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日志


E-CLIP 19

 
 
 
Triumph der Dalai Lama-Bande
 

Endlich einmal, selten genug, ein wirklicher Grund zur Freude:  Die chinesische Betonkopf-Hydra ist in die Knie gegangen, wirft  -  sicher nach wie vor unbelehrt und auch weiterhin unbelehrbar  -   pro forma das Handtuch, um ihre in Verruf und Krise geratene Propaganda-Bombast-Parade-Show "China-Olympiade 2008" auf dem Rücken von mehreren Tausend Höchstleistungssportlern und unter Mißbrauch der mediellen Eventrausch-Erwartungen von Millionen ihrer Zuschauer doch noch als "Heile Welt"-Glückskeks-Spektakel über die Start- und Ziellinie zu bringen.  Man wolle, so ließen sie am 25.4.2008 weltweit verbreiten, nun doch "mit einem Abgesandten des Dalai Lama" "Gespräche" führen.
 
Na, wer sagt's denn  -  und wer hätte das, im "Essen-für's-Ich"-Zeitalter konsumidiotisierter Nachsechziger-Generationen ohne Welthorizont und Gesellschaftsverstand, noch für möglich, für "machbar" gehalten: Daß sich weltweit noch Zehntausende, unverblödet und unbeirrbar, für etwas Wichtiges und Richtiges einsetzen, es erkämpfen und bewegen, Bewegung und Wirkung erzeugen können! Sie nicht, andere nicht  -  und auch ich kaum noch!
 
Doch damit das allzu leicht durchschaubare Kalkül der Peking-Bande nicht doch noch aufgeht, geht es jetzt mehr denn je darum, konkrete  E r g e b n i s s e, und nicht nur belanglose "Gespräche" zu fordern  -  das heißt, den Druck auf China weiter zu steigern und zu erhöhen: Nicht nur die Drohung, sondern auch den nachfolgenden, praktizierten Boykott zu realisieren, sollte sich der Status von Tibet nicht bis zum 8.8.08 entscheidend verändert haben - was heißt: Zugesagte, weitestgehende Autonomie, wenn nicht sogar Wiederherstellung der eigentlichen Eigenstaatlichkeit und Unabhängigkeit, und nicht nur "kulturell-religiöser Freiraum" unter dem erdrückenden politisch-wirtschaftlichen Herrschaftsschatten Chinas.  Denn daß im geistigen Schatten der chinesischen Mauer nicht einmal ein Blümchen, geschweige denn ein noch so bescheidner Garten freier Daseins- und Lebensgestaltung denkbar und möglich sind, sondern lediglich entrechtete, unkritische Schaffe-und-Häuslebaue-Existenzen ganz unschwäbisch-chinesischer Verständnis- und Machart, ist nicht nur bei einem kurzen Blick in die ausdruckslos-finsteren Despotengesichter der pseudokommunistischen Terrorkonfuzianer sonnenklar.  Sondern auch angesichts der gerade gefällten Urteile von bis zu lebenslänglicher Haft für eine Reihe von Demonstranten, darunter auch  -  die absurde Widersinnigkeit der Gewalt-Anklagen für die von chinesischen Geheimdienst-Provokaturen begangenen Alibi-Attacken auf chinesische Geschäfte ist allein schon deshalb selbst für schlichte Gemüter allzu offenkundig  -  buddhistische Mönche!
 
Daß Nordkorea, der letzte Vasallenstaat im Schatten des "großen Bruders", ihm nur jubelnd zur Seite steht, bedarf keiner Erläuterung  -  aber daß für "Ruhm und Ehre des chinesischen Volkes" (eine Sprecherin, 27.4.08) der Fackellauf der Schande und Ernüchterung  nun über den 8848 Meter hohen Gipfel des Mount Everest geführt werden soll, monumentiert nicht nur das hybride Delirium der gegenwärtigen chinesischen Despoten von Allmacht und Größenwahn, das sie ganz ordinär einreiht in die Folge aller irre- bis unzurechnungsfähig gewordenen Despoten der Weltgeschichte, also der Hitlers, Stalins und Konsorten. Sondern ist ganz profan eine erneute Demütigung des tibetischen Volkes und seiner spirituellen Kultur und Tradition, in der das "Dach der Welt" zugleich die weltentrückte Klause der Spiritualität, Erleuchtung, die Zurücklassung der profanen, materialistischen Weltbetrachtungen und -einbindungen symbolisiert, und nichts als die bedrohlich elysische Großmachts- (wenn nicht gar Weltherrschafts-)Wahnphantasie einer chinesischen Despotenclique.  Diese Orte und Gefilde unter die als Laufsportschuhe geschminkten Stiefel geistloser Militaristen und skrupellosen Polizeimobs zu treten ist das Affenbrustgetrommel eigenberauschter Selbstverherrlichungs-Autokraten, ein propagandistischer Akt der demonstrativen Mißachtung aller kulturellen Vorstellungen und geistigen Werte  -  nicht nur die Tibets und des tibetischen Volkes, sondern der ganzen Menschheit, und deren versuchte Unterwerfung unter die weltliche Despotie einer Ideologie von materialistischer Dominanz.
  
Der Weg der Proteste, Boykotte, des friedlichen Widerstands und unausgesetzter Öffentlichkeitsarbeit ist der richtige  -  jetzt fehlen die faktischen Ergebnisse und Siege: Echte, faktische Veränderungen in Tibet und seines Status'.  Auf dieses Ziel hin muß weiter und noch intensiver, noch massenhafter, noch lauter protestiert, vereitelt, gestört  -  und eben boykottiert werden, was immer die persönliche Verantwortung und der persönliche Mut jedes Einzelnen, jedes Beteiligten ermöglicht und hergibt. Und Beteiligte sind eben nicht nur die Sportler in der Arena des idyllischen Stadion-Nestes, sondern alle: Alle Zuschauer, die trotz allem und stumpfsinnigerweise vielleicht noch meinen, unbeirrt nach China fahren und als Kulissenpersonal eines despotischen Propaganda-Events fungieren zu müssen, und alle anderen, die sich, durch die Scheibe des Fernsehgeräts vom Geschehen "getrennt", nur allzu gern von jeder Verantwortung und Verpflichtung freisprechen und ihrer ledig zu sein meinen. Der architektonisch-poetische Stadionbau muß zum Kuckucksnest des Protests, Boykotts und Widerstands gegen die chinesische Menschenrechtsverachtung und ihr vorgestriges Despotiesystems werden, das weder politisch noch ethisch einen anerkannten Status in einer globalisierten Welt der Völker und Staaten beanspruchen kann.
 
