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日志


Advents-Edition 2008 - NEUES VOM RAUMSCHIFF ERDE

 
 

 

 

Advents-Edition 2008:

NEUES VOM RAUMSCHIFF ERDE

Eine Textoper in sieben Klangbildern

 

Allen Freunden meiner Literatur, meiner Sprach-, Bild- und Ton-Kunst und meines Blogs widme ich diesmal eine absolute Rarität als Angebot (und wer weiß, ob und wann wieder einmal): Eine Faksimile-Edition meiner legendären „Text-Oper in sieben Klangbildern“ von 1975: „NEUES VOM RAUMSCHIFF ERDE“, die von den Okkultmafia-gesteuerten Medien bis heute unterschlagene „Mutter“ und vielkopierte, nie aber auch nur annähernd erreichte Erfindung und Vorbild/Vorlage der in den letzten Jahren auf- und in Mode gekommenen Gattung „Poetry Slam“.  Die Original-Cassetten-Edition der ersten Auflage, mit dem vollständigen Original-Textbuch von 1975 (64 S., illustriert) und einer 90-Min.-Cassette, in der damals erschienenen Vortrags-/Soundtrack-Fassung neu faksimiliert, mit neuem Einband und Cassetten-Emblem ausgestattet, als kleine, feine, einmalige Sonderauflage  -  jedes Exemplar einzeln im Einband nummeriert und handsigniert !

Damit nicht genug: Zu jedem Exemplar gehört eine speziell für diese Ausnahme-Edition angefertigte Grafik, die eine Schlüsselstelle (den Höhepunkt) der Text-Oper illustriert  -  als Dreifarben-Linoldruck (Gouache) auf Büttenpapier, in derselben limitierten Auflage und ebenfalls einzeln nummeriert und handsigniert.  Format: 21,0 x 23,5 cm.

Und wie es sich für eine anständige Advents-Edition gehört, beträgt die Auflage dieses besonderen Pakets genau 24 Exemplare  -  für jeden Tag des Adventskalenders ein Exemplar, von Nr. 1/24 bis 24/24!

Für sich reservieren können Sie einzelne Exemplare (nur eines pro Haushalt) ab heute! Wenn Sie also eine bestimmte Nummer haben möchten, melden Sie sich möglichst frühzeitig dafür an – die einzelnen Exemplare werden ohne Ansehen der Person nach Bestelleingang reserviert und verkauft.

Fotos dieser „Advents-Edition 2008: NEUES VOM RAUMSCHIFF ERDE“ und ihrer Ausstattung sehen Sie am Fuß des Blogs (sowie unter „Fotos“, s. Kopfleiste).

Der Preis ? Ach ja, der Preis: Normalerweise, als seltene, bibliophile Faksimile-Edition, könnte sie leicht € 78,-- kosten, vielleicht auch € 48,--, und wenn sie günstig wäre, € 38,--! Wie es sich aber für eine Sonder-Edition für die besinnlichen Wochen des Jahres gebührt, gehörte sie eher verschenkt als verkauft    was aus leicht nachvollziehbaren Gründen nicht praktikabel wäre.  Deshalb verschenken Sie sie lieber, und ich komme Ihnen mit einem symbolischen Preis von € 24,-- (inkl. Versand) dabei weitestgehend entgegen!  Eine steile Wertsteigerungs-Karriere hat diese „24 für 24“-Auflage ohnehin mit Sicherheit vor sich!

Schicken Sie mir deshalb baldmöglichst, am besten noch heute, eine Mail mit Ihrer Bestellung: artshop@online.ms.  Sie erhalten umgehend eine Bestätigung  -  oder aber die Mitteilung, daß Ihre Wunsch-Nummer schon vergeben ist, mit einigen vorläufigen Alternativ-Vorschlägen.

Aber auch für die gilt: Der erste Besteller ist der Gewinner!

Der Versand erfolgt innerhalb von drei Tagen nach Bezahlung an die von Ihnen gewünschte Adresse – und wenn Sie zur Signatur eine Widmung wünschen, geben Sie diese bitte bei der Bestellung mit an.  Sie kostet nichts  -  ich behalte mir lediglich (im Ausnahmefall) die Ablehnung eines Textes vor.

