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日志


E-CLIP 22

 
 

EICHLER-BLOG IM

MEDIEN-PRIMATENLAND

   

Nach Jahren und Jahrzehnten des eher halbherzigen und gänzlich überbaufreien Alibi-Reportage-Alltags zu den relevanten Themen in allen deutschen Medien und Formaten hat der penetrante EICHLER-BLOG nun offenbar eine Publikationsflut produziert - und alle deutschen Fernsehprogramme überschlagen und überbieten sich in faktenreichen, harten Reportagen über die kriminellen Machenschaften der Bio-Konzerne, die Ursachen der Klima- und Öko-Katastrophen, die skrupel- und gewissenlosen Wirtschaftspraktiken der Erste-Welt-Länder als unmittelbare Grundlage und Verursacher der weltweiten Ernährungs- und Agrarkrisen, die Millionen verhungern lassen und Natur- und Klimakatastrophen quasi programmatisch herbeikultivieren, deren Fruchtbarkeit sich vor allem in der dramatisch steigenden Zahl ihrer menschlichen Opfer manifestiert. Der geradezu inflationäre und in jedem einzelnen Fall völlig danebene, unbelesen-stanzhülsenverblödete Fehlgebrauch der Vokabeln „Apokalypse" und „apokalyptisch" wird da mehr denn je zum sinnleeren Begriffsdropping-Standard für alle, die zum Thema selbst weniger als garnichts zu sagen haben - alles nichts als Neuspießer-„Apokalüze"-Geschwätz, wie Helge Schneider so schön pointiert („Apokalübze" wäre noch schöner gewesen).

Die Primatenwahrnehmungs-Publizistik der bloßen, hirnfreien Phänomenspiegelung ohne Überbau und Kognitionsverarbeitung des Beobachteten kumulierte in den letzten Wochen geradezu in einer Kaskade pseudo-alarmierter Themenbeiträge auf allen deutschen Fernsehkanälen. Spiegel-TV-Magazin (am 8.6.), „Earth Report 2007 – Planet Erde in Gefahr", arte (am 10.6.), „Monitor spezial" (am 12.6.), ARD-Spezial „Wer rettet die Welt ?" (am 17.6.08) sind da nur vier von vielen horizontlosen EICHLER- („NEUES VOM RAUMSCHIFF ERDE") Plagiate und Trittbrettkopien der nach wie vor überbau-, also bewußtseinsfreien Gut-daß-wir-nochmal-drüber -berichtet-haben-Filmclip-Patchworks der letzten Wochen, die sich hastig und übereifrig darum bemüht gaben, Eichlers Themenprominenz zu imitieren und seine nachhaltig-nachdrücklichen, jahrzehntelangen Forderungen (in Bildern und Schriften, in Email- und Mailing-Kunst-Kampagnen und seit einiger Zeit auch in der breiteren Öffentlichkeit seiner Blogs) nach zentraler, dringlicher Behandlung des Themas zum Schein zu erfüllen – ihn selbst aber zugleich weiterhin mundtot, ausgeblendet und unterdrückt zu halten, weiterhin zu verhindern und zu unterschlagen, was er  –  und offenbar nur er, im Unterschied zu den willkommen aussage-, belang- und perspektivenlosen Alibi-Thematisierungen und Feigenblatt-Problemrepetitionen à la Alt, Gore, Weizsäcker und Konsorten  –  an wirklich Substanziellem und Essentiellen zu diesem global-existentiellen Krisendrama unserer Zeit zu sagen hat und hätte.

 