Und auch nach den olympischen Spielen, welchen Verlauf sie und die zu erwartenden Proteste und Aktionen auch immer zeigen werden, muß das Engagement und die Anstregung, die weltweite Aufmerksamkeit für das Problem der chinesischen Politik und ihrer Bedeutung und Auswirkung auf andere Länder und Nationen unvermindert anhalten und fortgesetzt werden.  Bis endlich Ergebnisse, also substantielle Veränderungen in China und um China herum sichtbar und sicher sind. Und wer könnte da in Bezug auf Haltung und Handlungsprämissen  ein besserer Ratgeber sein als ein weiser (wenn auch in religiösen Dingen nicht ganz erleuchteter) und ranghoher tibetischer Lama, einer der weltweit am meisten  beachteten und bekannten, nämlich die "Perle der Weisheit" Chögyam Trungpa:
 
"In einer gewissen Hinsicht haben wir durchaus eine Bürde zu tragen: Wir müssen es auf uns nehmen, dieser Welt zu helfen. Unsere Verantwortung gegenüber anderen  dürfen wir nicht vergessen. Aber wenn wir diese Bürde freudig auf uns nehmen, können wir die Welt wirklich befreien. Den Anfang müssen wir bei uns selbst machen. In der Offenheit und Ehrlichkeit uns selbst gegenüber können wir lernen, auch für andere offen zu sein. Auf der Grundlage des Gutseins, das wir in uns selbst entdecken, können wir dann mit dem Rest der Welt arbeiten. Deshalb ist Meditation ein ausgezeichnter Weg zur Überwindung des Krieges  -  unseres persönlichen Krieges und des großen Krieges der Völker." (aus: "Shambala")*

Ein kleiner Teil dieses "großen Krieges" zumindest könnte vielleicht schon bald beendet sein  -  die Gelegenheit zu einer Lösung des Chinaproblems in Tibet, zumindest zu seiner einzig richtigen Weichenstellung, ist günstiger denn je, die Weltöffentlichkeit nie größer und aufmerksamer als zur Zeit eines Körperkultur-Zirkus unter Weltbeteiligung wie dem einer Olympiade.
 
Die könnte so, erstmals und endlich mal, ihrem erweiterten Anspruch Genüge getan haben, ein völkerverbindendes Kulturereignis auch geistig-moralischen Anspruchs zu sein  -  und nicht bloß ein Turnfest für Leute, die geschickter werfen, schneller laufen und weiter springen wollen als andere.
 
So gern sie das auch tun, und so wichtig es ihnen persönlich in erster Linie auch sein mag.
 
 
 
* * *
 
 
* Ein Zitat, das ich (als damaliger Protokollführer) schon dem Protokoll der Neugründungsversammlung der T.I.D. (Tibet Initiative Deutschland) Frankfurt vom 6.1.1990 vorangestellt habe. Das Protokoll erhalten Sie auf Wunsch  als PDF-Anhang einer Email zugeschickt: Schreiben Sie nur "TID-Protokoll Frankfurt" an: 070707@eichler-urope.eu. Und vergessen Sie nicht, Ihre örtliche T.I.D.-Gruppe auch durch Spenden zu unterstützen!
 
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KO(S)MISCHE ZEITEN 7

 
 

 

FICTION ?  SCIENCE ! 

 

Das Szenario könnte von Stephen King sein, ist es aber nicht: Die Erde am Anfang dieses, unseres gerade begonnenen und vielleicht nie beendeten 21. Jahrhunderts.

Chinas Gaukler-Regime tanzt in billigen Veitstanz-Klamotten für Touristenkameras "tibetische Folklore-Tänze"  -  während die echten Tibeter hinter Kloster- und anderen Mauern eingesperrt und mundtot bleiben, während chinesische Sicherheitskräfte, Spezialtruppen, die in China wegen ihrer Brutalität besonders gefürchtet sind, in blauweißen Trainingsanzügen die olympische Fackel von Land zu Land über den Planeten tragen  -  und auch das nur auf "geheimen Strecken", als Medienfassaden-Staatspropaganda-Veranstaltung zur Ablenkung von allen politischen und menschlichen Realitäten des eigenen, unverbesserlichen "Reiches".  Und was sagt die notorisch-friedlich-freiheitlich-geistreiche Industrielakaien-Publizistik des ZDF dazu ? "Noch vier Monate Zeit für China, seine Politik zu ändern und am Bild eines guten Gastgebers zu feilen." (ZDF-heute, 10.4.2008, 19.05 Uhr).

"Wir produzieren das erste Massensterben auf Erden, das keine natürliche Ursache hat" (Arte, 5.3.2008, 20.15 Uhr / "Das Genie der Natur").  Die diesen Irrsinn täglich und täglich neu produzierende Industrie verbrennt buchstäblich den globalen Boden unter unseren Füßen, verbraucht sämtliche Ressourcen zur Tamagochi- und sonstigen Wichtiggüter-Produktion unter hemmungslosem Verzehr aller, auch der allerletzten Energie- und Lebensquellen, produziert sinnlos ressourcenfressende Zivilisations- und Ökonomie-Strukturen, deren Halbwert-Lebenserwartung nicht einmal mehr eine ganze Generation betragen dürfte, vernichtet zugleich damit nicht nur immer mehr Arten aller Kategorien von Lebewesen (Pflanzen, Tiere  -  und nicht erst seit gestern auch immer mehr Menschen), sondern die gesamte, lebenstaugliche Biosphäre dieses einzigen, wunderschönen, in üppiger Vielfalt und vor vitaler Harmonie strotzenden, lebendigen und Leben-ermöglichenden Planeten des bekannten Universums schlechthin.

Und was nimmt eine verblödete, Konsumkick-demente Zombie-apathische Menschheit als Betreiber, Manager, Erfinder und Verursacher dieser Selbstvernichtungsidiotie davon wahr und zu Bewußtsein, also zur Haltungs- und Handlungsgrundlage ?  Den nichtssagenden "Abstraktionswert", der  jedes Gehirn und Bewußtsein, aus der Sicht der Verursacher des Wahnsinns wunschgemäß, endgültig erstickt und verlöschen läßt, und deshalb von ihnen immer sofort angeführt wird, wenn sich konkrete Realitäten und ihr Verständnis bedrohlich denkenden Köpfen nähern: die monetäre Schiene der "Vermessung" von Realitäten zu ihrer Verschleierung.  "Bis zu 800 Milliarden Euro könnte der Klimawandel die deutsche Wirtschaft kosten", meldet Anfang April 2008, idiotisch und Narrenkappen-beschränkt, das DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung).  Ob wir uns die endgültige Welt- und Lebensraumvernichtung, und damit die der Menschheit selbst, also nicht vielleicht doch irgendwie leisten könnten  -  wenn wir alle nur den Gürtel ein wenig enger schnallen ?

Und wer sagt denn, daß wirklich alles schon innerhalb der Zeitspanne einer Generation zu einem geplünderten, toten Sonnentrabanten führen wird, der wie die anderen leblos, sonnenverbrannt und verloren durch den dunklen Weltraum torkelt ? Daß die Rohstoffquellen wirklich erschöpft sind ? Gerade jetzt werden doch schließlich immer noch einige letzte, allerletzte Vorräte, noch einige planetarische Reserven, die letzten Notvorräte der Erde enthüllt und entdeckt, die wir noch schnell verbrauchen können, bevor die nächste Generation davon überleben könnte  -  und zwar dank der Klimakatastrophe, die uns diese Schätze erst offenbart und freilegt! 