Mit dieser kleinen, großen „Advents-Edition 2008: NEUES VOM RAUMSCHIFF ERDE“  sind Sie dann am Ende eines turbulenten Krisenjahres nicht nur für viele hoffentlich besinnliche und bereichernde Stunden dieser Vorweihnachtszeit bestens ausgestattet  -  sondern auch für die bevorstehenden, kaum positiver zu erwartenden Jahre der unmittelbaren Zukunft.  Das jedenfalls wünscht Ihnen

Ihr, euer  -  aber längst nicht jedermanns

N.A. EICHLER

 

P.S.: Wenn Sie schon mal die Lektüre des Textes, ohne Vortrags- und Klangwelten,  genießen wollen, dann finden Sie ihn wie bisher und weiterhin unter: http://eichlerblog.wordpress.com/neues-vom-raumschiff-erde.

 

 

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LESEN SIE AUCH DAS LITERARISCHE ADVENTS-ZITAT DES JAHRES 2008 ÜBER:

http://tinyurl.com/5mtfqe

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KO(S)MISCHE ZEITEN 11

 
 
 

WORLD OF WARCRAFT,

ROT-WEISS

 

Ferrero hatte im September noch nicht seine Sommerpause beendet, da tönte schon das erste amerikanische „Ho-Ho-Ho“ eines Reklame-„Santas „ durch die Radiosender, für einen Möbelhändler, der unbedingt der erste sein wollte beim massiven Brainwash-Angriff auf unsere geistige und seelische Gesundheit und unsere einheimische Weihnachtskultur!  Und diese Attacken auf unser Empfinden und unser Weihnachtskultur-Weltbild setzen sich seither immer penetranter und massiver fort, mit dauerklingelnden Cola-Truck-Glöckchenketten, diversem „Driving home for Christmas“-Südstaatensong-Genöle von Bekleidungshändler-Reklamen und einem Meer an hirnrissigen „Santa“-Sockengalerien an ebenso hirnrissigen „Santa“-Kaminen, die in unseren Breiten keiner zuhause hat.  Als ob tatsächlich alle Europäer, insbesondere die deutschen, die letzten drei Monate des Jahres auf der Route 66 unterwegs wären, um am Heiligabend die Cowboystiefel auszuziehen und die Socken zum Trocknen über den Kamin zu hängen    bis zum noch hirnrissigeren „Santa“-Auftritt am Heiligabend!  Die  Pilgerväter müssen damals bei ihrer Auswanderung nach Amerika im Lauf der strapaziösen Überfahrt vergessen haben, daß an Heiligabend das Christkind kommt, und nicht der Weihnachtsmann;  daß der seinen ersten, einzigen und letzten Auftritt am 6. Dezember zu haben hatte  - und auch das nicht mit Socken am Kamin, sondern mit Stiefeln, die am Vorabend zum Befüllen vor die Tür gestellt wurden. Und so fehlt den dementen, Lichterketten-bekränzten Eigenheimen und Sozialwohnungs-Balkonen (s. Foto-Serie am Fuß des Blogs) mit ihren Santas und Santas und Lichterketten und Santas und Lichterkugeln und Santaschlitten nur noch die Stars-and-Stripes-Fahne, um das ganze Idioten-Spektakel richtig zu etikettieren  -  der „Geist“ der einheimischen Weihnacht ist ohnehin längst ins Exil geflüchtet (wohin allerdings, und ob man ihn zurückholen könnte, das bleibt ebenso indizien- wie haltlose Spekulation).