Warum allen das Hirn, der Überbau und geistige Horizont fehlt, der eine wirkliche Veränderung von Bewußtsein erstellen und damit die Veränderung des resultierenden Seins und seiner Konditionen bewirken könnte (neben der pandemischen Tatsache, daß die hirn- und visionslos blinden Spießerdeppen der Politiker- und Profiteurs-„Eliten" von den hirn- und visionlos okkultblinden, großmaul"kosmischen" Spießer- und Ganovenmafiadeppen der „inneren Ebene" kontrolliert und „geführt" werden - einem enthemmten, skrupellos egomanischen Charakterabschaum im Business-Look, ohne objektive Substanz und Relevanz), das deutete Spiegel-TV-Magazin, lapidar und desinteressiert, zumindest mal in einem kleinen Sätzchen an, dem einzig relevanten des ganzen Beitrags, der sich damit auch darin erschöpfte: „Das hat was mit Moral zu tun." Und die, also der ethische Überbau, der aus einem geistigen Bewußtseinshorizont der konkreten Welt und Wirklichkeit erwächst und sich zwangsläufig aus ihm konstituiert, fehlt nun mittlerweile tatsächlich auch allen Phänomenpatchwork-Primaten solcher Beiträge so gründlich, ist allen so vollständig abhanden gekommen, daß sich kaum noch einer der zerebral kastrierten „Publizisten" überhaupt noch daran zu erinnern scheint, was das wohl sein könnte und wieso der, als wertende und korrelierende Instanz, in garnicht so lange vergangenen früheren Jahren unserer westlichen Gesellschaften und Kulturen Grundlage und Voraussetzung der eigenen Berufsqualifikation und –ausübung schlechthin war und zu sein hatte, über die bloße Beobachtungs- und Phänomenanhäufung als „Realitäts"-Reportagehaushalt des vermeintlichen „Journalismus" hinaus. Dabei hat nicht nur ihnen vor nunmehr rund achtzig Jahren schon ein Rudolf Steiner ins Merkheft geschrieben, daß auch „Gedanken und Gefühle" so real „wie Tisch und Stühle" seien - die heute offenbar nur noch von biologischen Gesäßen besessen und unverstanden-phänomenalen Bildersammlungen beansprucht werden.

Dabei – und eben gerade deshalb - geht am stumpfsinnig-apathischen, bilder- und ereignisfragmentgefluteten Medienpublikum sowieso alles so wunschgemäß spurlos vorüber, daß alles so weitergehen kann wie bisher – also die immer hemmungsloser immer weiter beschleunigte Planeten(aus)schlachtung und sein „Kapitalisierungs"-Verzehr bis zum bereits terminierbaren Kollaps. Keine Reaktion, kein Erwachen, kein Bewußt-Werden mit nachfolgend spür-/sichtbarer Haltungs- und damit Wirklichkeitsbezugsänderung. Nichts. Hirnlose EM- und Olympiade- (ersatzweise Kylie-Minogue- oder Expo-2008-) Eventräusche as usual, Alltagstrott und Bauchnabelperspektiven als Lebens- und Geisteshaltung und –gestaltung, halt irgendwie „weiter so" - wie „so" auch immer sein mag; irgendwie „so".

Denn der Chor der beispielhaft erwähntenVerantwortungs- und Mahnungsschwätzer mit und ohne Nobelpreisdekorationen hat tatsächlich, bei genauer Betrachtung, absolut nichts zu sagen, nichts als das Bekannte und Banale noch einmal in epischer Breite auszuwälzen – um dann, zusammen mit seinem ebenso ratlos gebliebenen Publikum, zur weiterhin falschen Lebensbetrachtung, -haltung und –gestaltung, zum „business/life as usual" (siehe mein Bilderalbum „MILENNIUM-TREESCAPES" am Fuß des Blogs) zurückzukehren. Kein einziger hat auch nur den Ansatz einer Lösung, eine Umkehrforderung, einen „Point-Zero"-Geistesblitz und -Bewegungsvorgang auf höherer Einsichts- und Bewußtseinsebene zu melden. Die Katastrophe ist angesagt, wir haben uns ein gutes Gewissen erschwätzt – und nun, stumpfsinnig-passiv und deppert wie immer, lassen wir sie kommen. Zurück zur Werbung!

Alle anderen, die Produzenten und Betreiber des Falschen mit ihren Opferherden der Abhängigen, wen wundert das, wollen, ohne alternative Perspektiven einer greif- und begreifbaren Gestalt, ohnehin nur so weiterleben und -machen wie bisher - also über die eigenen und die planetarischen Verhältnisse leben, die Rohstoffquellen schröpfen, den Planeten in immer kürzeren, hektischeren Profit"schöpfungs"zyklen in der Nutzpresse des Waren-Produktions-Umschlags möglichst schnell in einen unbrauchbaren Abfall- und Müllball umwandeln, unbegriffen auf Kosten ihrer selbst und der von immer mehr Armut und Elend immer größer werdender Teile der „übrigen" Menschheit möglichst noch die eigenen Taschen mit immer mehr illusionär-illusorischen Kontostandszahlen füllen, ihr immer weniger relevantes Leben durch immer sinnloser gesteigerten Luxus- und Konsum-Fraß-Irrsinn "erfüllen", Aktienbilanzen in immer höhere Schröpfzonen schrauben, unter Verdrängung und Opferung alles dessen, was einmal gut und besser gedacht und gemeint „volkswirtschaftlich" genannt wurde und längst bedeutungslos geworden ist - und dabei, ganz nebenbei und daneben, ohne jede Verpflichtung und Teilhabe, nur zur Aufhübschung ihrer Spatzenhirndemenzpraxis mit Weltsichtanspruch, „bis Zweitausendfünfzig den CO2-Ausstoß um einige Deziprozent verringern". Damit der Klimakatastrophenkollaps nicht mitten im Vollzug des planetarischen Ablebens noch ins Hüsteln oder gar in Atemnot gerät ?

