Vergewaltiger zu betätigen: dienst es doch (s)einem „guten Zweck", hat es doch (s)eine/n „gute/n Sinn/Bedeutung/Ziel/Absicht" (Nichtzutreffendes bitte streichen). Sie terrorisieren, foltern, richten zugrunde und hin – und verkleistern die Augen ihrer nützlichen Idioten und Handlanger mit hübschen Prospekten, Plakaten, Filmchen und Abziehbildern, die von „kosmischer Liebe", „Toleranz", „Weisheit", „Güte", „Erleuchtung", „spiritueller Einsicht" und „höherer Erkenntnis" handeln: Repräsentationen, denen jedes schlichte Gemüt zu folgen, in ihrem Namen jeden Schwachsinn, jede Greueltat, jedes Verbrechen zu legitimieren vermag, jede Vernunft, Einsicht, Ethik, wirklich höhere Erkenntnis und charakterliche Integrität über Bord zu werfen bereit ist – falls sie in ihm überhaupt mehr als rudimentär vorhanden und angelegt sind (der amerikanische Psychologe Stanley Milgram hat bereits Ende der 60er Jahre diese Abgründe und Tiefen des menschlichen Gemüts und dessen, wozu es fähig ist, ausgelotet und dokumentiert). Und alles mit dem Ziel der Unterwerfung jeden Denkens, jeder Intelligenz, jeder Vernunft, die dem Schwachsinn ihrer „kosmischen Weltherrschaft" eine bessere Einsicht, ein integreres Weltbild, eine wirklich kritische Prüfung, der sie niemals standhalten würde, entgegensetzen könnte. Barbaren herrschen über Zivilisierte, Primitivität über Intelligenz, Wahnsinn über Vernunft – und da ihre Gewalt und Brutalität jedes gekannte und dem durchschnittlich verantwortungsvoll denkenden Menschen vorstellbare Maß übersteigt und sprengt, da sie alle weltlichen und okkulten Mittel und Möglichkeiten sich verfügbar gemacht und zur Verfügung haben – nicht zuletzt durch ihre verblendeten und verblödeten, debil „wohlmeinenden" Handlanger und nützlichen Idioten in allen Lebens- und Gesellschaftsbereichen – scheint ihrer als „Macht" missverstandenen Gewalt kein Widerstand gewachsen, keine Gegenwehr möglich zu sein.
Es ist hier weder die Rede von den alten/neuen Nazis noch der Mafia – beide sind Knabengesangsvereine verglichen mit ihnen. Es ist auch nicht die Rede von Terroristengruppen, wie man sie aus den Nachrichten kennt, von chilenischen Despoten oder russischen Gulag-Betreibern – sie alle sind Laubenpieper verglichen mit ihnen. Es ist auch nicht die Rede von irgendwelchen Schulkindern, die mit Oui-Ja-Board und Mutters Küchenmesser spiritistische Experimente und schwarze Messen im Wäldchen hinter’m Schullandheim abhalten, so wie wir früher heimlich eine Zigarette geraucht haben (obwohl ein gelegentlicher Mitschülermord zeigt, dass auch diese „Einstiegsdrogen" sehr schnell sehr weit führen können). Und es ist auch nicht die Rede von der Scientology- oder einer der anderen Sekten, die irgendwo öffentlich in Erscheinung treten, obwohl die genannte bereits eine Spitze des hier skizzierten Eisbergs bildet und in ihrem „okkulten" Teil peripher mit betroffen ist. Es ist die Rede von I h n e n. Von I h r e m Freund, Vorgesetzten, Nachbarn, Bekannten, von I h r e m „weisen, gütigen" Adepten, der immer so freundlich lächelt und so glatt rasiert ist, der nach Douglas duftet und Sie „vor den Schwarzen" (Okkultisten)" warnt – die ihm nur Druckmittel für Ihre Unterwerfung sind; denn er ist selbst einer/dieser „Schwarze", er tritt nur als „Weißer" auf. Seine „Ethik, Moral, Weisheit" (die ihm selbst nicht das geringste bedeuten) sind die wohlfeilen Gemeinplätze und Lügen, die es ihm leicht machen, Sie zu beherrschen, die es Ihnen leicht machen, sich ihm zu unterwerfen, es sind die Wursthäppchen, für die der Hund („DOG", also Sie) Männchen macht und mit dem Schwanz wedelt, während sein Herrschen („GOD", also er) ihm sagt, wo’s lang geht – umwölkt von seiner ach so positiven rosa