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Der letzte Blog: Das Ende von "N.A.'s Space"In eigener Sache
Da Microsoft mir seit Mitte Juli 2009 das Einstellen neuer Text-Beiträge in diesen Blog verweigert, den Zugang blockiert und trotz Reklamationen nicht wieder freigibt, kann ich diesen Spaces-Blog nicht weiterführen. Auch dieser Text konnte nur mit einem Kunstgriff (als Eintrag in den letzten, bereits erstellten Text-Raum) eingestellt werden (der vorherige Text wurde dafür gelöscht). Es wird der letzte sein. Dieser Boykott reiht sich nahtlos ein in die okkulte Totalbehinderung und –vernichtung aller Aspekte meines Lebens, aller meiner Bemühungen, auf jeder Ebene, in jeder Hinsicht, die der Okkult-Mob der selbsternannten „ko(s)mischen Hierarchie“ von dement gewordenen Spießerkrüppeln der Artigfressen-Image-Sorte, mit tausend willigen, mehr oder weniger blinden Helferlein und Handlangern wie Ihnen, in allen Ämtern und Institutionen und Firmen und Familien und Vereinen und Lebensbereichen und auf allen Ebenen (ohne deren verblödet-verblendete Handlangerschaft sie überhaupt nichts hätten, schon gar keine „Macht“), seit Jahrzehnten ebenso brutal wie hemmungslos, ebenso sinn- wie aussichtslos (von der Lebensvernichtung per se mal abgesehen), betreibt. „Lebendig begraben“ nennen sie ihren Marionetten und Handlangern gegenüber dieses „Spiel“ – die alle zu debil und verblendet sind, einmal danach zu fragen, wie eine dement okkultisierte Horde flachhirniger Einfaltsspießer-„Ko(s)miker“ aller Lebensbereiche und Gesellschaftsschichten, deren „erhabene Geisteshöhe“ mir noch nie auch nur bis zu den Knöcheln reichte, dazu kommt, als Möchtegern-“Schicksalslenker“ einen Menschen wie mich nun schon seit über dreieinhalb Jahrzehnten „lebendig zu begraben“, unter unsäglichen Qualen und Mißhandlungen um sein ganzes Leben, seine Arbeit und sein Werk zu berserken… - und noch dazu ziel- und (von primitivster Destruktion abgesehen) ergebnislos, aufgrund ihrer persönlichen, spirituellen wie okkulten Impotenz und Insuffizienz völlig aussichtslos, ohne Perspektive, nach dem (inzwischen Zwangs-) Handlungsprinzip: Wem man geistig nicht gewachsen ist, den kann man zumindest physisch und materiell zugrunde richten, zugrunde halten … Zugrunde richten und zugrunde halten, bis den Verbrechern ein „Ausweg“ aus dem gescheiterten Wahn des Verbrechens an mir machbar scheint, ohne ihr weltliches Gesicht und den halluzinativen „Nimbus“, also ihre „Macht“ über andere Menschen, ihre Handlanger und Marionetten und materiellen Melk-Läuse, und den daraus resultierenden angenehmen Status des vermeintlich „Überlegenen“ zu verlieren. Ein Ausweg wie etwa das Alibi einer beabsichtigten und gelungenen „Glücks-Stiftung“, also eine jedes schlichte Handlanger-Deppenhirn zufriedenstellende, kleingeistige Vorstellung von einer glückspendenden „Pärchen-Bildung“ als Motivation und Absicht, was (nach Crowleys satanischer Lehre von der „Scarlet Woman“, der „roten Frau“, wie es immer platt übersetzt wird) heißen soll: der Unterwerfung des Geistes (Mannes) unter die Materie (Frau), und natürlich unter der Gewalt/“Herrschaft“ der selbsternannten „Glücksstifter“, also Sklavenhalter und Okkult-Zuhälter im Hintergrund stattfindend, fremder Männer, die gern „das Sagen“ haben (ohne etwas zu sagen zu haben). Und so, nach „gelungener Unterwerfung“ unter das „irdische Glück“, könnten die gescheiterten Verbrecher dann ganz „harmlos“ und „verschleiert“ und selbstglorifizierend, als jovial-generöse Geste getarnt, „Entschädigung“ leisten für das gigantoman-demente Verbrechen an dem Menschen, dessen Überlegenheit der eigenen Minderwertigkeit, Modrigkeit, Verkrüppelung, Verfaultheit und ach-so-edel-verbrämten Spatzenhirn-Lügen-Esoterik gefährlich hätte werden können, wenn man ihn nicht vorzeitig unterworfen, zumindest unterdrückt und ausgeschaltet hätte… Sicher haben Sie meine „PostScript“-Texte (http://is.gd/A825) schon gelesen, auf die ich in diesem Blog schon öfter hingewiesen habe, und waren wie immer und gewöhnlich zu „Innenwelt“-halluziniert, um irgendetwas zu begreifen, etwa die Wörter, die da zu lesen sind, und schon gar zu somnambul sediert, mit „Harmlos“- und „Spielchen“-Halluzinationen infantilisiert und enthirnt, um sie konkret, nüchtern und direkt, ganz realistisch auf sich selbst und die tatsächlich stattfindende Wirklichkeit zu beziehen. Was nicht sein darf (der eigenen, bequemen, angenehm-geistlosen Lebensrealität zuliebe), das kann eben nicht sein – da ist jede Illusion zur Selbstberuhigung und Aufrechterhaltung der heilen Blümchentapeten-Bilderwelt von sich und dem eigenen Sosein, dem eigenen Schein und Handeln, nur allzu recht und genehm und allemal jeder unangenehmen Wahrheit und Wirklichkeit vorzuziehen.