Kurz: Alle wollen sich nur im Untergang, hirnlos wie das Herbeiführen und –produzieren desselben, das eigene für gut gehaltene Leben so lange wie möglich erhalten, dabei ein gutes Gewissen herbeihülsen, um nicht - für den Fall, der Zusammenbruch komme schon vor dem eigenen Ableben - in Verantwortung genommen zu werden. Die Sache selbst zu betrachten, analysieren und bewerten zu wollen, etwa eine Lösung suchen und finden oder gar in Angriff nehmen zu wollen, käme keinem, schon aufgrund des anatomisch fehlenden Instrumentariums unter’m Pony, jemals wirklich in den Sinn.

Und dabei reißt die Kette der katastrophalen Entwicklungskausalitäten kaum mehr wirklich ab, kommt in den Medien nach wie vor nur als einzelne „Ereignismeldung" vor, die zwar den „Vorfall selbst" registriert, nicht aber, daß nun auch dieser Landesteil, diese Bevölkerung, dieser Erd-Teil auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hinaus keine Heimat mehr bietet kann, unbewohnbar wurde, im harmlosesten Fall „neu erschaffen und erbaut" werden muß. Weiter anhaltende und steigende Überflutungen in den USA, Erdbeben in Japan, Nachbeben und erneute Fluten in China („1,6 Millionen Chinesen flüchten erneut obdachlos vor Ihren überfluteten Häusern."/17.6.2008 - aber das bleibt ja sicher unsichtbar im Rücken der Olympiafähnchenschwenker im Stadion-Nest, "draußen" irgendwo) sind da nur die Beispiele der letzten Tage - Ereignisse, von denen jedes einzelne noch vor zwanzig Jahren gute Chancen gehabt hätte, eine Medienkarriere als „Jahrhundertereignis" zu machen. Nach Schätzungen der Klimaforscher werden weltweit 1 Milliarde Menschen vom Anstieg des Meeresspiegels betroffen sein – und zwar nicht nur in anderen Erdteilen, sondern überall, wo es Küsten gibt, vom Nordseestrand bis zum Ballermann, und nicht erst in hundert Jahren, sondern "übermorgen". Wie gut, daß wir da einen Vorzeigepreisträger Gore hatten, der schon seit Jahren, ohne den leisesten Schimmer von einer Lösung oder eines relevanten Urteilshorizonts zu haben, auf die Klimakatastrophe hinweist - nach und neben vielen anderen, dem Club of Rome und Greenpeace, die seit Jahrzehnten nicht müde werden bei ihren Versuchen, wirkliches Bewußtsein zu wecken und zu schaffen für das, was dieser katastrophalen Krisenrealität wirklich zugrunde liegt, wohin die Reise des taumelnden Sonnentrabanten Erde in eine, die einzige Zukunft eigentlich zu gehen hätte.

Und so geht das hirnlos „umweltbewußte" Geschwätz kleingeistiger, ratlos-dementer Weiter-so-Profiteure und Sonnenbank-gebräunter Runzellochgesichter in Politik und Wirtschaft, ihr nutzloses Alibi-Patchwork belangloser Retouchen zum "Klima-„ und „Arten-„ (vor allem aber zum eigenen Profitgier- und Blindheitswahn-) "Schutz" an der klimavernichtenden Realität aller Wirtschafts- und Lebensverhältnisse auf dieser Erde, zu aller Beruhigung und sedierten Untätigkeit, was wirkliches (Um-)Denken und (Um-)Steuern anginge, munter weiter - und die Welt, unsere einzige weit und breit im Universum, driftet ungebremst immer weiter und schneller in den planetarischen Kollaps.