Von welchen Schätzen da die Rede ist ?  Na, "alles, was Frauen und Autofahrern Spaß macht: Diamanten und Gold, Erdöl und Erdgas." (Bernhard Klinzing/Frankfurter Börsenbrief in der Sendung: "Arktis - Kalter Krieg am Pol", auf die Frage, was denn da in der Tiefe des Nordpols lagere und nun gefördert werden könne; 3Sat-"Börse", 1.2.2008, 21.30 Uhr).  So einfach ist das doch alles!  Wer sollte sich da einen Kopf um die Menschheit und ihre Welt machen, wenn alles, "wie bei Hempels unterm Sofa" (Maybritt Illner, ZDF, 10.4.2008, "Das Geschäft der Gierigen"), in solchen leeren Köpfen doch durchaus noch da ist  -  man muß nur nochmal gründlich nachschauen!

"Das Pendel des Geistes schwingt zwischen Sinn und Unsinn, nicht zwischen richtig und falsch.", erkannte schon Carl Gustav Jung  -  doch der heutige, zeitgenössische Irrsinn einer Weltgestaltung und -betreibung hätte womöglich selbst ihn noch seiner Sprache und Kommentare beraubt.   "Wenn Mord Vernunftgründe hat, dann leben wir und unsere Zeit in ihrer Konsequenz.  Hat er keine, so leben wir im Irrsinn.", stellte Albert Camus (in: "Der Mensch in der Revolte") lakonisch fest  -  doch auch er ahnte wohl noch kaum etwas von der Dimension einer Menschheits(selbst)vernichtung, die der gegenwärtige Irrsinn repräsentiert, und die Klinikreife seiner Politiker, Wirtschaftsmacher und -planer, und der ihnen ausgelieferten Bevölkerungen.

Und so wird kaum noch ein akademischer Diskurs, kaum noch eine "salonfähige" Hülsenrhethorik den Sachverhalten und Realitäten, die wir täglich produzieren, bewohnen, registrieren und pathologisch abspalten, da wir zu somnambul-beschränkt sind, um wirklich welt- und wirklichkeitsverändernd (und damit -rettend) zu handeln, gerecht.

Helfen da vielleicht die reichen, virtuosen Mittel und der breite Fächer des poetischen Instrumentariums, einen Eindruck von sich selbst in der nicht mehr eigenen Welt zu gewinnen, noch ehe sie durch Vernichtung und Kollaps, in Untergang und Katastrophe ein letztes Mal sich realistisch ins Bewußtsein meldet und zurückzwingt ?

Seit ich meine selbst gesprochene, vertonte und verlegte "Textoper" mit dem Titel "NEUES VOM RAUMSCHIFF ERDE" zum ersten Mal veröffentlichte (ein von mir erfundenes Genre, 1975), wurde und wird sie von Medien unterschlagen, vom Publikum geflissentlich ignoriert  -  und von Verlagen bis heute boykottiert.  Auch die, ebenfalls von mir selbst verlegte, "25th Anniversary Edition", kurz nach und zu den Anschlägen auf das World Trade Center 2001, wurde und wird bis heute boykottiert und dem Publikum vorenthalten.  Aber ganze Passagen des Werks sowie der von mir entwickelte Vortragsstil des Opus (auf Cassette vorgetragen und klangillustriert)  -  eine neue Art, Lyrik zu "performen"  -  wurden nach der Neuauflage von einer Schmarotzer-Kultur"förderungs"-Mafia als "Poetry-Slam" eingeführt und seither vermarktet, aus offenkundiger Substanzlosigkeit der Betreiber wie ihrer Kinderröhren-Marionetten allerdings nur mit marginaler Bedeutung und Resonanz  -  ebenso wie die billigen Imitationen und Plagiate anderer Teile meines übrigen lyrischen (und sonstigen) Werks, die aus meiner Schublade "auf wundersame Weise" zu solch hoffnungslos überschätzten, lebenslänglich einfallslosen Kleingeistschreibern und Grüne-Zahnarztwitwenlyrikkränzchen-Bezauberern wie Enzensberger (dessen Eltern die einzige beachtliche lyrische Leistung in seiner Sphäre hervorgebracht haben, als sie das Hänschen mit zweitem Vornamen "Magnus" tauften und ihm so einen klangvollen "Nimbus" mit auf den Lebensweg gaben, von der das trübe Hänschen bis heute zehren kann) getragen und von ihnen nach ihren beschränkten Flachhirn-Horizonten, inhaltsleer und banalfürzchend, "imitiert" werden (in der absurd-ignoranten, sachunverständigen Spatzenhirn-Hoffnung wie bei allen anderen Verbrechen an mir, es möge mein unveröffentlichtes Werk nach all den Jahrzehnten der Unterdrückung und Verleugnung auch für jede künftige Publikation schon im voraus zugrunde gerichtet, banalisiert haben). 

Und so freue ich mich, Ihnen hier und heute wenigstens den Text des Genre-Originals und -Erstlings zur Lektüre präsentieren zu können. In vollem multimedialen Umfang wird es ohnehin auf Dauer nicht zu unterdrücken und verhindern sein und irgendwann wieder das Licht einer, diesmal breiteren Öffentlichkeit erblicken: In gebührend großen Ausstellungen, als Buch-Edition mit CD  -   vielleicht sogar wieder in Performance-Lesungen, falls ich dazu Lust habe!

Also nehmen Sie sich etwas Zeit, stellen Kaffee heiß und das Handy ab  -  und kommen Sie mit auf meine Reise über eine Erde, die erst am Anfang des 21. Jahrhunderts so richtig so geworden zu sein scheint, wie ich sie schon Anfang der 70er Jahre (über-) schaute und sah.  Steigen Sie ein: http://eichlerblog.wordpress.com/neues-vom-raumschiff-erde.

In "NEUES VOM RAUMSCHIFF ERDE" werden Sie nicht nur die Welt von heute, im globalisierten Hier und Jetzt, erkennen und verstehen lernen. Sondern vielleicht auch sich selbst.

Und: Wohin es Sie (und sie) am Ende führen wird!

Wird?

Wird!

 

 

 

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E-CLIP 18

 
 

 Ist Geld eßbar ?

   

Geld als letzter und einziger Maßstab und Wert aller Dinge definiert heute totalitär das Leben und die Welt, und wo es seine Vermehrung als einzige verbliebene Maxime und Orientierung hat, da bleiben alle anderen schnell auf der Strecke:  Der Zustand des Planeten Erde ebenso wie der seiner Bewohner, das Leben der Menschen ebenso wie das seiner Tiere und Pflanzen. Und Geld als letzter und einziger Maßstab und Wert regiert und zerstört heute neben allem anderen auch den Umgang mit Nahrungsmitteln und ihrer Herkunft: Den Raubbau an Böden und Wäldern, der ihre Unbrauchbarmachung und Vernichtung zur Folge hat, den "Wahnsinn der konventionellen Lebensmittelproduktion" (Nikolaus Geyrhalter, Autor von "Unser täglich Brot"), und die Prekarisierung und Versklavung der Landwirte und ihrer Betriebe zugunsten einer "industrialisierten" Zwangswirtschaft mit ungenießbarer, ungesunder Menschenfutter-Produktion und immer geringer werdendem Einkommen der Produzenten. Aber sicheren Gewinnen für den Handel und steigenden Preisen für die Konsumenten.