Der hochgradig kriminellen, unsäglich-debilen Okkult-Mafia, die das kulturelle und gesellschaftliche Leben „von innen“ und außen in allen westlichen Gesellschaften längst umfassend steuert (vor allem mit den ebenso primitiven wie wirkungsvollen Mitteln des Kapitals, das sich jeder demokratischen Legitimation entledigt hat und mehr und mehr selbst als Macht agiert, und ihrer naiv-verblendeten Handlanger und Marionetten in allen Medien und Kanälen), ist dies mehr als nur lieb und recht.  Es entspricht ihrer erklärten Intention und Absicht der totalen Zerstörung aller christlich verwurzelten und aussagefähigen Kulturformen und planiert so den Weg für die Desorientierung der Menschen, die ihnen so leicht und willenlos zum Opfer fallen, ihrer „Herrschaft“, orientierungsberaubt, mühelos „zufallen“  -  in ihrem kranken, pseudo-„kosmisch“-schwarzmagischen Sinn und Interesse.

Wen wundert da noch die Kulturdemenz, die das beliebige, hysterisch und total amerikanisierte Plastik-Konsumrausch-„Xmas“ der Profitgierigen auch hierzulande längst in allen Köpfen an- und eingerichtet hat, und daß die, die sich noch an die Zeit der letzten vier Wochen des Jahres als wahre Besinnungs-Weihnachtszeit im europäisch-entspannten, unaufgeregt-meditativen Sinn „von früher“ erinnern, es immer schwerer haben, sich diesen militanten Attacken auf ihre geistig-kulturelle Gesundheit und ihr Jahresrhythmik-Wohlbefinden zu entziehen  -  sich den wirklich ruhigen, besinnlichen Weihnachtsmonat vom 1. bis 24. Dezember und danach bis zum Jahreswechsel zu bewahren.

Die „World of Warcraft“ ist längst in unsere Realwirklichkeit eingebrochen und verwüstet unsere Kulturlebens-Landschaften  -  weiß-rot bezipfelt und mit Glöckchenband an der Tannenzweig-geschmückten Renditekeule.

Ho-Ho-Ho!

 

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GEGENGEDICHTE

 
 
 
 

ADEPTENKOTZE

 

 

                                            Verdunkle halt  deinen Himmel,

                                            Gott, mit scheinbedrohlichen

                                            Wolkenfarcen,

                                             reiß, wie ein Kleinkind

                                             den Butterblumen, Bäumen

                                             und Bergen die Köpfe ab:

                                             Du mußt mir die Erde

                                             doch lassen, und mein Haus,

                                             das du nicht gebaut hast,

                                             und mein Leben, meine

                                             Freiheit, um die du mich

                                             beneidest.

 

                                             Ich kenne nichts Ärmeres

                                             unter der Sonne als euch,

                                             Götter! Erbärmlich

                                             ernährt ihr euch

                                             von Kirchensteuern

                                             und Gebetsgestammel,

                                             „Götter“!

                                             Und würdet zugrunde gehen,

                                             gäbe es nicht ein paar

                                             Kinder und geistige Bettler,

                                             hoffnungsvolle Idioten.

 

                                             Als ich noch ein Kind war und

                                             noch nicht wußte wie

                                             man das Leben versteht,

                                             blickte ich durstig zur Sonne,

                                             als ob da oben ein Ohr wäre,

                                             meinen berechtigten Anspruch

                                             zu hören, oder ein Herz,

                                             das liebt und gerecht ist

                                             wie meines.

 

                                             Aber wer half mir im Kampf

                                             mit den Monstern der

                                             Menschenwelt ?  Wer rettete

                                             mich vor ihren Zähnen,

                                             bewahrte mich vor ihrer

                                             Sklaverei ?  Habe ich das

                                             nicht alles selbst tun müssen,

                                             getrieben vom Pulsschlag

                                             meines Herzens ?  Und schlägt

                                             es nicht immer noch viel zu

                                             mächtig und stark, als daß

                                             ich mich betrügen lassen

                                             sollte, und mich bei dem

                                             da oben bedanken ?

 

                                              Ich soll dich ehren ? Wofür ?

                                              Hast du je einem Leidenden

                                              die Schmerzen gelindert ?

                                              Hast du je einem Ängstlichen

                                              die Stirn gekühlt ?

                                              Hat nicht die Zeit

                                              und ihre Wiederholung durch

                                              viele Geburten und Tode

                                              mich zum Mann gemacht,

                                              und meine Vorfahren auch,

                                              und deine ?