Die Menschheit am Anfang des dritten Jahrtausends, am Ende ihrer bisherigen Geschichte, der noch keine Nachfolge erwachsen ist, lebt noch in der geistigen Enge und Irrelevanz des letzten, vergangenen. Ein Erwachen zu einem neuen Geistes- und Betrachtungshorizont bleibt weiterhin einem „Millennium" vorbehalten, das in ihren umnebelt gestrigen Hirnen noch längst nicht in Sicht, bereits wahrnehmbar wäre, geschweige denn, schon begonnen hätte - und wohl einer, der Zeit nach dem, ihrem, bitteren Ende vorbehalten. Und damit auch einer neuen Menschheit. 

Also in einer durchaus absehbar nahen Zukunft.

 

 * * *

„Doppeldenken, Doppelrollenspiel, Doppelbeschlüsse; man täuscht den Eindruck vor, die Situation bis in die letzten Details durchdacht zu haben, und votiert sodann mit dem ganzen Pathos scheinbarer Verantwortlichkeit für das angeblich ‚geringere Übel'."

(Peter Sloterdijk, Kritik der zynischen Vernunft, Bd. II)

 

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MAINHATTAN 3

 
 

NEW

MAINHATTAN

GARDENS

 

 

 

 

"Frankfurt hat einen neuen Stadtteil" befeuchten sich lokale Zeitungen anläßlich der neu eröffneten Anbindung der Airport-Kunststadt an das öffentliche Verkehrsnetz  -  und vergessen hinzuzufügen: "Gegen den massiven Protest und Willen vieler Frankfurter, und auf Kosten von weiteren Millionen abgeholzter Bäume des Umlands."  "Gateway Gardens" soll der neue, 35 ha große "Stadtteil" blümchenumflort heißen  -  und ist doch nichts als ein weiterer Cluster von Stahl-Glas-Beton-Klötzen inmitten eines ehemaligen Naturgebietes, um den künftigen, erweiterten Flughafen von Frankfurt mit Service, Logistik und Verwaltung zu "versorgen". Konsequenterweise ist daher auch das Cateringwerk der Lufthansa Service Gesellschaft einer der ersten "Einwohner" des neuen "Stadtteils".  Für die "Lady-vom-Eisernen-Steg" Petra Roth setzt "Gateway Gardens" deshalb auch "in Zeichen in die Zukunft  -  als markantes Beispiel für moderne Frankfurter Stadtentwicklung:  Weltoffen, urban und attraktiv, ein Tor nach Frankfurt für Menschen aus aller Welt."

 

Es sind nicht nur die "großen" Regenwälder, deren Abholzung der Welt die Atem- und Klimaluft raubt, sondern eben die vielen kleinen bis größeren Verbrechen an der natürlichen Lebens-Grundlagenwelt aller Menschen in allen Ländern und Regionen des Planeten, die ihn, allen Sonntagsreden und Absichtserklärungen der Politiker zum Trotz, buchstäblich Stück für Stück täglich der künstlichen „Welt" einer falsch betriebenen Zivilisation opfern  -  bis zu seinem irreversiblen, bereits in vollem Galopp befindlichen, für alle Erden-Bewohner/-Gäste fatalen Kollaps.

 

Und besonders Frankfurt hat da, allen umsichtigen, visionären Stadtplanern und Waldbestandspflegern und -wahrern wie Lotz von Holzhausen, Johannes Vogel und dessen Sohn Johannes Friedrich Vogel bis hin zu Tom Königs zum Trotz, eine besonders unrühmliche Geschichte: Die begann unter Hitler mit dem Abholzen eines großen Teils des Frankfurter Stadtwaldes zugunsten eines illusionär-überflüssigen Zeppelin-Großraum-Start- und Landeplatzes  -  und setzt sich über die Radikelentforstung Anfang der achtziger Jahre bis heute, zum gloriosen Triumph eines Beton-"Gateway Gardens" über die Natur, nahtlos fort.

 

Die Entwicklung und nachfolgende "Abwicklung" des Frankfurter Stadtwaldes habe ich in meiner Kunstmappe "LES BUCHES D'OR II.:  FRANKFURT TREESCAPES - THE GREEN MANIFESTO" von 1995 künstlerisch dokumentiert (siehe Bilderalbum am Fuß des Blogs), als Mahnmal und zur Erinnerung für die Nachgeborenen.

 

Denn bei den Zeitgenossen kommt, wie schon so oft in der Geschichte des Menschen, jede Mahnung, Einsicht, jede Hoffnung auf Vernunft und größeren Geisteshorizont, längst zu spät.

 

Mit allen Folgen für uns alle, schon und erst recht in dieser Zeit.