Diese heile, selbstgefällig-ignorante Abzieh-Bilder-Welt muß ich, ohne wirkliches Bedauern, ein für alle Mal (zer-) stören – der Wahrheit und Ihrem besseren Verständnis der Sachen und aller Tat-Sachen zuliebe. Und wenn Sie nur hartnäckig genug fragen (die, von denen Sie sich seit Jahrzehnten belügen, betrügen und zu willfährigen nützlichen Idioten und Marionetten degradieren und verblöden lassen), dann wird, was ich sage, immer mehr bestätigt werden, das wahre Grauen sein wahrhaft grauenhaftes Gesicht Stück für Stück preisgeben und offenbaren müssen. Dies würde nicht das Ende Ihres „Erwachens zur Erkenntnis“ sein – sondern erst der Anfang eines langen, schmerzlichen Prozesses, der Ihnen nicht nur den ach so ruhigen Schlaf des verblendet (Selbst-)Gerechten rauben wird, sondern vielleicht das Vertrauen in alles, was Sie so tröstlich für „gesichert“ und „grundlegend“ hielten, worauf Sie meinten, bauen und vertrauen zu können. Doch so schmerzlich das Ganze auch sein und werden würde, es wäre das einzig Richtige, Wahre, das erste Gesunde auf Ihrem bisher nur vermeintlich „rechten Weg“… Hier kommt der erste Schritt auf Ihrer langen Reise zu einem besseren Verstand und Verständnis - nicht nur dessen, was Sie mir angetan haben und noch tun, und woran Sie (z.T. schon sehr lange) mitschuldig und beteiligt, zumindest aber permissiver, mitschuldig-untätiger Zeuge und Mitwisser sind; sondern der Welt und Wirklichkeit, die wir (noch) gemeinsam bewohnen, schlechthin. Mein Text von 1985, den ich Ihnen zum Abschied mit auf den Weg gebe - mit dem Titel:
Post Scriptum
Wer nach Lektüre dieses Textes immer noch nicht versteht, welches Verbrechen an mir begangen wurde/wird, dem ist nicht zu helfen. Für Landwirte zum Abschreiben: Man hat einen auf potentieller Erleuchtungsstufe geborenen Menschen systematisch zugrunde gerichtet und deformiert, seines Lebens und aller eigenen Entwicklungsmöglichkeiten beraubt, um ihn der Welt gegenüber als Idioten und Dreck zu präsentieren - ihn selbst dabei im für ihn selbstverständlichen, weil auf inneren Werten und Realitäten beruhenden Bewußtsein und Glauben gelassen, er sei auch von anderen so „angesehen“, wie er sich, über und unabhängig von weltlichen Werten stehend, selbst und richtig sah: Als vollentwickelte, reife, kultivierte spirituelle Persönlichkeit eines in vielen (ihr bekannten) Inkarnationen erworbenen höchsten Evolutionsgrades. Die mystische Wahrheit, daß alles, was einem Menschen innerlich und äußerlich widerfährt, Spiegel seines seelisch-geistigen Entwicklungsstandes ist, wurde und wird bei mir aufs Infamste umgekehrt - indem man mir innerlich und äußerlich über Jahrzehnte hinweg jede Art von psychischem, mentalem, ätherischem und weltlichem Müll aufzwang/-zwingt, der in mir selbst zu keiner Zeit auch nur die geringste Realität oder Resonanz besaß/besitzt, mit dem auseinanderzusetzen und sich herumzuschlagen aber meine ganzen positiv-konstruktiven Kräfte, Qualitäten und Energien hemmte und hemmt, verzehrte und verzehrt, verhinderte und verhindert (soweit sie nicht zu fremdem Nutzen mißbraucht, ausgebeutet und schmarotzt wurden) - und mich nach außen hin zu dem vermeintlichen „Spiegel“ des Drecks machte und macht, als den man mich darstellen wollte und will. Und es ignoranten und fehlinformierten Beobachtern und Mittätern gegenüber auch konnte/kann, da diese - selbst blind im esoterischen Sinn - ja nur zu sehen meinten/meinen, was sie auf mich projizierten/-zieren und was man sie zu sehen zwang/zwingt - nämlich einen „Spiegel“ des vermeintlich „in mir selbst begründeten“ Drecks. Ein ebenso skrupelloses wie zynisches Konzept, das - abgesehen von der Grausamkeit, diese Verzerrung, Vergewaltigung und Destruktion Jahre und Jahrzehnte durchleiden und in Realität und Bewußtsein (er-) leben zu müssen - immer wieder zur katastrophalen (wenn auch nur temporären) Vernichtung meiner Persönlichkeit sowie, unter unveränderten Umständen, aller künftigen Entwicklungsmöglichkeiten geführt hat. Und unter veränderten Umständen ist einzig und allein die Erfüllung folgender Bedingungen zu verstehen: 1. Die Beendigung und das uneingeschränkte Eingeständnis des Verbrechens an mir aller Welt gegenüber - statt es durch immer neue „esoterisch pädagogische“ oder „Initiations“-Lügen perpetuieren und kaschieren zu wollen.
2. Der Ansatz einer materiellen „Entschädigung“ (eine tatsächliche ist ja nicht möglich), Das heißt: Auszahlung von einigen Millionen für ein materiell gesichertes und angemessenes Restleben.