Das globale Gangstertum der Monsanto-Gruppe, aus deren Labors  rund 90 Prozent aller Gen-Pflanzen stammen, die rund um den Globus angebaut werden, ist dabei nur ein Beispiel für den von Politikern protegierten und Investoren forcierten Krieg der Profiteure gegen die Bewahrer und Kultivierer des Lebensraums Erde für ein menschenwürdiges Leben.  In Paraguay kämpfen Kleinbauern vergeblich gegen die Verdrängung durch die von Monasanto forcierten Monokulturen.  In Mexiko wehren sich die Einwohner gegen die endgültige Vernichtung vieler Sorten des Urmaises, die von ihnen seit Jahrhunderten angebaut werden und  durch genveränderte Sorten verunreinigt und für immer zerstört, unbrauchbar gemacht werden.  Monsantos Wachstumshormon für Rinder verdirbt die Qualität von Fleisch und Milch weltweit.  Doch der Handel und die Preise wachsen mit.

Die globale Klimakatastrophe, verursacht durch die irrwitzige Industrialisierung im Dienste des Profits und der Geldvermehrung als Selbstzweck, die alle Ressourcen des Planeten hemmungslos plündert, läßt in den kommenden Jahren häufiger und in größeren Gebieten als jemals zuvor Dürreperioden und Ernteausfälle erwarten, mit weiter progressiver Tendenz. In den reichen Ländern werden die Ernten kurzfristig vielleicht noch zu erhalten bleiben  -  in den armen Ländern, etwa den afrikanischen, werden dagegen die Zahl und der Umfang der Hungersnöte steigen.  Hinzu kommen alte und neue Schadstoffe und biologische Bedrohungen.  Die Getreidefelder in Europa sind bedroht, die Blattdürre und die Fleckenkrankheit sind, nachdem sie für weitgehend besiegt gehalten waren, erobern wieder die Felder.  Fünzig Jahre lang war der Schwarzrost kein Problem, jetzt ist sein Erreger Puccinia graminis mit Macht zurückgekehrt. Eine neue aggressive Variante bedroht von Afrika aus den Weizenanbau in Pakistan und Indien.  Die ausreichende Versorgung von Millionen Menschen mit Lebensmitteln im Nahen Osten und in Asien sind gefährdet.  In Europa versagen immer mehr die chemischen Mittel gegen die Schädlingspilze Septoria tritici und Drechsleria tritici-repentis, weil die Pilze Resistenten entwickelt haben.  Der Resistenzgrad liegt bereits bei 70 Prozent, die Ernteverluste in Europa könnten nach vorsichtigen Schätzungen bis zu 30 Prozent betragen. Und werden die Preise, aber auch die Kapitalgewinne, weiter in die Höhe treiben lassen.

Der Pilz Puccinia graminis, "Schwarzrost" genannt, mit der Bezeichnung Ug99, vernichtete bereits 1954  im Getreidegürtel der USA 40 Prozent der Weizenernte  -  in den Jahrhunderten zuvor waren Ernteausfälle um die 90 Prozent keine Seltenheit.  Von den bisher (vom Internationalen Forschungszentrum für Mais und Weizen in Mexiko) getesteten Weizensorten sind 90 Prozent anfällig für diesen Pilz, darunter insbesondere die im Nahen Osten und Westasien angebauten Sorten, ebenso wie 80 Prozent der in den USA angebauten.  Und Ug99 hat bereits das Rote Meer überquert und ist im Jemen aufgetaucht, wird sich von dort vermutlich quer über die arabische Halbinsel  in Richtung Osten, nach Indien ausbreiten - könnte aber auch schneller, "durch die Luft", direkt nach Asien gelangen.  Und das  Beispiel Europa hat zeigt, daß auch chemische Mittel gegen ihn versagen. Trotzdem versteigt sich eine kollektiv irre gewordene Industrierauschkultur zum "Heizen mit Weizen"-Wahn, macht eine somnambul-halluzinierte Idiotenzivilisation zunehmend auch Getreide zum "Brennstoff" seiner dementen, nicht zu zivilisierenden Energiefraß-Sucht. Was die Preise, und damit die Gewinne und angehäuften Geldmengen in den Tresoren der Profiteure, weiter drastisch steigern wird.

In Ägypten gab es in diesem Monat bereits Proteste und Gewaltdemonstrationen gegen die gestiegenen Lebensmittelpreise, die sich in wenigen Monaten vervierfacht haben, und in Kambodscha hat sich der Preis für Reis verdoppelt.  Eine Schale Reis gilt bereits als Luxus, und die Schulspeisungen der Kinder wurden eingestellt.  In Haiti türmen sich, ähnlich wie in Italien, die Industriemüllberge in den Straßen  -  aber die Bevölkerung hungert, Reis ist unerschwinglich teuer geworden.  China hat sogar den Export von Reis bis auf weiteres beendet.  Eine ganze Reihe von Ländern seien bereits "an der Schwelle zu Hunger-Aufständen", melden die Nachrichtenmedien, und arte Info befürchtet schon jetzt "gewaltsame Unruhen mit weltweiten Folgen" (14.4.2008).  "Wie kann sich die Welt ihr Essen noch leisten ?", fragt dämlich wie so oft das ZDF (heute, 14.4.2008), und entblößt zugleich den Erfüllungszustand des Grads klinischer Verblödung durch den angehängten Ignoranzbeleg: "Diese Fragestellung überfällt die Welt unerwartet und plötzlich."

Unerwartet und plötzlich ? Nun, diese Fragestellung überfällt vielleicht einen vollständig ignoranten ZDF-Redakteur "unerwartet und plötzlich", aber nicht "die Welt"  -  die kannte das Problem seit Jahrzehnten, weiß um seine Ursachen und (Hinter-)Gründe und  hat oft genug davor gewarnt und gemahnt, es nicht in die Krise treiben zu lassen.  Und es muß wohl am bekannten "geistigen Isolationstank" der ZDF-Sendeanstaltswelt liegen, der seit mehr als dreißig Jahren keine kognitionsfordernden Informationen aus der Außenwelt nach innen und so in die Bewußtseine der Mitarbeiter dringen läßt, und durch dessen aseptische Sterilitätsschleuse nur gereinigte Ladungen von Nahrungsmitteln und garantiert geistfrei aufbereitete Tickermeldungen der "Fakten-ohne-Bedeutung"-Klasse durch- und bis in die Senderkantine und -studios kommen, um den laufenden Betrieb zu speisen. Und, natürlich, die Werbehonorare seiner Mitarbeiter durch gefällige, konsumwelttaugliche Sympathiewerte weiter aufwärts, in die Himmel der Supermarktnahrungs-Sphären kurven zu lassen.