 

 

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KO(S)MISCHE ZEITEN 7

 
 

 

SECOND LIFE VIEWING

(BROT UND SPIELE 2008)

 

 

Wenn Polen gegen Deutschland gewinnt, und Kroatien gegen Österreich, nachdem am Tag zuvor Portugal die Türkei geschlagen hat, und die tschechische Republik die Schweiz, dann könnten bei einem Sieg von Frankreich gegen Rumänien, einem Unentschieden zwischen Italien und den Niederlanden, einem Sieg von Spanien gegen Rußland und von Schweden gegen Griechenland Tschechien und Portugal in der Gruppe A, Polen und Kroatien in der Gruppe B, Frankreich und die Niederlande in der Gruppe C sowie Spanien und Schweden in der Gruppe D ins Viertelfinale kommen.

Bei einem Sieg von Tschechien gegen Portugal allerdings, einem von Kroatien gegen Polen, einem von Italien gegen die Niederlande und von Rußland gegen Schweden könnten allerdings auch die Tschechien und Portugal in der Gruppe A ins Viertelfinale kommen, Kroatien und Österreich in der Gruppe B, Frankreich und Italien in der Gruppe C, und Spanien und Rußland in der Gruppe D.

Im Viertelfinale wäre bei einem Sieg von Portugal gegen Tschechien, einem von Kroatien gegen Polen, von Frankreich gegen die Niederlande und von Spanien gegen Schweden ein Halbfinale von Portugal gegen Kroatien und von Frankreich gegen Spanien möglich.

Im anderen Fall, bei einem Sieg von Tschechien gegen Portugal, von Kroatien gegen Österreich, von Italien gegen Frankreich und Spanien gegen Rußland, wäre auch ein Halbfinale zwischen Tschechien und Kroatien möglich, und von Italien gegen Spanien.

Bei einem Sieg von Kroatien gegen Portugal und von Frankreich gegen Spanien hieße dann das Endspiel am 29.6. in Wien Kroatien gegen Frankreich. Bei einem Sieg von Portugal gegen Kroatien Portugal gegen Frankreich, und bei einem Sieg von Spanien gegen Frankreich Portugal gegen Spanien. Denkbar wäre allerdings auch Kroatien gegen Spanien.

Im anderen Fall hieße das Endspiel bei einem Sieg von Kroatien gegen Tschechien und von Italien gegen Spanien dann Kroatien gegen Italien, bei einem Sieg von Tschechien auch Tschechien gegen Italien, und bei einem Sieg von Spanien dann Tschechien gegen Spanien. Denkbar wäre natürlich auch Kroatien gegen Spanien.

Bei einem kroatischen Gewinn des Endspiels Kroatien gegen Frankreich wäre Kroatien Europameister 2008, bei einem französischen Frankreich.

Bei einem portugiesischen Gewinn des Endspiels Portugal gegen Frankreich wäre Portugal Meister, bei einem französischen wieder Frankreich.

Bei einem portugiesischen Gewinn gegen Spanien wieder Portugal, anderenfalls Spanien.

Bei einem kroatischen Gewinn des Endspiels gegen Italien wäre wieder Kroatien Europameister, anderenfalls Italien.

Bei einem tschechischen Gewinn gegen Italien Tschechien, anderenfalls Italien.

Und bei einem tschechischen Gewinn gegen Spanien wieder Tschechien, anderenfalls Spanien.

Denkbar wäre auch ein kroatischer Sieg gegen Spanien, dann wäre Kroatien Europameister 2008, anderenfalls Spanien.

Das wäre, wie gesagt, am 29.6.2008 in Wien.

Während der ganzen drei Wochen hat jeder (nicht nur in Deutschland) ausgiebig Gelegenheit, beim „Public Viewing“ in den Straßen, auf öffentlichen Plätzen, in den Stadien und nicht zuletzt auch in den Medien, als Personal an den Mikrofonen und vor den Kameras, die zeitgenössische Menschheit bei ihrer Event-Flucht vor der Lebensrealität in ein „Second Life“ zu beobachten, zu belauschen und zu besichtigen.

Doch in jedem Fall geht danach das „First Life“-Leben wieder weiter. Mit oder ohne „eigenen Meistertitel“ der Realitätsflüchtigen.

 

 

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Und schauen Sie sich unsere zeitgenössische Erde doch einmal, der besseren Übersicht wegen, mit etwas Distanz von oben an:

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