 

                                               Oder meinst du, ich müßte

                                               das Leben hassen,

                                               in die Einsamkeit fliehen,

                                               weil nicht alle

                                               Träume von Glück, von

                                               Schönheit und Gerechtigkeit

                                               sich erfüllt haben ?

                                               Meinst du, ich soll

                                               für deine Fehler büßen,

                                               an deiner Schöpfung Mängel

                                               wund werden und verzweifeln ?

 

                                               Hier stehe ich. Forme Götter

                                               und Menschen nach meinem Bilde,

                                               eine Generation, die mir

                                               gleich ist, die leidet,

                                               und weint, und genießt,

                                               und sich freut, und dich

                                               mit jeder Faser des Herzens

                                                verachtet, ganz so

                                                wie ich.

 

 

 

N.A. EICHLER

(1981 - nach J.W.v.Goethe: „Prometheus“)

 

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OUTLOOK - ELECTION CAMPAIGN 2012

 
 

 

 

THE EVENT

(PRESS REVIEW)

 

 

 

 

 

“Amerika im Koma!”

(Philadelphia Express)

 

* * *

 

„Alle Meinungsforschungsinstitute waren sich einig, daß Obama mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt werden würde. Ein psychopathischer Rassist konnte das offenbar nicht ertragen.“

(Washington Post)

 

* * *

 

„Aus dem Sumpf des amerikanischen Rassismus, der nichts zu lernen bereit ist.“

(TIME Magazine)

 

* * *

 

„Kein amerikanischer Präsident kann ein Amtsleben lang in einem Obamamobil durch sein Land fahren.“

(CNN)

 

* * *

 

„Die schwärzeste Stunde für Amerika seit dem 22.11.1963.“

(Chicago Daily News)

 

* * *

 

Unter dem Laken friert die Angst.“

(The New Yorker)

 

* * *

 

„Alles schien so hell und klar. Und jetzt ist alles in Dunkelheit gehüllt.“

(Los Angeles Times)

 

* * *

 

„Dallas 2.0.“

(Dallas Chronicle)

 

* * *

 

“Ground Zero 2.0.”

(Denver Mail)

 

* * *

 

„Quo vadis, America ?“

(Newsweek)

 

* * *

 

„Sind Niederlagen die letzten amerikanischen Perspektiven ?“

(The Observer)

 

* * *

 

“Ist Gott wirklich Amerikaner ?”

(Seattle Review)

 

 

 

 

Siehe: Photo-Album "ELECTION CAMPAIGN 2012"  am Fuß des Blogs!

Lesen Sie hierzu auch das Amerika-Gedicht von Lawrence Ferlinghjetti unter:

http://eichlerblog.wordpress.com/ich-warte

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ELECTION SPECIAL - 11/4

 

 

CONGRATULATION$!

 

Amerika hat gewählt – und alle, die meinen, „richtig“ gewählt zu haben, sehen einen offenen Horizont, erhoffen sich die neuen Perspektiven, die ein Personalwechsel an der Spitze der wichtigsten Nation des krisengeschüttelten Planeten mit sich zu bringen und eröffnen verspricht, wenn man sie nur, mangels Alternative, hartnäckig, wundergläubig und sehnsüchtig genug in ihn projiziert.  Erwartungsgemäß ist Barack Obama als Gewinner aus dieser Wahl hervorgegangen, und nun wird seine Version der Kurskorrektur zur Fortsetzung des „amerikanischen Traums“ an der Unzulänglichkeit ihrer allzu simplen Vorstellungsmuster für eine hochgradig komplexe Realität zu scheitern sich exhibitieren dürfen.  Middleclass-Daddy wird auch weiterhin, auf lange Sicht, nicht mehr mit den Taschen voller funkelnder Silberdollars nach Hause kommen. Vielleicht nie wieder. Und der „amerikanische Traum“ war und ist nun mal, schon lange und heute ausschließlicher denn je, einer der käuflichen Wunscherfüllung und Verwirklichung    nicht ein philosophisch-ontologischer. Auch wenn Barack Obama in seiner Wahlnachts-Rede genau diese höheren Ideale des "amerikanischen Traums" wiederzubeleben und wieder mit Inhalten zu füllen versprach. 