Die Problematiken der weltweiten Lebensmittelproduktion aber, ihrer Grundlagen und Mißverhältnisse im Arme-Reiche-Länder-Warenverkehr sowie ihre biologischen, ökologischen und klimatologi-schen Grundlagen und Implikationen sind seit Jahrzehnten bekannt und sicher älter als der "unerwartet und plötzlich" um sein eigenes täglich Kantinenmenü bangende Tagesnachrichten-formular-Ausfüllredakteur der Deppenklasse, nur sein Sender hat es wohl geflissentlich und hartnäckig versäumt, darüber zu arbeiten und zu senden  -  und ihn wie auch die Welt darüber zu unterrichten.  Aber auch das war schon immer fördernd für die ungestörte Höherentwicklung der Preise. 

Im Konzert mit ihm tönt und kakophoniert es da plötzlich aus allen Kanälen und Redaktionsgesäßen: Die "industrielle Landwirtschaft" sei "an ihre Grenzen gestoßen".  Eine "radikale globale Agrarreform" wird gefordert.  Die landwirtschaftliche Nutzung soll plötzlich "Priorität vor Biosprit" bekommen, auch im Bereich der Wirtschaftshilfe für Drittweltländer, doch die EG will schizophrenerweise trotzdem den Anteil des Biosprits am Benzinverbrauch weiter auf 10% steigern (auch wenn dieser Zusatzanbau die Böden auslaugt und den Grundwasserspiegel für künftigen Lebensmittel-Anbau in unerreichbare Tiefen treibt).  Der Präsident des deutschen Bauernverbands, Sonnleitner, fordert sogar eine "bessere, professionellere Landwirtschaft", und meint damit die weitere Steigerung des konventionellen, Böden-erodierenden Turbo-Anbaus, und nicht etwa die Rückkehr zu gesunden, biologischen, ebenso ertragreichen, aber erd- und bodenerhaltenden und -fördernden Anbaumethoden, wie sie z.B. gerade in einem groß angelegten Projekt der Stadt Wien anschaulich gemacht und nachgewiesen wurden.  Und nur der ARD-Tagesthemen-Kommentator Stefan Nieman (NDR, 15.4.2008)) findet wenigstens ein paar klare, sachadäquate Begriffe zur "neu entdeckten" Problematik: Nennt es ein "Armutszeugnis" der Industrieländer, mit 1 Milliarde $  für die einheimische Agrarproduktion das Verhungern von 2 Milliarden Menschen in den Drittwelt-Ländern zu "subventionieren"!  Denn mit den Märkten für unsere Dumping-Preise wachsen schließlich auch die Gewinne unserer einheimischen Profiteure! 

Nur der unermüdliche, aber nie mehr als nur überhörte Rufer in den heutigen Äckern und künftigen Wüsten, Jean Ziegler, fordert in einem Drei-Punkte-Plan wieder einmal, was er und andere jahraus, jahrein und in vielerlei Hinsicht der Welt, ihren Politikern, ihren Nachrichtenformular-Ausfüllredakteuren und deren Publikum vergeblich ins Bewußtsein zu bringen versuchten:  1. Ein "Verbot der Agrarbrennstoffe" muß her.   2. Die Börsenspekulationen mit und zur Lebensmittelproduktion der Welt (Futures, etc.) sollten zumindest erschwert, wenn nicht unterbunden werden, um die Ernten nicht schon im Vorfeld von monetär-parasitären Zweibeinern schädigen und preislich verderben zu lassen.  Und 3. endlich die Subventionen der Erste-Welt-Länder für ihre Nahrungsmittelexporte zu beenden, um die Vernichtung der Landwirtschafts- und damit der Lebensgrundlagen in den ärmeren Ländern nicht noch katastrophaler, noch totaler werden zu lassen, zum Schaden letztlich  a l l e r  Erdenbewohner, sprich: zur inflationären Überhöhung aller Preise der immer knapper werdenden Lebensmittel für eine nicht absehbar lange Zukunft.  

Nur die, die direkt oder über ihre Aktien und Investitionsfonds an der menschlichen Nahrungsabhängigkeit verdienen und durch die Verknappung bei weiter wachsendem Weltbedarf immer reicher werden, müssen sich um ihre artgerechte und standesgemäße Verpflegung keinerlei Sorgen ergeben: Während bereits heute die meisten der Fangfischarten überfischt werden und in ihrem Bestand bedroht sind, entwickeln Firmen wie Aqua Orbis bereits patentierte Fischzuchtanlagen für den besonders bedrohten Stör, und bauen Aquakulturanlagen, sogenannte "Stör-Becken",  in Sachsen-Anhalt, den USA und in den Vereinigten Arabischen Emiraten, damit wenigstens weiterhin ausreichende Mengen an Kaviar zum Konsum verfügbar bleiben  -  2007 waren es bereits 60 Tonnen Störfleisch und vier Tonnen Kaviar.  Die gesellschaftliche "Elite", die der ganzen Problematik der sinnlosen Geldvermehrung auf Kosten aller realen Güter und Werte des Planeten enthemmt und zynisch zugrunde liegt, sie fördert und betreibt, muß ja zu allererst und weiterhin standesgemäß "in Brot und Futter" bleiben.  Es wäre schließlich nicht auszudenken, wenn die alte, bekannte Indianerprophezeiung tatsächlich wahr werden, eintreffen würde: "Wenn der letzte Baum gerodet, das letzte Wild erlegt, der letzte Fisch gefangen ist, dann wird der weiße Mann feststellen, daß man Geld nicht essen kann."  Auch das viele, viele Geld nicht, das die letzten Tonnen Stör und Kaviar noch eingebracht haben ? 

Denn nur um Geld geht es, das abstrakt-konkrete Halluzinosum einer enthirnten und entwerteten Weltgestaltungs- und -verwaltungsmaschinerie degenerierter Evolutionsaffen in Manageranzügen: Der IWF hat gerade den Schaden der Banken, der durch die Immobilienspekulationen in den USA, den Subprime-Markt und die Conduits der Risikostreuungs-Strategie weltweit entstanden ist, auf 945 Milliarden Dollar geschätzt.  Doch wie berichtet die deutschen Medien darüber ?  Versucht man, uns diesen gemeinhin für unvorstellbar gehaltenen Geldbetrag etwa zu veranschaulichen, indem man uns zum Beispiel vorrechnet, daß man mit diesem Geld, das jetzt den deutschen Steuerzahlern von ihren Politikern aus den Taschen und Geldbörsen gestohlen wird, um die Zocker-Schulden der Banker zu bezahlen, allen Rentnern, Arbeitslosen und ALG-II-Empfängern des Landes ein höheres Einkommen hätte bezahlen können, als es das derzeitige Durchschnittseinkommen eines Angestellten in Deutschland ist, und zwar für die nächsten zweihundert Jahre ? Zeigt man auf, wie viele Länder der dritten Welt man mit diesem Geld in florierende, selbsttragende Wohlstandsländern hätte verwandeln können, aus dem die Einwohner garantiert nicht mehr in die erste Welt flüchten würden, um der fremdverursachten heimischen Not zu entkommen ?  Oder einfach nur, wieviele fehlende Schalen Reis (siehe oben: Kambodscha) man mit diesem Geld hätte kaufen, wieviele Jahrtausende man die jetzt hungernden Schulkinder davon noch hätte ernähren können ? 