Aura und einem Kein-Wässerchen-trüben-können-Blick, die er täglich mit qabbalistischen Atem- und Singübungen erneuert (und die nichts anderes dokumentieren als die Tatsache, dass er weiß, wie’s geht). Gewalttätig unterworfen und erpresst, auf den inneren Ebenen umgebracht und gefoltert wird nur, wer sich dieser „sanften" Versklavung nicht gutgläubig unterwirft, diesem Psycho-Illusionismus nicht anheimfällt, weil er zu gebildet, intelligent, kritisch, selbständig und selbstbewusst und aufgeklärt ist, um sich und seine selbstbestimmte und urteilsfähige Persönlichkeit noch von einem schicken Business-Manager als adeptisch „initiiertem und auf den inneren Ebenen aktiven" Ersatz-Überich wieder zum/zur unkritischen „Sohn/Tochter" und Laufburschen versklaven zu lassen, nachdem er seinen Vater und die weißbärtige Vaterfigur im Himmel dank persönlicher Reife und höherer intellektueller und charakterlicher Entwicklung hinter sich gelassen hat. Und was Folter, Gewalt, Terror, Angst, Bedrohung („durch die Schwarzen") und Illusionsverblödung („für das Weiße/die Guten") nicht schaffen, das erledigt das menschlich-allzumenschlich-naive Bestreben, immer „in" und „adabei" sein zu wollen – die lockere Nestwärme des Kollektivs, der selbstschmeichlerische Schaum, zu den „Besseren", „Informierten", „Wichtigen", zu den „Durchblickern" zu gehören, und in allen anderen den „Dummen", „Unreifen", „Nicht-Informierten", den „Materieblinden" – also den „Untermenschen" zu sehen. Wie bei allen despotischen Systemen ist auch bei der „kosmischen Hierarchie" der okkulten „sanften Verschwörung", von der hier die Rede ist, bei dieser bürgerlichen Weltmachtphantasie und Klein- und Großkriminellen in „ehrbar-ehrenwerten" Gesellschaftsrollen und –positionen, überhaupt nichts „sanft" - und das (noch so dumm und irrational gestrickte) „Feindbild der anderen" eines der wirksamsten Mittel, sich Menschen hörig und gefügig zu machen, von kritischem Bewusstsein sich selbst gegenüber abzuhalten: Die Geheimhaltung, die Symbolsprache, die Anonymität sind „nur nötig", um „uns" vor den „ahnungslosen, primitiven, weniger entwickelten Materiemenschen" zu schützen, uns, die adeptischen „Demiurgen und Halbgötter in Menschengestalt" und „Übermenschen". Darauf fällt jeder materieblinde Materiemensch rein – und sein Haus-Adept „sieht" ja für ihn, „blickt" ja für ihn „voll durch". In der Tat: Er weiß, was er tut und wie er Idioten als Idioten nutzt: indem er sie zu „überlegenen" und „besserwissenden" Mittätern macht. Das Gangstertum der Eingeweihten, das bereits alle Bereiche des Lebens in den westlichen Industriegesellschaften beherrscht und seinen Zweck in sich selbst hat, nämlich den größenwahnsinnigen Ambitionen und den lockeren, spätpubertär inflationierten Omnipotenzphantasien von okkulten Geisteskäfern die Welt als Abenteuerspielplatz verfügbar zu machen und zu halten, trägt nur noch als Alibifähnchen die „esoterische Tradition" eines „Dienstes am Menschen" und der „Förderung der geistig-seelischen Evolution" vor sich her, und keine „höhere Existenz- (Meister-) Ebene des geistigen Universums" hat sie legitimiert. Hinter diesen potemkinschen Fassaden verbergen sich längst nur noch mittelmäßige, intellektuell unbedarft ausgestattete, charakter- und verantwortungslose Schwachhirne, die ihre deformierten und keiner ethischen Rationalisierung und Vernunft mehr standhaltenden Größe-, Macht- und Herrlichkeits-Phantasien ausleben. Das „weiße Eingeweihtentum" ist längst zur schwarzmagischen Variante, zum alibispendenden Zwillingsgefährten des „schwarzen" geworden. Die „Weißen" sind die Schwarzen, die „Guten" sind die Bösen (und die „Schwarzen" und „Bösen" waren und sind es ohnehin schon immer)! Und es