3. Abstand von und Verzicht auf nicht nur jegliche weitere Anmaßung einer direkten oder indirekten Einflußnahme auf mich und meine Lebensgestaltung, sondern auch - besonders in Hinsicht auf die Hauptverantwortlichen des Verbrechens, die okkulten „A-Deppen“ (die sich mal für wahre Adepten hielten und noch so ausgeben) - auf jede Art von Kontakt oder Kommunikation mit mir, sowohl auf weltlicher als auch auf außerphysischer Ebene. Mit anderen Worten: Ab in die (selbstverschuldete) Kälte des Universums, wo sie längst hingehören - und weg aus meiner Aura, deren Licht und Schätze sie allzu lange, viel zu lange schmarotzt und, gelinde gesagt, ebenso mißbraucht wie mißhandelt haben. Mit noch anderen Worten: Ich will und werde mit dem Abschaum fehlentwickelter esoterischer „Menschheitsdiener“ für den Rest meines Lebens und darüber hinaus nichts - auch nicht von fern - mehr zu tun haben. Auf einen „Canossa-Gang“ (den sie sich als letzten Ausweg offenhalten zu können meinten), sei, wie ja bekannt, über die Geldübergabe hinaus nachdrücklich verzichtet. Nicht einmal der Ansatz eines „Gesprächs“ mit dem Geistes- und Charaktermüll ist für mich erträglich oder wird es jemals sein. Die mehr oder weniger anonyme Auszahlung von, sagen wir, zwanzig, dreißig Millionen ist dabei schon fast mehr Kontakt, als ich mir zumuten kann und werde. Heute - und für alle Zukunft. Und wer’s nicht glaubt, der wird dran glauben müssen (der wird’s erleben).
- E N D E -
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N.A. Eichler, September 1985 (© 1985/2009)
_______________________________________________________________________________________________ Versäumen Sie nicht, die begleitenden Fotos von mir zu besichtigen, am Fuß des Blogs und unter „Fotos“/Kopfzeile (das Einstellen von Bildern ist noch möglich). Hören Sie außerdem einmal genauer hin, was die Gruppe „Supertramp“ 1974 über das an mir geplante und seither durchgeführte Verbrechen, zum „CRIME OF THE CENTURY“ erhoben, getextet und eingespielt, auf Vinyl gepreßt und in die Welt entlassen hat. Vielleicht kommen ja sogar Sie mal dahinter, was wirklich wirklich ist… Als hilfreicher Einstieg zu einem besseren Weltverständnis kann darüber hinaus für allzu schlichte Einfaltspinsel-Gläubige auch der Text der amerikanischen Psychologin und Künstlerin Cady Noland dienen, auf den ich schon wiederholt hingewiesen habe: Und meine künftigen Blogs und Aktivitäten verfolgen Sie bitte über meine EICHLER'S INCREDIBLE WEBSITE:
_________________________________________________________________________________________________ Eingestellt am 13.10.3009 / 21:32 h 7. July 2009IT’S A BEAUTIFUL DAY!
Heute, an diesem schönen 7.7.2009, ist Vollmond und ich bin 59 Jahre alt. Noch ein Jahr, dann beginnen die Sixties. Die zweiten meines Lebens - und hoffentlich so sinnvoll, bewegt und erfüllt wie die ersten. Die alte Hippie-Weisheit: „This is the first day of the rest of your life.“, ist nach wie vor zeitlos gültig. Und zwar an allen Tagen, nicht nur an Geburtstagen. Ich wünsche allen, die es verdienen, heute genau diesen schönen, besonderen Tag! Ihr, euer, aber längst nicht jedermanns N.A. Eichler
Ein unvergänglicher Klassiker und der ultimative Plattentip des Tages: „IT’S A BEAUTIFUL DAY“ von der gleichnamigen Band. Dig it – and enjoy it! Und schauen Sie sich dazu auch das Cover-Portfolio am Fuß des Blogs an (und unter „Fotos“ / Kopfzeile). ______________________________________________________________________________________________________________________ Ground NeverlandMichael has just left the building…
Amerika ist, nach September Eleven, in diesem Jahrzehnt nun schon zum zweiten Mal „tief erschüttert“. Madonna “hat die ganze Nacht geweint”, während CNN bis zur Bestätigung ununterbrochen darüber berichtete, daß es “noch nicht bestätigt“ sei – um dann, danach und fortan als „offiziell bestätigt“ darüber zu berichten, worüber seine Familie und viele um sein Haus versammelten, spontan herbeigeeilten Fans schon vorher den ganzen Tag „fassungslos trauerten“: Michael Jackson ist tot, verfrüht gestorben wie vor ihm schon Falco, Joe Dassin und andere Stars und Sänger der Pop-Geschichte. Und schon wogt eine Tsunami von „Erschütterung“, „Entsetzen“ und „Trauer“ um den ganzen Planeten, und alle, die sich berufen fühlen oder gern dafür gehalten, als solche mal wieder genannt werden wollen, teilen über die „Ground-Neverland“-Mikrophone aller dankbar-begierigen Medien auf allen Kanälen ihre bewegenden Einsichten und Erkenntnisse zum Tod von Michael Jackson mit. „Michael Jackson hat Zeichen gesetzt“ und „Riesen-Spuren hinterlassen“, „einen Nachfolger wird es niemals geben“ und „seine Musik ist unvergesslich“, natürlich, lauten die erhellenden Kommentare von Leuten, deren Namen man auch irgendwo schon mal gehört hat und die nichts Eiligeres zu tun haben, als ihn endlich mal im Zusammenhang mit Michael Jackson erwähnen zu lassen. Die Gelegenheit dazu ist hypergeeignet und –günstig angesichts der Mediengeilheit, ein kleines Ereignis nun