Aber nein, soviel Geist und Komplexität sind buchstäblich "undenkbar" für eine hohle deutsche Bildschirmleuchte!  945 Milliarden Dollar, das würde, wie die unterbelichtete Seite des ZDF daher aufgeregt-staunend zu melden weiß (heute-journal, 9.4.2008), "einen riesig hohen Dollarstapel ergeben, der bis ganz weit hoch ins Universum reicht", bis zum Mars etwa, oder so!  Bo-eyhh!  Bleibt nur noch die Frage nach der entscheidenden Information, die der Autor uns schuldig blieb, um die Sinnleere der Aussage und des auskunftgebenden Kopfs wenigstens mit der belanglosen Faktizität zu füllen, die ihr nach wie vor fehlt:  Ein Stapel aus  w e l c h e n  Dollar-Scheinen reicht so hoch ? Ein Stapel aus Tausend-Dollar-Scheinen ? Hunderten ? Oder wäre doch ein Stapel aus Zwanzigern nötig, um  -  "Bo-eyhh!"  -  so weit ins Universum hoch zu reichen ?

Wäre schon schön, wenn wir das noch wüßten. Um uns endlich ein Bild davon machen zu können, was soviel Geld "bedeutet". Wofür es steht. Was es wert ist.

Worum es, ganz einfach, hier wie überall auf diesem immer unrunder und katastrophaler durch den Kosmos eiernden Sonnentrabanten eigentlich (nur noch) geht!

 

 

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Lesen Sie zu diesem Thema auch mein Gedicht "KOCH-STUDIO"

(aus dem Band "GEGENGEDICHTE") über:

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E-CLIP 17

 
 
EIN ZIPPO FÜR PEKING
 
 

Der Boykott der Olympischen Spiele in China wäre für ihn wie "ein Schlag ins Gesicht", beklagt sich der deutsche Hammerwerfer Markus Esser, laut SPIEGEL  -   und denkt offenbar keine Sekunde darüber nach, daß seine Teilnahme nicht nur eines, sondern gleich beide seiner Beine in den chinesischen Polizei- und Militärstiefeln bedeuten würde, die täglich in viele tibetischen Gesichter und andere Körperteile treten. Oder hat ihn der SPIEGEL nicht vollständig zitiert ?

Wenn ihm angesichts des massiven Polizeischutzes, unter dem allein die Übergabe und der Lauf der olympischen Fackel schon in westlichen Ländern stattfinden mußte und weiterhin muß, und angesichts der Bilder eingekerkerter Mönche, blutiger Gesichter und lebloser Körper von friedlichen, nur ihr freies Daseinsrecht fordernden Menschen in den Straßen Tibets nicht die Lust vergeht, unter weitaus massiverem Militär- und Polizeischutz und -druck in Peking seinen Hammer zu werfen, um Mutti, Papi, Nachbarn, Freunden und Bekannten und der ganzen Welt endlich zu zeigen, was er so lange geübt und gelernt, wofür er so viele Übungsstunden auf Kino, Kneipe und Konzertpop verzichtet hat und was ihn endlich bekannt und reich und beliebt und zum Helden von Peking und das alles machen könnte, dann leidet er unter demselben defizitären Bewußtseinsstrukturmangel mit Fehlgewichtung aller Faktoren, der auch die Funktionäre der 205 nationalen olympischen Kommittees kennzeichnet, die diesen Boykott gerade einstimmig abgelehnt haben.

Ein Bewußtseinsstrukturmangel mit Fehlgewichtung aller relevanten Faktoren eines für ein würdiges Menschenleben auf einem menschenwürdigen Planeten notwendigen Welt- und Menschenverständnisses, der unsere Zeit mit ihrem Werteverlust und Halluzinationsglamour des Oberflächlichen und Egomaterialismus so kennzeichnet, zugrunderichtet und in die Katastrophen führt, die täglich massiver an den idyllischen Innenwelt-Blümchentapeten des Ausblendungsbewußtseins rütteln, zerren, und sie zweifellos irgendwann in Brand setzen werden  -  dann, wenn es für jede Umkehr, Umorientierung und Kursänderung längst zu spät sein wird.

Und wenn "die größte Sorge" des Vizepräsidenten des deutschen IOC, Thomas Bach, angesichts der wunderbaren und sich weiter vermehrenden weltweiten Proteste und Demonstrationen gegen die brutale Unterdrückung und Kulturvernichtung des tibetischen Volkes ist, "daß Gewalt sich fortsetzt", dann meint dieser geistlose Festbankett-, Siegerehrungs- und Sponsorparty-Teilnehmer ebenso verblümt wie schamlos die Proteste am Rand des Fackellaufs  -  und nicht etwa die Ereignisse in Tibet und China;  meint die wachen und vernunftbegabten Zeitgenossen, die noch zu eigenem Denken und verantwortlichem Handeln in der Lage sind   -  und nicht etwa die skrupel- und gewissenlosen Militär- und Polizeiterroristen, denen er und seine Kollegen mit ihrer Olympiateilnahme die Aureole  des Ehrbaren zu verleihen  gedenken, um  in deren Schein das Blut der Opfer und das Leid der Entrechteten buchstäblich auszublenden.  

Am 7.4.2008 gegen 17.00 Uhr wurde in Paris der Fackelllauf mit der olympischen Flamme endlich abgebrochen, nachdem die Flamme schon dreimal, "aus technischen Gründen", gelöscht werden mußte, um sie dann endgültig nur noch per Bus an ihr Ziel zu bringen, zum Weitertransport in die USA.  Ist diese Flamme nicht längst verlöscht, im buchstäblichen wie im übertragenen Sinn ?  An ihrer Stelle brennt längst die Flamme der Vernunft und Verantwortung im Geist, die auf das wirklich wichtige Welt-Geschehen in einem Land hinweist, das seine Häßlichkeit mit dem naiven Lametta-Dekor von "friedlichen Sportwettkämpfen" zur internationalen Schönheit aufzubrezeln gedenkt.  Schon am Tag zuvor, am 6.4., war das olympische Feuer in London, wie bereits am 31.3. bei seiner Initialzündung in Griechenland, Gegenstand demonstrativen Protests und berechtigten Aufbegehrens von Menschen, die sich nicht abfinden wollen mit dem heuchlerischen Idyll "friedlicher Spiele" in einem der hemmunglos-grausamsten und barbarisch-rechtsfeindlichsten, im Inneren unfriedlichsten und gewaltstaatlichsten Länder dieser wirtschaftlich und informatisch globalisierten Erde, so wie die internationale Liga der charakterlosen Politiker und Wirtschaftsprofiteure es, zugunsten ihres menschenverachtend wertefreien Abzocker- und Bereicherunginteresses als "Wirtschaftsideologie",  seit Jahrzehnten mehr oder minder bedenkenlos und täglich erneuert tun und treiben.