sind die Kränksten der Kranken, die als Ärzte auftreten, um sich mehr oder weniger Gesunde unter ihr Joch „zu kurieren" (wovon und wozu auch immer). Der Bock spielt den Gärtner - und lastet gelegentlich auffallendes Chaos im Garten immer irgendwelchen anonymen „anderen" (Böcken) an. Und ich - ich befinde mich in der undankbarsten und unangenehmsten Rolle der Welt, dessen, der Narren die Wahrheit zu sagen versucht. Der I h n e n mitteilt, dass S i e die Opfer sind, die ausgebeuteten Deppen und nützlichen Idioten von skrupellosen okkulten Gangstern und ihrem schwarz-weißen Verblödungstheater - und Mit-Täter an anderen zugleich. Daß Sie das göttliche Kapital I h r e s Lebens, Ihre Zeit und Ihr Vermögen, Ihre Sympathie und Ihr Vertrauen an die schäbigsten, charakter- und skrupellosesten Gangster verschwenden, die die menschliche Evolution je hervorgebracht hat - an primitive, ego- und megalomanische, stromlinienförmig gestylte Neandertaler, die, adrett mit weißen Hemden, Schlips und Anzug drapiert und unter dem Mäntelchen des selbstlosen Dienstes „an der Menschheit" (unter der sie vor allem sich selbst, als „Elite", verstehen) nur ein Ziel verfolgen: sich hofieren, (be-) dienen und zu noch mehr „Glanz und Größe", sprich: Geld und Einfluß, stilisieren zu lassen. Vor wie hinter den Kulissen der Materie, in und außerhalb des Körpers - und gleich mit welchen Mitteln. Mittel und Praktiken der Gewalt, Folter, Qual, Verleumdung, Erpressung, der „Innere-Ebenen-Morde" und weltlicher Existenz-, Ruf- und Lebensdeformation und –vernichtung, deren diese okkulten Berserker auf Chefsesseln und Amtspöstchen in hemmungslos brutaler Intensität und Weise fähig und mächtig sind, und zu deren Opfern auch ich nun schon über Jahrzehnte hinweg (wenn auch, wie diese Schrift belegt, mit äußerst bescheidenem „Erfolg") gehöre. Und nicht zuletzt ermöglicht dank I h r e r „freundlichen" Mitwirkung und Unterstützung, dank I h r e s Gehampels, Gestikulierens, Pöbelns, Mobbens, Alltagsverunstaltens mit Pseudoereignissen und tausend geplanten kleinen Hirnrissigkeiten und bedeutungslosen Doppeldeutigkeiten, die in ihrer Massierung zum Terror werden - und die nur für S i e einen (irgendeinen, plausibel scheinenden Alibi-) „Sinn" haben, in Wirklichkeit nur Ihrer eigenen Verblendung, des Betrugs an I h n e n s e l b s t , ein „nützlicher Helfer" zu sein, und der gleich wie legitimierten gewaltsamen Unterwerfung anderer dienen. Wer sagt da noch, Lenin habe ganz umsonst gelebt und gedacht ? „An ihren Taten sollt ihr sie erkennen." Denn zaubern, schöne Augen machen und freundlich reden kann der Teufel auch. Doch manchmal, wie hier, jetzt und heute, stinkt er auch zum Himmel, und seine Jauche, den Schwefel- und den Blutgeruch an seinen Händen übertüncht kein Tanklastzug voll Duftwässerchen mehr.
(Dietmar Kamper
KO(S)MISCHE ZEITENDER KLEINE, GROSSE BLAUE PLANET
DRIFTET SEINER GROSSEN KATASTROPHE ZU.
UND EINE "INNERE-EBENEN"-MAFIA VON DEMENTEN SPIESSER-"KO(S)MIKERN" ("ADEPTEN" DIVERSER PROVENIENZEN/LOGEN/KLUBS/VEREINE), DER ILLUSION DER METAPHYSISCHEN VERHEISSUNG IHRES SCHREBERGARTEN-OKKULTISMUS ZUM OPFER GEFALLEN UND IM EIGENGRÖSSE-HALLUZINOSUM VERSUNKEN, IN JEDER HINSICHT KLEINGEISTIG, DUMM UND INKOMPETENT/RATLOS, ABER IN SCHAUMSCHLÄGERISCHER HYBRIS IN WIRTSCHAFT UND POLITIK MITMISCHEND UND DEN PLANETEN SO, GEISTLOS UND IMPOTENT BIS IN DIE KNOCHEN, IN DEN UNTERGANG STEUERND, SCHRÖPFT IHRE IRREGEFÜHRTEN, VERBLENDETEN UND HILFLOS-VERTRAUENSSELIGEN MITMENSCHEN ALLER SOZIALEN SCHICHTEN UND GESELLSCHAFTLICHEN BEREICHE VON DER "INNEREN (PARALLEL-)EBENE" HER WIE DIE AMEISEN IHRE BLATTLÄUSE!
UND KEINER WEHRT SICH, KEINEM FÄLLT WAS AUF... !
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