für viele Stunden, Tage und Wochen groß thematisieren zu wollen und dafür doch nichts anderes als eine Ablebensmeldung zur Verfügung zu haben. Ein farbiger amerikanischer Pop-Fan älterer Generation, der schon beim Tod von James Brown „im Namen der ‚Black Community‘ völlig erschüttert war“, ist nun erst recht „völlig verzweifelt“ – sieht er doch in Michael Jackson einen messianischen Pionier, der „schon lange vor Obama“ für die Emanzipation des farbigen Teils der amerikanischen Bevölkerung richtungsweisend gewesen sei. Nun, zumindest war er der erste farbige Künstler, der auf MTV gesendet wurde. An Umsatzzahlen kommt ein kommerzieller Branchen-Sender auf Dauer auch nicht vorbei. Immerhin. Bei soviel dauerhafter Popularität erliegen sogar Politiker der Versuchung, mal in der Autogrammstunden-Schlange eines Pop-Stars gesichtet zu werden: „Ich fand das heute Morgen eine traurige Nachricht.“, weiß Gel-Look-Guttenberg mitzuteilen, der „selbst schon einmal auf einem Jackson-Konzert“ war, und „fasziniert von seinem Auftritt und der Kraft der Musik“. „Eine Legende, aber auch eine tragische Figur“, erkennt kristallklar Berlins Wowereit. „Ein Leben zwischen Traum und Albtraum“ bescheinigt n-tv (26.6.) dem Popstar, und für die Bild-Zeitung (27.6.) war er ohnehin „einer, der nie von dieser Welt war“. „Er war eigentlich ein sehr lustiges Kaschperl“, weiß sein Biograph Christian Marks zu relativieren. Fest steht jedenfalls: „Der letzte Vorhang ist gefallen für Michael Jackson.“ (MainFM, 26.6.), „Er wurde 50 Jahre alt und hinterläßt drei Kinder.“ (Radio FFH, 26.6.), und seine Ex-Frau Liza Maria Presley behauptet, daß er von diesem seinem Schicksal schon vorher gewußt habe. Ob er dagegen jetzt wirklich „auf dem Olymp“ ist, wie ein Frank Farian aus Deutschland es ihm nachreden möchte, bleibt eher zweifelhaft – plausibler ist da schon Uri Gellers Vermutung, daß „seine Energie jetzt irgendwo da draußen, im Universum“ sei. Allein deshalb kann man die Entscheidung nur als konsequent und richtig bezeichnen, ein Kondolenzbuch nicht vor den Toren seiner „Neverland“-Ranch auszulegen, sondern in Madame Tussauds Wachsfiguren-Kabinett. Als ich von meiner Tochter (Jg. 1976) in der zweiten Hälfte der Achtziger hörte, sie sei ein erklärter Michael Jackson-Fan, versuchte ich das Phänomen durch den Kauf der beiden CDs „Bad“ und „Thriller“ nachzuvollziehen – mit Erfolg. (Ob das Geschenk meiner ersten Sammlung von Original-Beatles-Singles wie „It Won’t Be Long“, „Love Me Do“, „Please, Please Me“ und „Please Mister Postman“ bei ihr auch so erfolgreich war, habe ich nie erfahren.) „Beat It“ und „Billie Jean“ hatten die volle Power, auf die ich in dem Alter auch abgefahren wäre, und „Thriller“, trotz allem spirituell-ethischen Unbehagen vor diesem düsteren, okkult-realen Coming-Out des armen, nicht zu rettenden Zombies Michael, ebenso – musikalisch zumindest. Trotzdem schafften es von den zeitgenössischen Pop-Musikern nur Sly & Robbie mit „Boops“ aus ihrer LP „Rhythm Killers“ von 1987, mich (in der damals angesagten In-Disco „Plastik“ in Frankfurt) vom Hocker zur Tanzfläche zu bewegen, um mal wieder abzutanzen. Auf andere meiner Generation aber hat Michael Jackson doch wesentlich mehr Einfluß gehabt und tiefere Spuren in ihrem Persönlichkeitsprofil hinterlassen, insbesondere was seine Gestik und Körpersprache betrifft ( so mancher sieht sich insgeheim vielleicht sogar auf seinem Schoß). Unvergessen werden da vor allem sein Griff in den eigenen Schritt bleiben, und sein oft kopierter, aber selten erreichter „Moon-Walk“. Der „RTL-aktuell“-Nachrichtensprecher Peter „the Clapper“ Kloepfel zum Beispiel imitiert sein Vorbild Jackson vor laufenden „RTL aktuell“-Kameras seit Jahren unermüdlich und mit bewundernswertem Eifer - erst recht seit auch er, wie schon sein Idol vor ihm, vom Burda-Verlag einen „Bambi“ bekommen hat. Allerdings versucht der frischgebackene Bambi-Ritter Kloepfel immer wieder, Michael Jacksons Griff in den Schritt durch eine Fingerdreiecks-Geste zu ersetzen (siehe Fotostrecke zum Thema am Fuß des Blogs und unter „Fotos“/Kopfzeile), wobei er sich wohl noch nicht ganz entschließen konnte, ob der Geste die bloße Bedeutung eines banalen „Mösen“-Dreiecks zukommen, oder ob sie eine „Herzchen“-Form darstellen soll. Beides kommt bei ihm immer wieder in munterem Wechsel vor (z.B. am 14. und 16.1. 