"Globalisierung", die sich nur als planetarische Ausdehnung des Profitkapitalinteresses versteht und nur so betrieben wird, hat nun einmal, im Gefolge der informationstechnologischen Entwicklung, als "unangenehme Nebenerscheinung" die Globalisierung des Geisteshorizonts aller Menschen und Völker, gleich welchen Entwicklungs- und Bildungsstandes, die Globalisierung der Information und der Medienverfügbarkeit mit sich gebracht, und die wirkt durchaus, und ebenfalls im globalen Maßstab, bewußtseinsbildend, also Despotie-, Unterdrückungs- und Kapitalausbeutungs-kritisch bis -feindlich. Regime und politische Systeme, die meinen, ihr heimisches Herrschafts-Süppchen auf der großen Flamme weltweiter Profite und Handelsgrundlagen kochen zu können, ohne selbst ins Visier kritischer Analysen und Hinterfragungen, und damit Ansprüchen und Forderungen eines besseren Weltverständnisses zu kommen, werden so, ganz schnell und immer häufiger, massiver eines Besseren belehrt werden. Und das  (im Unterschied zu Klaus Wowereits und anderer Bekenner Schwulsein, das für jeden außer für sie selbst ziemlich belanglos, wenn nicht scheißegal ist)  "ist auch gut so"!

Der hanebüchene ideologisch-historische Irrwitz, ein brutales und rücksichtsloses Diktaturregime ohne soziale Strukturen und Komponenten, aber sich mittlerweile weidlich an kapitalistischen und marktmechanistischen Ausbeutungspraktiken nährend und stärkend, als "kommunistisch" zu bezeichnen und weiter betreiben zu wollen, ist geradezu grotesk, und fände dieser Irrwitz nicht in China statt, wäre er längst von inneren wie äußeren Entwicklungen gestürzt und hinweggefegt worden. Nur in einer seit Jahrtausenden unreformierten, traditionell konfuzianisch-diktatorischen, also obrigkeitsstaatlichen Kultur- und Selbstverständnismentalität des Volkes, das sich "natürlicherweise" als "Untertanen" in der Hand und im Geschick von "Herrschern" wechselnder Macht und Prägung begreift, ist solch ein absurdes Konstrukt eines Staatswesen überhaupt möglich und denkbar  -  auch wenn diese jahrtausendealte konfuzianische Weltperspektive manchen Weisheitsaspekten des Denkens ihres legendären Urhebers Kungfutse längst nicht mehr gerecht wird. Die Alternative eines liberalen, an höheren Geist- und Weisheitsprinzipien orientierten philosophischen Weltverständnisses und Geisteslichts wie des Tao und seiner verschiedenen Ismen jedenfalls hatte in der chinesischen Geschichte nie mehr als nur einen kurzen Herzschlag lang die Chance, sich gegen den Despotismus durchzusetzen und zu behaupten, und wurde immer, wie auch heute im Fall der völlig unbedarften und harmlosen, privat-spirituellen Falun Gong-Sekte wieder, massiv und brutal bekämpft, unterdrückt, verhindert  -  und ausgelöscht. 

Dabei hat schon der Urahn aller chinesischen Despoten, der weise Konfuzius selbst, in einem seiner Kommentare zum taoistischen I Ging, das Schicksal solcher Führer, wie sie heute wieder die Staatsspitze seines Landes verunstalten, unzweideutig prognostiziert:  "Schwacher Charakter bei geehrter Stellung,  geringes Wissen und große Pläne, kleine Kraft und schwere Verantwortung werden selten dem Unheil entgehen." 

In meinem "I Ging / Das Buch der Wirklichkeit"*  steht als "Urteil" (zur Neun auf sechstem Platz des Hexagramms II/17 - "Das Gericht") über solche Verhältnisse und ihre Urheber und Machthaber:  "Wer das Unrecht verewigen will,/ dem droht ewiges Leid./ Wer nicht zur Einsicht kommen kann,/ den besiegt die kosmische Vernunft,/ um Platz zu schaffen/ für ein unverbrauchtes Gemüt."  Und das "Orakel" zu diesem Hexagramm lautet:  "Lüge und Irrtum setze in Brand:/ Im Licht ihrer Flammen/ offenbart sich den Menschen die Wahrheit./ Und dulde keinen Widerspruch./ Alle denkenden Wesen des Universums,/ auf allen Ebenen der Wirklichkeit,/ kämpfen an Deiner Seite./ Für Licht/ und Wahrheit/ und Gerechtigkeit,/ die Grundlagen kosmischen Lebens."

Die olympische Flamme, die des Geistes freier und friedlicher Spiele,  ist längst, und nicht erst seit dem grotesken Schmierentheater in den Straßen von Paris, für diese Spiele ausgetreten und verlöscht  -  ganz gleich, welche Fackel am Ende des Laufs, irgendwann am 8. August 2008, in Peking ankommen und in die Schale geworfen wird!  Was aber bleiben und weiter hell lodern soll und wird, ist das Feuer des Protests und des Widerstands!  Es muß  nach China  getragen, und mit ihm müssen, unübersehbar und unausblendbar für die ganze öffentliche Medienwelt, die Masken und Schleier des Staatszirkus von freien und friedlichen Spielen entzündet werden und in Flammen aufgehen, in ihrem Lodern die Einführung und Achtung der Menschenrechte und die Beendigung der widerrechtlichen und barbarischen Besetzung und Unterdrückung Tibets gefordert und durchgesetzt werden!  

Die olympische Flamme in der Schale von Peking kann mit jedem Zippo angezündet werden, made in China oder elsewhere.

Die Flamme des Geistes der Freiheit, des Friedens und der Menschenrechte aber soll nicht nur entlang des Weges der Freiheitsfackel brennen, lodern, ihr Licht verbreiten!  In ihrem Schein sollen die chinesischen Führer und Machthaber eine ganze Olympiade lang vor allen Kameras der Welt zorn- und schamrot verglühen  -  und am Ende machtlos,  zu Asche werden!

 

So sei es  -  und so soll es sein!

 

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* N.A. Eichler "Das Buch der Wirklichkeit", Das I Ging des kosmischen Zeitalters  (Papyrus-Verlag 1983 / Rowohlt Verlag 1985)

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E-CLIP 16

 
 

G A S K A M M E R N

F Ü R   T I B E T !

 

Das IOC erwartet ca. 200 Millionen US-Dollar Umsatz von den diesjährigen Olympischen Spielen in China. Das sind 200 Millionen gute Gründe, die Spiele nicht abzusagen, und weiterhin davon abzusehen, die Welt wieder auf ihre Füße der Vernunft und des richtigen Weltverständnisses und richtiger Bewußtseinshaltungen und -orientierungen zurückzuführen, der geistigen und körperlichen Gesundheit der Weltbevölkerung zuliebe: Daran zu erinnern, daß freie Spiele von freien Menschen und ihrer Sportler nur in einer freien Welt, auf dem Boden freier Staaten und Gesellschaften, daß gesunde Spiele nur in einer gesunden Geisteshaltung und -verfassung, auf dem Boden gesunder gesellschaftlicher Verfassungen und Seinsbedingungen des Menschen möglich sind. Nach Adornos Erkenntnis, daß es "nichts Richtiges im Falschen" geben könne, so können auch keine freien Spiele von freien Menschen unter unfreien Bedingungen in einem unfreien Land, keine menschenwürdigen Veranstaltungen in einem unmenschlichen Staat, keine Menschenrechts-Olympiaden in einem Unrechts-Regimeland stattfinden. So einfach ist das.