Wenn der Hoffnungs-Party-Rausch der Wahlergebnis-Ballnacht mit seinen vollmundigen Versprechen und Horizonteröffnungen vorbei, die Ernüchterung des nächsten Morgens eingetreten ist, wird ganz schnell das idiomatisch-nüchterne „business a usual“ den bisherigen Alltag wieder herstellen – und die marginalen Justierungen an den alten Kursverläufen des Weltgeschehens die neuen, unreflektierten Probleme mit sich bringen, die ein unzulängliches Weltbild und –verständnis, wie es auch diesen „neuen“ Präsidenten, zumindest außenpolitisch, wieder charakterisiert,  zwangsläufig mit sich bringen und gebären muß.

Und so bleibt uns ohnmächtigen Zeugen und Vollzugsopfern der Folgen dieser Unzulänglichkeiten derer, die, wenn nicht von größerer Perspektive, so doch verständiger und verantwortlicher zu sein hätten in ihrer Vermessung der Gestaltungsmöglichkeiten von Realität, nichts als die Hoffnung auf einen möglichst raschen Zuwachs dieses fehlenden Verständnisses, des allzu begrenzten Geisteshorizonts. Die Hoffnung  -  und das Warten. In Amerika, dem Land dieses neuen Präsidenten, ebenso wie in der gesamten,  mitbetroffenen internationalen Um-Welt des Planeten.

Ob dieses Warten allerdings immer mehr den Beckett’schen Charakter des absurden, weil  sinnlosen Wartens auf einen nicht existenten Godot annimmt, oder einen visionären Silberstreifen am Horizont nicht aus dem Blick verliert, um irgendwann doch wieder auf ihn zusteuern zu können, so wie es Lawrence Ferlinghetti vor Jahrzehnten (auf Amerika bezogen, aber mit universell-planetarischer Bedeutung und Relevanz) skizzert hat, ob das erwartete Wunder in der heutigen Zeit, gegen den mediengewalttätigen Rock-Bottom-Geisteshorizont des sich für (all)mächtig haltenden „Affen im Business-Anzug“-Manager-Materialismus der kapitalistischen Weltherrschaftswirtschaft, überhaupt noch als Hoffnung aufrecht zu erhalten ist,  bleibt dabei der individuellen Bewußtseins- und Gemütsverfassung jedes Einzelnen überlassen. Und auch, ob diese Hoffnung, wie es das allgegenwärtige, hirn- und sinnleere Spießer-Spruchhülsengestammel (als Ersatz für jede wirkliche Bewußtseins- und Sprachbildung)  immer so gern und stereotyp hat, zuletzt irgendwann doch noch stirbt oder sich bis zu einer eventuellen Erfüllung, über diese und weitere Präsidentschaftswahlen hinaus, zu behaupten vermag.

Vielleicht gibt es Godot ja doch und wirklich  -  vielleicht hat das bisherige, instinktiv-intuitiv-inspirierte und nie ganz zu löschende Warten auf eine Einlösung der menschlichen Erwartungen von einer menschenwürdigen Welt, wie zulänglich oder rudimentär auch immer vorgestellt und ausgemalt, inmitten einer von Generation zu Generation inkompetenter Spießer-Herrschafts-„Alpha“-Affen immer nur in verschiedenen Varianten neu aufgelegten und umformulierten menschenunwürdigen Realo-Welt, irgendwann doch noch seine Berechtigung bewiesen, triumphiert irgendwann durch seine Erfüllung in einer höheren, größeren, „überweltlichen Ordnung“ der Dinge, die sich weltlich zu manifestieren weiß. Irgendwann, bald, irgendwie.

Bis dahin aber bleibt nur, sich an die Seite von Lawrence Ferlinghetti (http://eichlerblog.wordpress.com/ich-warte) zu stellen und mit ihm, wie er es sein Leben lang getan hat, daran festzuhalten wie an einer Laterne im Sturm: Deren Licht erst verlöscht, wenn niemand sie mehr berührt.

 

 

 

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