2008). Bei seinen Ganzkörper-Versuchen vor der Kamera allerdings , den Moon-Walk halbwegs überzeugend hinzukriegen, scheitert er regelmäßig kläglich, und es bleibt, wohl aus Angst vor drohenden Kniesehnenzerrungen mit nachfolgend lebenslänglicher Steifbeinigkeit, bei kümmerlich aufgestellten Fersen (wie z.B. am 18.9.2007 – siehe Fotostrecke), was ihm in der Branche den Spitznamen „Hacken-Peter“ eingetragen hat. Ob er tatsächlich meint, so in die „Riesen-Spuren“, die sein Idol angeblich hinterlassen hat, treten zu können ? Sogar der Leiter der Mannheimer Pop-Akademie, Prof. Udo Dahmen, der Michael Jackson anläßlich seines jetzigen Todes bescheinigte, „Zeichen gesetzt“ zu haben, die „den Pop revolutioniert haben“, konnte sich bereits im Wintersemester 2008/09 über einen Besuch von Hacken-Peter in seinem international angesehenen Fach-Institut freuen (www.popakademie.de/index.php?id=1282). Ob Peterchens „Moon(walk)-Fahrt“ nach Mannheim vielleicht nur die erste Kontaktaufnahme war, um ein Popstar-Studium (Fach: Gesang, Gestik und Verrenkung) zu beginnen ? Altersbeschränkt sind weder Torheiten noch die Studienangebote der Akademie. Aber nicht nur über solch ehrliche Bewunderer und Verehrer konnte sich Michael Jackson zu seinen Lebzeiten freuen, wie Zeitzeugen zu berichten wissen. “Er war von Scharlatanen umgeben.”, sagt (laut n-tv) „ein ehemaliger Vertrauter“ - und meint damit vielleicht die, die nach ihm kamen. Dabei war Michael Jackson wohl selbst der größte, wenn auch der begabteste unter ihnen: Seine beindruckend perfekte Performance, mit an Besessenheit grenzender Disziplin und verbissener Arbeit, grenzenlosem Fleiß einstudiert, choreografiert und vorgeführt, verblendete alle und täuscht bis heute darüber hinweg, was für ein dünnbrüstiger und flachstimmiger Sänger er war, ohne jede wirkliche vokale Substanz. Eine Handvoll magisch eingängiger Superhits lassen ihn bei oberflächlicher Betrachtung allzu leicht in einem halluzinativen Glanz erscheinen, der aber umso schneller verblaßt, je mehr man mal genauer hinschaut – und mit nüchternen Ohren genauer hinhört. Ein Gesang, der durch sein gesamtes Repertoire aus den immer gleichen vier, fünf seichten Tönen ohne jede Fülle und Tiefe besteht, mit dem ihm eigenen Timbre Entenhausener Provenienz und lediglich ergänzt durch ein stereotyp wiederholtes, Schluckauf-ähnliches Glucksen, steht da in merkwürdigem Widerspruch zum Grad der irrationalen Verehrung, die ihm von seinen Fans angetragen und entgegengebracht wurde und jetzt, wohl mehr denn je, nachgetragen und mit ihm verbunden wird. Und so steht zu befürchten, daß in drei, fünf, zehn Jahren vielleicht auch sein „Geist“, ganz in der Tradition des vorgestrigen Elvis-„King“-Kults, alle paar Monate wieder einmal, entlang der zum Idiom gewordenen Zeugen-Behauptung „Elvis has just left the buiding“, irgendwo „gesichtet“ wurde. Wen wundert es da, daß sogar das Repräsentantenhaus in Washington sich als „bestürzt“ zu Wort meldet und eine „Gedenkminute“ einlegt, und Obama selbst Jackson diplomatisch als „Musik-Ikone“ bezeichnet und „seine Tragik bedauert“. Michael Jackson allerdings als seinen „Vorläufer“ in Sachen Emanzipation der „Black Community“ zu sehen, wie es der ältere James Brown-Fan (s.o.) getan hatte, fällt ihm hingegen weniger ein. Kein Wunder: War er doch selbst, wie auch ich, eher ein Fan von Sly & Robbie und ihrer HipHop-Platte „Rhythm Killers“. Und diese Platte hat ihm schließlich zwanzig Jahre danach, im Jahr 2008/2009, sogar noch dazu verholfen, zum ersten farbigen Präsidenten Amerikas gewählt zu werden. Denn der erste Titel der B-Seite dieser LP lautet demonstrativ: „Yes We Can Can“. Und dieses HipHop-Manifest der schwarzen Trotzhaltung gegen verschleierte und offene Diskriminierung, "to build a better world" (Song-Text), wurde von Obama 2008 einfach zum Claim und Slogan seiner Präsidentschaftskampagne erhoben – mit dem bekannten, zu amerikanischer Geschichte gewordenen Erfolg. Was Michael Jackson angeht, so kann man das Thema mit den Worten der wie immer geistreichsten aller Fernseh-Nachrichtenredaktionen, der des ZDF abschließen, die (am 26.6.) in der ihr eigenen analytischen Brillianz und erhellenden Über-Schau des Sachverhalts befand: „Soviel ist klar: Seine Musik wird weiterleben.“ Kongenial aussagefähig und einfallsreich, neben einem dämlich-pubertären Schüler-Aufsatz des Genres "Mein schönstes Erlebnis mit Michael in Normalistan"(*), ist SPIEGEL online mit der Abbildung seiner bisher veröffentlichten CDs. So blieb es ZEIT online vorbehalten, ihm den substantiellen und quintessentiellen Abschied in sein Kondolenzbuch zu schreiben: „Seinen Dämonen konnte er nicht davonlaufen.“ Und jetzt ? Was kommt danach ? Auch darauf wußte ein Nachrichtensprecher (von N24, am 26.6., 21.07 Uhr) nach einer siebenminütigen Berichtstrecke über den Jackson-Tod eine überzeugende Antwort: „Nächstes Top-Thema jetzt hier bei N24: Wie kommt das Loch in die Nudel ? Bis gleich – bleiben Sie dran.“
__ (*) Am Tag nach Veröffentlichung dieses Blog-Eintrags war der Beitrag "Michael Jacksons Besuche in Normalistan" (URPS!) von SPIEGEL online verschwunden, und die Redaktion überschlägt sich seither mit diversen Beiträgen "anderer Art" zum Thema. ______________________________________________________________________________________________________________________ Nicht vergessen: Wenn Sie in diesen "Ko(s)mischen Zeiten" den Durch- und Überblick behalten möchten - immer mal wieder in meine Text-Oper "NEUES VOM RAUMSCHIFF ERDE" reinhören - oder reinlesen: ________________________________________________________________________________________________________________________ SILVESTER 2009Bonne Fête-Fête!