Was versteht denn, angesichts des nun schon über 50 Jahre andauernden "kulturellen Völkermords" (Dalai Lama) an Tibetern, um den sich die Welt nach wie vor weniger kümmert als um die Eisbären in der Arktis, der IOC-Präsident Rogge unter seinem heuchlerischen Geschwafel, daß "...die Spiele in einer friedlichen Atmosphäre stattfinden" sollen, oder Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB), darunter, daß "...die Olympische Bewegung sich zur Wahrung der Menschenrechte  bekennt", wenn Olympiaden in Ländern und Staaten veranstaltet werden, die genau diese Menschenrechte mit Füßen treten ? "Hätte man die Spiele nach dieser Logik auch Chile unter Pinochet geben können ?", fragt die Frankfurter Rundschau noch viel zu moderat und verständnisvoll, und: "Wie kommt es zu der absurden Behauptung, man bewege sich bei Olympischen Spielen nicht in der Sphäre des Politischen ?"

Das Geschäft, das Geld ist stärker, und längst der einzige verbliebene Maßstab, der einzige Orientierungshorizont, das einzige Pardigma und der einzige "Wert" einer in totalem kapitalistischen Geschäfts- und Gewinnrausch degenerierten, "globalisierten" Weltbetrachtung und -kultur so gut wie aller Völker und Nationen. Alles andere  -  Gesellschaftsethik, Menschenrechte, Friedenskultur  -  sind nichts als Heuchelei, "Integritäts"-Fassadenpflege und sinnleere Hülsenbekenntnisse ebenso korrumpierter wie kleingeistiger und kleinmütig-schizoider Funktionäre und Politiker, die eine längst ausgehöhlte und substanzlos gewordene ethische Welt- und Menschenbetrachtung auf allen Ebenen und Feldern nur noch zynisch verbalisieren und "rationalisieren", also dem doofen "Volk" als legitim und/oder notwendig "verkaufen" -  de facto aber über jede Praxis ihrer Mißachtung nicht nur hinwegsehen, sondern ihr zunehmend den legislativen Boden und Entfaltungsraum verschaffen, den eine/jede unmenschliche, asoziale, despotische und rechtlose Gesellschaftspraxis nun einmal braucht.

Wenn ein Thomas Bach vom Deutschen Sportbund hirnlos faselt, "...im übrigen waren Boykotte immer von besonderer Erfolglosigkeit gekrönt", und DOS-Vesper ergänzt, daß "unseres Erachtens ein Boykott keinen Sinn hat, weil er den Menschen nicht hilft", dann sollten beide nochmal in einer Grundschule kausaler Logik ein paar Nachhilfestunden absolvieren: Das Adeln menschenrechtsfeindlicher Systeme und politischer Regime durch die Strahlkraft der Olympischen Würdigung ist selbst ein Vergehen, eine inakzeptable Propaganda-Hilfe für das Regime und Parteinahme gegen die von ihm unterdrückten Menschen, also eine Mittäterschaft im permissiven Sinn  -  ist eine viel zu bedeutende, der passiven Mittäterschaft schuldige Affirmation solcher Regime und ihrer Verbrechen!

Es geht  nicht darum, den unterdrückten, mißhandelten, entrechteten Menschen unmittelbar "zu helfen": das liegt außerhalb des Wirkungsbereichs von kulturellen Veranstaltungen und Landesgästen.  Es geht darum, ihre Unterdrücker, Mißhandler, Entrechter nicht zu adeln, zu hofieren, zu "sanktionieren" und aufzuwerten.  Es geht darum, den Menschen mittelbar zu helfen, indem man eben dem Land fernbleibt, es in seiner Verfassung und seinem Verhalten zurückweist und ablehnt  -  und das tut ein Boykott, eine Olympiade-Verweigerung auf eine schmerzhafte und empfindliche Art und Weise sehr wirkungsvoll: Er straft ein System, ein Regime, eine Diktatur durch den Entzug und dieVerweigerung seiner Würdigung als akzeptabel, als menschenwürdig, als legitim und tolerierbar!  Er verweigert ihm die Anerkennung, legitim und tolerierbar, hofierbar und unterstützenswert zu sein!  Und für ein dermaßen unverblümt-verlogenes Unterdrückungsregime wie das gegenwärtige chinesische ist die "härteste aller Maßnahmen" (Jörg Schönenborn, ARD-Presseclub), der Totalboykott, wenn nicht sogar die Absage der Spiele, nur das denkbar harmloseste Minimum  -  die bescheidenste aller Maßnahmen, wenn schon keine UNO-Sanktionen und Völkerrechts-Tribunale und -Gerichte denkbar und möglich erscheinen, obwohl sie längst notwendig und überfällig wären!

Und so bleibt mir nichts, als die chinesische Regierung aufzufordern, endlich konsequenter zu sein in ihrem aufrechten Kampf für ein befriedetes Tibet: Bauen Sie endlich Gaskammern und Konzentrationslager in Tibet, in denen widerspenstige Tibeter und ihre Unterstützer zur vernünftigen Umerziehung einquartiert und angemessen behandelt werden können! Montieren Sie über den Eingang dieser Lager die hoffnungsvoll-frohe Botschaft: "Gehorsam macht frei!", und nennen Sie die Lager: "Oasen des himmlischen Friedens"!  Das gäbe endlich auch dem IOC und den teilnehmenden Sportnationen die Möglichkeit, ihrerseits konsequenter zu sein und die Spiele in China für so lange Zeit abzusagen, wie Tibet noch unter chinesischer Fremdherrschaft und Unterdrückung gehalten wird!  Tragen Sie endlich etwas zur Klärung der Situation und Sachverhalte bei  -  die weltlichen Funktionäre und Politiker sind zu einer klaren Wahrnehmung und politischen Haltung, wie immer in der langen dunklen Geschichte der Politik dieses Planeten, nicht ansatzweise in der Lage!

Denn wenn die Politiker der Welt, und spezifisch auch die Funktionäre des IOC, eines aus der Geschichte des Dritten Reichs ja angeblich gelernt haben, dann das: Daß die Olympischen Spiele niemals in Deutschland stattgefunden hätten, wenn die Realität der KZs und der Judenvernichtung schon bekannt gewesen wäre!

Deshalb geben Sie, ehrenwerte und hofierungswürdige Führer des chinesischen Staats, ihnen bitte die Möglichkeit und Gelegenheit, dies in Ihrem Fall, anhand Ihrer konkreten Sachlage einer gegebenen weltpolitischen Realität, hier und heute und endlich einmal in der langen, von düsteren politischen Realitäten und Verfehlungen durchzogenen Weltgeschichte, ein einziges Mal nur, unter Beweis zu stellen!

 

 

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