In diesem Jahr wurde ich immer wieder gefragt, warum man mich so selten zu sehen kriegt. Da bin leider auch ich überfragt - denn ich mache weder aus mir noch meinem Leben ein Geheimnis, halte mich weder bedeckt noch zurück oder im Hintergrund. Die einzige Erklärung, die mir als „aging hippie“, also „a yuppie’s most horrible nightmare“ (John Sebastian über sich), einfällt, wäre meine Erscheinung. Schließlich konnten bereits die Beatles ein Lied davon singen: „He’s gotta be good looking, ‚cause he’s so hard to see.“ * In diesem Sinn: „Come together“! Und: Ein weniger blindes und weitsichtigeres Jahr 2009 für alle, die es verdienen - und für alle, die sich nicht mehr halten können, einen guten Rutsch! Wohin und in welche bekannte oder unbekannte Zukunft auch immer!
Ihr, euer, aber längst nicht jedermanns N. A. E I C H L E R
* Sehen Sie hierzu auch mein in den letzten 10 Jahren tausendfach kopiertes "Selbst-Portrait" (von 1983) am Fuß des Blogs und unter "Fotos"
X-MESS 2008Rocking Around The Christmas Tree…
„Väterchen Frost“ Putivedjew stellt neue Mittelstreckenraketen gegen Europa auf. Israel bereitet neuen Krieg gegen Gaza-Palästinenser als Antwort auf über 90 Raketenangriffe vor. Der Ebola-Virus bricht aus und wütet erneut in Afrika. Ein amerikanischer Santa erschießt 8 Gäste einer Weihnachtsfeier, dann sich selbst. Kanada und weite Teile der USA werden unter einer dicken Schneeschicht begraben, mehrere Bundesstaaten sind ohne Strom. Ein deutsches Kriegsschiff wehrt am Horn von Afrika einen Piratenangriff ab. Im Taunustädtchen Kronberg bei Frankfurt ersticht ein Ehemann seine Frau. Zwei Angriffe auf deutsche Truppen in Kundus mit Panzerfäusten und fünf Raketen. Ein Putsch in Guinea entmachtet den Präsidenten. Und die Spießer-Trottel der „ko(s)mischen“ Adepp(t)en-„Hierarchie“ terrorisieren Eichler auch über die Feiertage hinweg und nach wie vor ebenso sinn- wie ergebnislos mit allem, was ihnen an primitiv-magischen und –weltlichen Mitteln zur Verfügung steht, um endlich den „Thron“ ihrer Herrschaft über ihn und die Welt zu besteigen (siehe Bild „ADEPTEN-THRON“ am Fuß des Blogs und unter „Fotos“). Ob ihnen das im neuen Jahr 2009, nach dreieinhalb Jahrzehnten vergeblicher Bemühungen sowie der Aktivierung wahrer Massen hirnverbrannt-debil-verblendeter Handlanger und ganzer irdischer Heerscharen von Marionetten in allen Bereichen des Lebens und der Medien, endlich gelingen wird ?
Lesen Sie hierzu auch meine Essays „POSTSCRIPT 1-10“ über: Wenn Sie besser verstehen wollen, in welcher Zeit wir leben, lesen Sie doch mal aufmerksam den "6. Gesang" meiner Textoper "NEUES VOM RAUMSCHIFF ERDE" unter: http://eichlerblog.wordpress.com/neues-vom-raumschiff-erde Und erinnern Sie sich hin und wieder an die „Metasprache des Bösen“ von Cady Noland, über:
Advents-Edition 2008 - NEUES VOM RAUMSCHIFF ERDE
Advents-Edition 2008: NEUES VOM RAUMSCHIFF ERDE Eine Textoper in sieben Klangbildern
Allen Freunden meiner Literatur, meiner Sprach-, Bild- und Ton-Kunst und meines Blogs widme ich diesmal eine absolute Rarität als Angebot (und wer weiß, ob und wann wieder einmal): Eine Faksimile-Edition meiner legendären „Text-Oper in sieben Klangbildern“ von 1975: „NEUES VOM RAUMSCHIFF ERDE“, die von den Okkultmafia-gesteuerten Medien bis heute unterschlagene „Mutter“ und vielkopierte, nie aber auch nur annähernd erreichte Erfindung und Vorbild/Vorlage der in den letzten Jahren auf- und in Mode gekommenen Gattung „Poetry Slam“. Die Original-Cassetten-Edition der ersten Auflage, mit dem vollständigen Original-Textbuch von 1975 (64 S., illustriert) und einer 90-Min.-Cassette, in der damals erschienenen Vortrags-/Soundtrack-Fassung neu faksimiliert, mit neuem Einband und Cassetten-Emblem ausgestattet, als kleine, feine, einmalige Sonderauflage - jedes Exemplar einzeln im Einband nummeriert und handsigniert ! Damit nicht genug: Zu jedem Exemplar gehört eine speziell für diese Ausnahme-Edition angefertigte Grafik, die eine Schlüsselstelle (den Höhepunkt) der Text-Oper illustriert - als Dreifarben-Linoldruck (Gouache) auf Büttenpapier, in derselben limitierten Auflage und ebenfalls einzeln nummeriert und handsigniert. Format: 21,0 x 23,5 cm. Und wie es sich für eine anständige Advents-Edition gehört, beträgt die Auflage dieses besonderen Pakets genau 24 Exemplare - für jeden Tag des Adventskalenders ein Exemplar, von Nr. 1/24 bis 24/24! Für sich reservieren können Sie einzelne Exemplare (nur eines pro Haushalt) ab heute! Wenn Sie also eine bestimmte Nummer haben möchten, melden Sie sich möglichst frühzeitig dafür an – die einzelnen Exemplare werden ohne Ansehen der Person nach Bestelleingang reserviert und verkauft. Fotos dieser „Advents-Edition 2008: NEUES VOM RAUMSCHIFF ERDE“ und ihrer Ausstattung sehen Sie am Fuß des Blogs (sowie unter „Fotos“, s. Kopfleiste). Der Preis ? Ach ja, der Preis: Normalerweise, als seltene, bibliophile Faksimile-Edition, könnte sie leicht € 78,-- kosten, vielleicht auch € 48,--, und wenn sie günstig wäre, € 38,--! Wie es sich aber für eine Sonder-Edition für die besinnlichen Wochen des Jahres gebührt, gehörte sie eher verschenkt als verkauft – was aus leicht nachvollziehbaren Gründen nicht praktikabel wäre. Deshalb verschenken Sie sie lieber, und ich komme Ihnen mit einem symbolischen Preis von € 24,-- (inkl. Versand) dabei weitestgehend entgegen! Eine steile Wertsteigerungs-Karriere hat diese „24 für 24“-Auflage ohnehin mit Sicherheit vor sich! Schicken Sie mir deshalb baldmöglichst, am besten noch heute, eine Mail mit Ihrer Bestellung: artshop@online.ms. Sie erhalten umgehend eine Bestätigung - oder aber die Mitteilung, daß Ihre Wunsch-Nummer schon vergeben ist, mit einigen vorläufigen Alternativ-Vorschlägen. Aber auch für die gilt: Der erste Besteller ist der Gewinner! Der Versand erfolgt innerhalb von drei Tagen nach Bezahlung an die von Ihnen gewünschte Adresse – und wenn Sie zur Signatur eine Widmung wünschen, geben Sie diese bitte bei der Bestellung mit an. Sie kostet nichts - ich behalte mir lediglich (im Ausnahmefall) die Ablehnung eines Textes vor. Mit dieser kleinen, großen „Advents-Edition 2008: NEUES VOM RAUMSCHIFF ERDE“ sind Sie dann am Ende eines turbulenten Krisenjahres nicht nur für viele hoffentlich besinnliche und bereichernde Stunden dieser Vorweihnachtszeit bestens ausgestattet - sondern auch für die bevorstehenden, kaum positiver zu erwartenden Jahre der unmittelbaren Zukunft. Das jedenfalls wünscht Ihnen Ihr, euer - aber längst nicht jedermanns N.A. EICHLER
P.S.: Wenn Sie schon mal die Lektüre des Textes, ohne Vortrags- und Klangwelten, genießen wollen, dann finden Sie ihn wie bisher und weiterhin unter: http://eichlerblog.wordpress.com/neues-vom-raumschiff-erde.
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LESEN SIE AUCH DAS LITERARISCHE ADVENTS-ZITAT DES JAHRES 2008 ÜBER:
Besuchen Sie außerdem den EICHLERBLOG unter:
http://eichlerblog.wordpress.com
Und vergessen Sie nicht, Ihren Grundbedarf für alle Lebenslagen im EICHLERSHOP zu decken:
OUTLOOK - ELECTION CAMPAIGN 2012
THE EVENT (PRESS REVIEW)
“Amerika im Koma!” (Philadelphia Express)
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„Alle Meinungsforschungsinstitute waren sich einig, daß Obama mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt werden würde. Ein psychopathischer Rassist konnte das offenbar nicht ertragen.“ (Washington Post)
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„Aus dem Sumpf des amerikanischen Rassismus, der nichts zu lernen bereit ist.“ (TIME Magazine)
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„Kein amerikanischer Präsident kann ein Amtsleben lang in einem Obamamobil durch sein Land fahren.“ (CNN)
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„Die schwärzeste Stunde für Amerika seit dem 22.11.1963.“ (Chicago Daily News)
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Unter dem Laken friert die Angst.“ (The New Yorker)
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„Alles schien so hell und klar. Und jetzt ist alles in Dunkelheit gehüllt.“ (Los Angeles Times)
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„Dallas 2.0.“ (Dallas Chronicle)
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“Ground Zero 2.0.” (Denver Mail)
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„Quo vadis, America ?“ (Newsweek)
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„Sind Niederlagen die letzten amerikanischen Perspektiven ?“ (The Observer)
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“Ist Gott wirklich Amerikaner ?” (Seattle Review)
Siehe: Photo-Album "ELECTION CAMPAIGN 2012" am Fuß des Blogs! Lesen Sie hierzu auch das Amerika-Gedicht von Lawrence Ferlinghjetti unter: http://eichlerblog.wordpress.com/ich-warte Und versäumen Sie nicht meinen Space-Trip über unseren zeitgenössischen Planeten unter: http://eichlerblog.wordpress.com/neues-vom-raumschiff-erde ________________________________________________________________________________________________________________________ ELECTION SPECIAL - 11/4
CONGRATULATION$!
Amerika hat gewählt – und alle, die meinen, „richtig“ gewählt zu haben, sehen einen offenen Horizont, erhoffen sich die neuen Perspektiven, die ein Personalwechsel an der Spitze der wichtigsten Nation des krisengeschüttelten Planeten mit sich zu bringen und eröffnen verspricht, wenn man sie nur, mangels Alternative, hartnäckig, wundergläubig und sehnsüchtig genug in ihn projiziert. Erwartungsgemäß ist Barack Obama als Gewinner aus dieser Wahl hervorgegangen, und nun wird seine Version der Kurskorrektur zur Fortsetzung des „amerikanischen Traums“ an der Unzulänglichkeit ihrer allzu simplen Vorstellungsmuster für eine hochgradig komplexe Realität zu scheitern sich exhibitieren dürfen. Middleclass-Daddy wird auch weiterhin, auf lange Sicht, nicht mehr mit den Taschen voller funkelnder Silberdollars nach Hause kommen. Vielleicht nie wieder. Und der „amerikanische Traum“ war und ist nun mal, schon lange und heute ausschließlicher denn je, einer der käuflichen Wunscherfüllung und Verwirklichung – nicht ein philosophisch-ontologischer. Auch wenn Barack Obama in seiner Wahlnachts-Rede genau diese höheren Ideale des "amerikanischen Traums" wiederzubeleben und wieder mit Inhalten zu füllen versprach.
Wenn der Hoffnungs-Party-Rausch der Wahlergebnis-Ballnacht mit seinen vollmundigen Versprechen und Horizonteröffnungen vorbei, die Ernüchterung des nächsten Morgens eingetreten ist, wird ganz schnell das idiomatisch-nüchterne „business a usual“ den bisherigen Alltag wieder herstellen – und die marginalen Justierungen an den alten Kursverläufen des Weltgeschehens die neuen, unreflektierten Probleme mit sich bringen, die ein unzulängliches Weltbild und –verständnis, wie es auch diesen „neuen“ Präsidenten, zumindest außenpolitisch, wieder charakterisiert, zwangsläufig mit sich bringen und gebären muß.
Und so bleibt uns ohnmächtigen Zeugen und Vollzugsopfern der Folgen dieser Unzulänglichkeiten derer, die, wenn nicht von größerer Perspektive, so doch verständiger und verantwortlicher zu sein hätten in ihrer Vermessung der Gestaltungsmöglichkeiten von Realität, nichts als die Hoffnung auf einen möglichst raschen Zuwachs dieses fehlenden Verständnisses, des allzu begrenzten Geisteshorizonts. Die Hoffnung - und das Warten. In Amerika, dem Land dieses neuen Präsidenten, ebenso wie in der gesamten, mitbetroffenen internationalen Um-Welt des Planeten.
Ob dieses Warten allerdings immer mehr den Beckett’schen Charakter des absurden, weil sinnlosen Wartens auf einen nicht existenten Godot annimmt, oder einen visionären Silberstreifen am Horizont nicht aus dem Blick verliert, um irgendwann doch wieder auf ihn zusteuern zu können, so wie es Lawrence Ferlinghetti vor Jahrzehnten (auf Amerika bezogen, aber mit universell-planetarischer Bedeutung und Relevanz) skizzert hat, ob das erwartete Wunder in der heutigen Zeit, gegen den mediengewalttätigen Rock-Bottom-Geisteshorizont des sich für (all)mächtig haltenden „Affen im Business-Anzug“-Manager-Materialismus der kapitalistischen Weltherrschaftswirtschaft, überhaupt noch als Hoffnung aufrecht zu erhalten ist, bleibt dabei der individuellen Bewußtseins- und Gemütsverfassung jedes Einzelnen überlassen. Und auch, ob diese Hoffnung, wie es das allgegenwärtige, hirn- und sinnleere Spießer-Spruchhülsengestammel (als Ersatz für jede wirkliche Bewußtseins- und Sprachbildung) immer so gern und stereotyp hat, zuletzt irgendwann doch noch stirbt oder sich bis zu einer eventuellen Erfüllung, über diese und weitere Präsidentschaftswahlen hinaus, zu behaupten vermag.
Vielleicht gibt es Godot ja doch und wirklich - vielleicht hat das bisherige, instinktiv-intuitiv-inspirierte und nie ganz zu löschende Warten auf eine Einlösung der menschlichen Erwartungen von einer menschenwürdigen Welt, wie zulänglich oder rudimentär auch immer vorgestellt und ausgemalt, inmitten einer von Generation zu Generation inkompetenter Spießer-Herrschafts-„Alpha“-Affen immer nur in verschiedenen Varianten neu aufgelegten und umformulierten menschenunwürdigen Realo-Welt, irgendwann doch noch seine Berechtigung bewiesen, triumphiert irgendwann durch seine Erfüllung in einer höheren, größeren, „überweltlichen Ordnung“ der Dinge, die sich weltlich zu manifestieren weiß. Irgendwann, bald, irgendwie.
Bis dahin aber bleibt nur, sich an die Seite von Lawrence Ferlinghetti (http://eichlerblog.wordpress.com/ich-warte) zu stellen und mit ihm, wie er es sein Leben lang getan hat, daran festzuhalten wie an einer Laterne im Sturm: Deren Licht erst verlöscht, wenn niemand sie mehr berührt.
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